Montasrückblick Juli 2022. Aktiv im Sommer

Montasrückblick Juli 2022. Aktiv im Sommer

Der Juli war ein Monat, in dem für mich sehr viel passiert ist, sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben.

Im Monat Juli ist es wieder einiges passiert, sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben. Ich war aktiv in vielen Lebensbereichen und habe mich bemüht, eine Balance zwischen mehreren Baustellen im Leben zu finden.

Aktiv in Bergen

Gleich am ersten Wochenende waren wir als Familie zu viert zusammen mit unseren Nachbarn und deren Kindern in der Nachbarschaftsregion, Allgäu, wandern. Wir haben uns wieder für eine ziemlich leichte Kinderwanderung geeinigt, die auch in dem Wanderbuch vom Wandaverlag empfohlen wird. Ich habe ja schon mal erwähnt, dass ich mich sehr gerne von dem Wandern-Ratgeber für die Kinder geeignete Routen in den Bergen inspiriere. Meine Motivation als Scannerpersönlichkeit (LINK zu MARITA) hält gerade stark an und ich habe bereits ein paar Wanderideen parat. Der Sommer dauert ja noch ein wenig. Es hat mir unheimlich Freude bereitet, uns mit unseren englischsprachigen, internationalen Nachbarn intensiver zu sozialisieren und einfach gemeinsam einen Sonntag zu verbringen. Am Ende haben wir den Kindern euphorisch mitgeteilt, dass wir bei der Hitze wirklich fast 10 km geschafft haben.

Aktiv mental

Weiterhin war ich im Juli schnell bei einem Live im Instagram über Human Design und Passion-Business entschlossen, mehr über mein eigenes Human Design Profil zu erfahren. Gesagt, getan. Dabei war diese Entscheidung auch sehr typisch für den Manifestierenden Generator, der ich laut der Typologie bin. Es bedeutet, dass ich sehr schnell, sogar sofort, gleich im Laufe des Live Treffens, gespürt, gewusst und überzeugt war, eine erfahrene Human Design Coach in Anspruch zu nehmen. Mein Bauchgefühl, mein ganzer Körper und sogar die innere Stimme oder die Intuition haben mir sofort bei der Entscheidung geholfen. Ich musste nicht dabei über die Nacht schlafen und überlegen. Wenn es sich für mich als manifestierende Generator etwas gleich SEHR GUT anfühlt, ist es sehr sicher, dass ich richtig liege und dem Ganzen einfach nur vertrauen kann.

Die Erfahrung einer zweieinhalb stündigen Lesung auf meine Muttersprache Polnisch war grandios. So viel oder besser, alles, war so richtig und erleichternd zu hören, zu erfahren und als Bestätigung gehört und verinnerlicht zu haben. Mein Plan ist es nun, mich tiefer mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ob ich als bereits erwähnte Scanner Persönlichkeit dabei bleibe, wird nur die Zeit zeigen.

 

Sozial und seelenverwandt

An einem anderen Wochenende hatte ich das Privileg, alleine zu einer Freundin mit dem Zug zu fahren. Einerseits hatte ich fast zwei Stunden im Zug einfach alleine zu sein, Menschen zu beobachten und einfach nachzudenken. Andererseits habe ich alleine die Zeit, mich ruhig und intensiv mit meiner Seelenverwandten zu unterhalten. Ich habe nämlich so viel Liebe für Maria und so viel verbindet mich mit ihr. In Göppingen habe ich so viel bekommen wie:

  • eine wunderschöne Zeit zu zweit
  • die Gastfreundlichkeit
  • die leckere italienische Pizza ihrer Eltern
  • einen Spaziergang über die Sonnenblumenfelder
  • viel Sonne
  • Aufmerksamkeit
  • interessiertes Zuhören
  • Verständnis

Was ich sonst noch zum ersten Mal erlebt habe, war der Besuch in einem Waldfriedhof. Ich habe die Chance gehabt, mir ein Bild über den Ort zu machen, wo ein verbrannter Körper im Wald die letzte Ruhe finden kann. Die persönliche Geschichte von Maria ist so traurig, dass ich sie nicht mal erwähnen möchte. Ich kann aber dank Maria einfacher und leichter über den Tod generell sprechen. Aber dank dieses Besuchs in Göppingen habe ich die Bestätigung für mich persönlich bekommen, dass ich als Wald-Fan auch Stand heute beerdigt sein möchte. Die Frage ist aber noch offen, in welchem Land außer Deutschland diese Alternative im Wald noch möglich ist. Als Scanner Persönlichkeit habe ich mir das Thema auf die To-do-Liste aufgeschrieben.

 

Sozial und leicht

An am gleichen Wochenende war es mir aber wichtig, rechtzeitig zurück nach Hause zu fahren und an dem Grillen mit unseren allen Nachbarn teilzuhaben. Ich bin wirklich auch für diese kleine Wohngemeinde sehr dankbar. Es sind über zwei Jahre her, als wir in diesem neuen Gebäude wohnen und uns sehr gut fühlen. Ausgerechnet auch an diesem Juli-Wochenende ging das Seehasenfest in Friedrichshafen fest. Ein Nachbar von uns hat stolz die Seehasen Fahnen an den Bäumen aufgehängt. Die Stimmung war einmalig und wieder richtig gut.

Aktiv in der Stadt

Das Seehasenfest in Friedrichshafen ist das wichtigste Fest im Jahr und deswegen wird in der Stadt richtig gefeiert. Die Stadt steht auf dem Kopf. Nach den zwei Jahren Pause war die Stimmung an dem Seehasen Sonntag auch grandios. Da findet ein Umzug statt, an dem alle SchülerInnen aus den Friedrichshafener Schulen mitlaufen müssen. Für unsere Zweitklässlerin war das erste aufregende Mal. Unser Sohn Ada mit knapp sechs Jahren mag bis jetzt die großen lauten Events nicht wirklich. Ich habe eine Leichtigkeit in Luft gespürt und mich treiben lassen. Die Stadt war bunt und fröhlich. Es fasziniert mich jedes Mal, wenn ich über den Aufwand und die Arbeit bei dem Dekorieren der Stadt nachdenke.

 

Aktiv am See

Zum Sommer gehört für mich außer den schönen grünen Bergen genauso der schöne gute Bodensee. Zum See gehört für uns mittlerweile einfach das Stand-up-Paddeln und platschen im mal kalten Mal wärmeren Wasser. Es war ein schöner Ausgleich zum aktiven Freizeitprogramm im Bergen. Es ist völlig anders, an einem heißen Tag am See zu sein. Es ist einfach schön.

Aktiv nebenberuflich

Im Juli hat die VHS also die Volkshochschule Friedrichshafen ihren 75. Jubiläum gefeiert. Da ich ab Herbst eine Lehrtätigkeit im Bereich Deutsch als Fremdsprache übernehmen darf, wurde ich zu diesem Event eingeladen. Dabei war ich richtig nostalgisch, wie lange ich bereits die VHS an sich kennen und schätzen gelernt habe. Als ich nach Deutschland kam, besuchte ich meinen allerersten Deutschkurs ausgerechnet an der Volkshochschule, damals in Stuttgart. Das war auch meine erste Begegnung mit dem mich bis heute faszinierenden Thema der Weiter-, Erwachsenenbildung und des lebenslangen Lernens.

Ich verbinde sehr viele Erinnerungen, Begegnungen ,Erfahrungen und Gefühle mit der Volkshochschule. In diesem Jahr bietet mir die Schule eine einmalige, völlig neue Erfahrung, die ich sehr gerne auf mich nehme. Es ist ein kleiner, feiner und bewusster Schritt in meine nebenberufliche Selbstständigkeit.

Dank dieser Veranstaltung habe ich den Kontakt zu zwei sehr interessanten Bildungsfrauen aus meinem Wohnraum, also aus dem Bodenseekreis aufgenommen und freue mich, diesen XXXXXX

Passiv aktiv

Eines Tages bekamen wir per Post das „Friedrichshafener Wanderbuch. Wanderungen und Spaziergänge in Friedrichshafen und Umgebung“ von Herrn Rainer Barth. Die Freude war noch größer, als wir das Bild unseren Kindern tatsächlich auf der Seite 219 entdeckt haben. Damals vor gut zwei Jahren im Frühling haben wir in der Nähe von Friedrichshafen in Kluftern an der Planetenweg-Wanderung mit den Kindern mitgemacht. Sowohl Kinder als auch wir Erwachsenen haben so viel aus dieser Wanderung gelernt und von dem Wanderführer erfahren. Mit diesem Buch und allen Routen gleich hier um die Ecke erhoffe ich mir, mich selbst wie auch meine Familie zur aktiven Lebensweise und der gemeinsamen Zeit draußen zu motivieren. Außerdem ist es ein schönes Gefühl, ein echtes Buch aus Papier mit den geschriebenen Worten vom Autor einfach in den Händen zu halten.

Beruflich aktiv

Nach über zwei Jahren Pandemie ändert sich auch bei mir im Unternehmen die Einstellungen zum kompletten Homeoffice Arbeiten. Ich sollte mich einstellen, ein bis zwei Male in der Woche wieder vor Ort im Büro arbeiten zu sollen. Für mich und meine kleine Familie war wie bis jetzt wirklich richtig gut diese selbstverantwortliche komplette online Arbeiten. Eine Veränderung fällt mir nun doch schwer und ich ertappe mich, wie lange ich mich mental dagegen wehre..

Was im Juli sonst noch los war:

  • Ende der außerschulischen Aktivitäten meiner Kinder; Abschiede, Danke Momente, Kleinigkeiten zum Bedanken, kleine Aufmerksamkeiten,
  • Me Time kurz, aber intensiv und anders: Yoga am See am früheren Morgen – Yoga ein fester Bestandteil in meinem Leben bzw. in meiner Woche
  • Kultur und Freizeit: mein Lieblingsfest am Bodensee, oder genauer in Friedrichshafen, das Kulturufer und das Probieren nach so vielen Jahren der Zuckerwatte
  • Bloggen macht mir Spaß und Freude. Technik und WordPress weniger. Ich lasse mich nicht unterkriegen. Ich schreibe und drücke mich, meine Meinung, meine Ideen und Tipps, Tricks und Hinweise aus. Es tut alles gut. Nur manchmal denke ich, dass

Schön, dass Du da bist und mein Blog liest. Vielen Dank.

Justyna

Integration in Deutschland: persönliche Anleitung

Integration in Deutschland: persönliche Anleitung

Heute möchte ich meine persönliche Anleitung schreiben, wie Dir als internationale, ausländische/r Frau oder Mann, Fachkraft oder Führungskraft in Deutschland am besten die Integration in Deutschland gelingen kann. Es ist die Erste Hilfe für Dich für die ausreichende Integration in einem noch für Dich fremden Land, in dem Fall, in Deutschland. Natürlich kommt es darauf an, in welcher Situation Du Dich momentan befindest, aber sicherlich findest Du aus den Informationen einiges wertvolles für Dich.

Du brauchst vor allem die drei wichtigsten Themen bzw. Punkte für die gelungene Integration in Deutschland zu beachten und diese bewusst zu pflegen.

1. Deutsch und Business Deutsch

 

Deutsch und Business Deutsch für Integration notwendig

Deutsch und Business Deutsch für Integration in Deutschland notwendig

 

Ich habe sehr viele Fragen im Kopf, die ich von vielen neu angekommen internationalen Fach- und Führungskräften sowie Migrantinnen in Bezug auf die deutschen Sprachkenntnisse höre.

Welche Deutschkenntnisse brauche ich zur guten Integration? Für die Arbeit und für das private Leben?

Wie lerne ich schnell und effektiv Deutsch als Single, Fachkraft oder Führungskraft und mit Arbeit? Single , noch arbeitslos?

Wo lerne ich am besten, schnellsten und effektivsten Deutsch als Mutter?

Wo finde ich die Arbeit?

Es ist wichtig, Deutsch zu sprechen, Deutsch im Alltag anzuwenden, Deutsch in verschiedenen Situationen und mit verschiedenen Menschen zu nutzen, die Unterschiede im Umgang mit Deutsch zu merken. Weiterhin kannst Du Dir schon Gedanken machen, welche Deutschkenntnisse Du für Deine Arbeit brauchst? Hast Du ausreichend Business Deutsch schon gelernt? Es ist nie zu früh, auch Wirtschaftssprache bzw. Berufsdeutsch zu lernen und diese zu verstehen.

Du kannst auch auf meinem Instagram Profil immer wieder ein Post zu Business Deutsch mit Humor finden, in dem ich mich sehr an das Buch von Jens Bergmann orientiere. Da schildere ich Managerdeutsch und was die deutschen Manager und Führungskräfte sehr gerne sprachlich anwenden und für Wörter benutzen.

Was ich Dir sonst empfehlen kann, ist:

  • Höre die Podcasts über Deine Themen, Interessen, Hobbys
  • Schaue Dir gute Fernsehsendungen an
  • Lese und informiere Dich über die für Dich interessanten Themen bereits auf Deutsch in den Blogs
  • Treffe Dich zu einem Kaffee Tandem Austausch – du kannst eine halbe Stunde mit PartnerIn nur Deutsch sprechen, eine weitere halbe Stunde sprecht in dann auf Deine Muttersprache
  • Betreibe überall, wo Du bist ein kurzes Small Talk – selbst auf dem Spielplatz kannst Du mit anderen Müttern und Vätern ein wenig Deutsch trainieren

 

2. Eigeninitiative

 

Die Integration funktioniert nur mit Deiner Eigeninitiative.

 

Ich werde mich ständig wiederholen, aber ich schreibe hier gerne noch ein mal. Wie für alles im Leben, auch für die Integration in Deutschland brauchst Du Initiative zu zeigen. Es passiert nichts ohne Deine Eigeninitiative. Hier ist wirklich Dein konkretes Handeln gefragt.

Denke an Deine private Zeit in Deinem Heimatland? Was hat Dir besonders Spaß gemacht? Jeder Mensch mag von ganzem Herzen etwas gerne in seiner Freizeit machen, egal ob er oder sie in dem fremden oder eigenen Land ist. Es gibt für alles immer Alternativen. Beteilige Dich ganz einfach am “Leben” – was meine ich damit?

Denke nicht an die Probleme, Schwierigkeiten oder Hürden, sondern probiere optimistisch eine Lösung zu finden? Du hast Fitnessstudio in Deinem Heimatland geliebt und in Deutschland kannst Du Dir zuerst nicht leisten? Das ist in Ordnung. Wo kannst Du sonst “umsonst” Sport machen und Dich sogar dabei integrieren? Du kannst selbst die Initiative ergreifen und vorschlagen, ob jemand mit Dir die Sportart betreiben kann. Du kannst Dich einer Sportgruppe anschließen.

Im Sommer habe ich einen top Tipp: organisiere am besten eine Grillparty mit Deinen Nachbarn. Essen, Spaß haben und reden sind die besten Kriterien zur Integration. Offen zuhören. Neugierige Fragen stellen. Da sein. Sich zeigen. Mehr musst Du nichts bei dem Grillen machen. Du selbst sein, mit Deiner internationalen Geschichte bist Du genug interessant.

 

3. Mentorensuche

Ein/e MentorIn unterstützt den Integrationsprozess in Deutschland sehr.

 

Du musst nicht alleine alles für die optimale Integration in Deutschland machen. Es ist gut, sich Hilfe zu holen. Ich bin ein absoluter Fan von Mentoring und empfehle immer, sich relativ schnell eine Mentoring-Unterstützung zu organisieren. Es kann eine selbst organisierte Beziehung sein oder Du kannst Hilfe von organisierten Stellen in Deutschland in Anspruch nehmen. Lies dazu meinen Artikel mit meinen 3 Tipps, wie Du als ausländische ambitionierte Akademikerin oder Person mit dem Migrationsvordergrund in Deutschland, eine Mentorin oder einen zu Dir passenden Mentor tatsächlich finden kannst.

 

Schön, dass Du da bist und mein Blog liest. Vielen Dank.

Justyna

 

12 von 12 im Juli 2022. Alltag.

12 von 12 im Juli 2022. Alltag.

Am 12. Tag jedes Monats mache ich bei der traditionellen Aktion 12 von 12 mit und teile mit Euch die Eindrücke von meinem Tag in 12 Bildern. Ein normaler Tag einer berufstätigen Mutter, mit zwei Kindern, einer Katze und einem Traum, Mentoring für Migrantinnen sichtbarer, greifbarer und nützlicher zu machen.

 

 

Herzlich willkommen zu meinem 12. Tag im Monat Juli im Jahr 2022. Schaue in meinen Alltag rein:

 

Der Dienstag ist ein Schul- und Kindergartentag. Beim Abschied den Kindern bewundere ich noch die kindliche Kunst und Kreativität vor dem Eingang.

 

 

Unsere schöne (fast komplett) Heilige Birma Katze namens Cappuccino läuft auch gleich mit aus dem Haus raus.

 

 

Seit langem war ich nicht vor Ort im Büro und fahre genüsslich hin – zu meiner Überraschung habe ich keine Tastatur dabei und nach zwei Socializing Terminen fahre ich wieder heim 🙂

 

Aus dem Gebäude im Büro sehe ich die Kulisse der Stadt Friedrichshafen. Die Stadt bereitet sich auf das Seehasenfest vor und das Riesenrad gehört da automatisch dazu.

 

Das Kennzeichnen des Seehasenfestes ist der Seehase auf dem grün-weißen Hintergrund. Viele stolze Häfler-Autofahrer haben bereits ihre Fähnchen befestigt. Ein wahrer Ausnahmezustand!

 


Draußen sind es fast 30 Grad und weil ich wieder im Homeoffice arbeiten kann, sitze ich mit meinen Lieblingsbaumwollsocken. Schon schräg, oder?

 

Während mein Sohn Adam beim Taekwondo Training trainiert, laufe ich einfach los. Ich habe da einen wichtigen Grund zum Feiern. Es ist ein kleiner Schritt in die neue berufliche Zukunft für mich.

 

Der Grund zum Feiern: ich darf an der Volkshochschule VHS in Friedrichshafen meine erste Lehrtätigkeit für das Fach “Deutsch als Fremdsprache” ausüben.

 

Mein Spaziergang bei der Hitze geht über die Felder.

 

Eine weitere Überraschung – im Juli sehe ich den reifenden Vogelbeerbaum – für mich definitiv ein Symbol für den Herbst! Die schönen dunkel orangenen Farben in der Sonne sind ein Genuss fürs Auge!

 

Zu Bodensee gehören auch viele Apfelbäume.

 

Während meines Spaziergangs ernähre ich meine Seele mit den Bildern des Sommers.

 

 

Am Ende meines Spaziergangs sehe ich auf dem Balkon von dem lieben Nachbarn noch mal die Seehasenfest-Flagge und lande wieder in der Realität. In ein paar Tagen kommt der Seehase zu den Kindern und es wird gefeiert. Schon etwas besonders in der Stadt Friedrichshafen.

7 Gründe, warum ich Business Mentoring für Migrantinnen liebe

7 Gründe, warum ich Business Mentoring für Migrantinnen liebe

Seitdem ich denken kann, liebe ich Menschen bei der Weiterentwicklung mit meinem Wissen und meiner Erfahrung zu unterstützen. Wenn ich insbesondere Frauen mit dem Migrationshintergrund in Deutschland auf dem Weg zur Integration “im Leben” sowie auf dem Arbeitsmarkt begleiten kann, fühle ich mich dabei erfüllt und gebraucht. Als Business Mentorin für Migrantinnen bringe ich selbst die Migrationserfahrung mit, bezeichne mich als eine internationale, ambitionierte Akademikerin mit dem Migrationsvordergrund. Deswegen identifiziere ich mich stark mit allen interessanten, gut qualifizierten, ausgebildeten, ausländischen Frauen, Migrantinnen und Mütter in Deutschland. Deswegen bin ich absoluter Fan von Mentoring.

 

7 Gründe, warum ich Business Mentoring für Migrantinnen liebe

 

Heute teile ich mit Dir, warum ich es liebe, Business Mentorin für Migrantinnen zu sein.

 

1. Ich kann mich optimal in eine Migrantin und ihre Situation in Deutschland hineinversetzen

 

Ich bin sehr empathisch und emotional. Aus diesem Grund kann ich mich ideal in die Situation einer Migrantin, einer Frau mit der Zuwanderungsgeschichte hineinversetzen. Eigentlich ziehe ich in jedem Gespräch mit einer Migrantin den Vergleich zu mir selbst oder zu einer anderen Frau mit den ausländischen Wurzeln. Letztendlich solidarisiere ich automatisch mich mit den ausländischen, internationalen, zugewanderten Frauen, Müttern, Akademikerinnen und drücke allen fest die Daumen, dass es ihnen Deutschland privat sowie beruflich einfach gut gehen sollte. Was jede Migrantin getan hat, um nach Deutschland zu kommen, welche Hindernisse sie bewältigen musste, welche Bedenken, Ängsten, Hoffnungen, Erwartungen, Träumen mit sich trägt  – das ruft in mir einen tiefsten Respekt und die größte Bewunderung wach. Jede zugewanderte Frau, inklusive ich, sei eine einzigartige Kämpferin.

 

So sieht eine integrierte Fachkraft in Deutschland aus. Das bin ich.

So sieht eine integrierte Fachkraft in Deutschland aus. Das bin ich.

 

2. Ich mag der zugewanderten Frau “helfen”

 

Es klingt banal. Es ist aber einfach so. Ich kann im weiten Sinne des Wortes einer zugewanderten Person helfen. Als Business und Berufsmentorin kann ich primär zur Integration im Leben und auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland beitragen. Als Business Mentorin habe ich selbst bereits einige Jahre Berufserfahrung in Deutschland sammeln können. Daher liebe ich es so sehr, meine persönliche Erfahrung weiterzugeben und alle relevanten Informationen über die Integration, den Arbeitsmarkt, den Job, die Bewerbung, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu teilen. Gleichzeitig bin ich selbst jedes Mal in der Reflexion und fühle mich dankbar, was ich bisher selbst in Deutschland erreicht und erlebt habe.

 

3.  Ich bin ein Teil der Weiterentwicklung der Mentee

 

Mein Motto ist lebenslanges Lernen für alle Menschen. Es ist aber bekannt, dass grade Frauen nicht überall mal Recht auf Bildung haben und insgesamt mehr benachteiligt sind. Beim Business Mentoring für Deutschland geht es mir nicht um die klassische Bildung. Ich denke da mehr an Wissen fürs Leben und Arbeiten. Dabei habe ich da eine ideale Vorstellung, dass sich jede Migrantin in Deutschland ein erfülltes privates und berufliches Leben aufbauen kann. Für mich gibt es nicht Schöneres als bei der Weiterentwicklung und des persönlichen Wachsens einer Person zuzusehen. Als Personalentwicklerin würde ich sagen, es ist nichts Schöneres eine Migrantin in ihrem Prozess, also auf ihrem Weg zur Erfüllung ihrer privaten und beruflichen Ziele zu begleiten. Wenn ich beobachte, wie eine internationale Frau im Laufe der Zeit sich in Deutschland entwickelt, ihren Horizont erweitert, lernt und wächst, bin ich sehr motiviert. Sobald ich das Vertrauen einer internationalen Frau gewinne, steigt meine Motivation und mein Glaube an meine Mission zum Maximum.

 

4. Ich tauche in die Geschichte der Migrantin ein

 

Jeder Lebenslauf ist anders und für mich hoch spannend. Ich liebe es, von den neuen weiblichen Lebensgeschichte zu hören, in diese einzutauchen, von ihnen zu lernen und diese mit meiner Geschichte zu vergleichen. Meiner Meinung nach liefern Frauen sehr interessanten Porträts, Biografien und Berichte. Für mich ist die Geschichte jeder Frau auf dieser Welt ungewöhnlich. Sosehr ich mich für berühmte, starke, mutige Frauen begeistern kann, begeistere ich mich genauso für die “gewöhnlichen” Frauen, die ich in meinem Alltag und in meiner Mentoringpraxis treffe. Weiterhin habe ich Respekt vor jeder Frau, die aus dem Ausland, aus ihrem Heimatland nach Deutschland kommt. Die Gründe sind unterschiedlich, die sind auch interessant. Aber die Entscheidung, der Mut und der Zeitpunkt sowie ihre Ziele stehen für mich im Mittelpunkt und geben mir viel Energie und Motivation. Ein Teil ihres Lebens, ihrer Geschichte, ihrer Zeit in Deutschland zu sein, ist für mich eine Ehre. Ich kann nur von unseren Gemeinsamkeiten und Unterschiedlichkeiten profitieren. Für mich ist die reale Lebensgeschichte einer Migrantin wie ein guter Dokumentarfilm. Bei diesem Film bekomme ich Übermengen an Spannung und Inspiration.

 

5. Ich kann etwas von andern Fremdsprachen, fremden Kulturen erfahren

 

Ich spreche täglich zwischen zwei oder drei Sprachen. Polnisch ist meine Mutter- und Herzenssprache. Deutsch ist meine zweite Herzens- und Arbeitssprache. Englisch ist meine reine Arbeitssprache. Spanisch ist unsere Familiensprache. Du merkst, das Thema der Fremdsprachen ist bei mir sehr präsent und lebendig. Ich reflektiere viel über die Sprache als Form des Ausdrucks und der Identität, die mit der Sprache zusammen hängt. Mit anderen Worten bringe ich eine große Leidenschaft und Offenheit sowie Interesse für (Fremd) Sprachen mit. Das Thema hängt natürlich mit dem Thema Reisen zusammen. Wenn ich ins neue Land reise, möchte ich zumindest ein paar Worte beherrschen und dadurch mein Interesse und mein Respekt den Menschen dieser Kultur demonstrieren.

Da habe ich Glück und die beste Gelegenheit in Deutschland, Frauen, Mütter, Akademikerinnen und Migrantinnen aus unterschiedlichen Ländern kennenzulernen. Jede spricht mindestens auch eine oder zwei andere Sprachen und ist durch eine mir meisten fremde Kultur geprägt. Natürlich genieße ich sehr, eine polnische, spanische oder lateinamerikanische Frau zu begleiten, zu beraten oder zu coachen. Aber umso mehr freue ich mich auf die Begegnung mit allen anderen. Da ist meine Neugier, Sehnsucht und Fernweh inbegriffen.

 

6. Ich kann die Personal- und Persönlichkeitsentwicklung mit dem Business Deutsch kombinieren

 

Als Scanner Persönlichkeit kann ich durch das Business Mentoring für Migrantinnen mehrere meine Leidenschaften ausleben. Die Kombination zwischen der Personal- und Persönlichkeitsentwicklung und dem Business-Deutsch ist das erste Beispiel. Mentoring ist ein Instrument für die Personal- sowie Persönlichkeitsentwicklung. Also nutze ich es und arbeite mithilfe dieser Methode. Sowohl für mich als auch für die Migrantinnen gilt Deutsch als Fremdsprache. Das Beherrschen der Deutsch-Kenntnisse ist für mich ein Minimum. Aber, sowohl ich als auch viele Migrantinnen, bringe ich viel Ehrgeiz, Ambition und Bewusstsein mit. Es reicht uns nicht nur die deutsche Sprache aus, sondern gleich die Wirtschaftssprache, also Business Deutsch zu beherrschen. Mittlerweile kann ich über Business Deutsch sogar hervorragend lachen – ich bringe da die gesunde Distanz dieser Sprachvariante gegenüber. Dabei vermittle ich den Migrantinnen das Gefühl der Hoffnung, sie können genauso wie ich, einwandfrei Deutsch allgemein und Business Deutsch sprechen und verstehen.

 

7. Ich empfinde einen großen Sinn und die Sinnhaftigkeit im Business Mentoring

 

Das essenzielle Kriterium im Leben grundsätzlich, also im privaten sowie im beruflichen, ist für mich das Gefühl der Sinnhaftigkeit. Ich muss einfach wissen und fühlen, warum ich etwas mache und das kann ich bestens vertreten. Für mich hat es einen enormen Sinn, eine Business-Mentorin für Migrantinnen zu sein. Daher freue ich mich schon auf die kommenden Monate und Jahre sowie die allen neuen Begegnungen mit Migrantinnen in Deutschland.

Monatsrückblick Juni 2022. Abwechslung

Monatsrückblick Juni 2022. Abwechslung

Juni heißt für mich Sommer. Womit verbinde ich den Sommerbeginn? Mit allen schönen und abwechslungsreichen Dingen wie: frische Erdbeeren, Kirschen, Obstbäume, blühende Blumen, erstes Seebaden, Wandern und Schwitzen, Picknickdecke, viel Eis… Insgesamt war dieser Monat richtig sommerlich, ziemlich abwechslungsreich und intensiv. Ich bin dankbar für alles, was ich erleben und lernen durfte.

Bloggen und noch mal bloggen

Neben der Rückkehr an den Arbeitsplatz im Konzern steht an der ersten Stelle für mich das Thema mein Blog und das Bloggen an sich. Es hat sich nicht geändert, warum ich bloggen will – darüber habe ich bereits den kurzen und knackigen Blogartikel geschrieben.

Ich habe im Juni angefangen, im Rahmen der #BoomBoomBlogChallenge2022 von Judith @sympatexter an meinem Blog strukturiert zu arbeiten. Ja, es hilft mir unglaublich, einen inhaltlichen und zeitlichen Rahmen zu haben, an dem ich mich orientieren kann. Allein würde ich mich verlieren. Als Scanner Persönlichkeit tauche ich Zeit lang in dem einen Thema ein, dann aber schaue ich mich schnell wieder nach einer neuen Herausforderung um. Das gemeinsame Streben nach den (gemeinsamen) Zielen gibt mir Kraft, letztendlich nicht aufzugeben und mir für das Projekt “Bloggen” deutlich mehr Zeit zu geben und mehr Geduld mitzubringen.

Mittlerweile denke ich, dass auch meine vermutliche fixe Zielgruppe, die internationalen, ausländischen, ambitionierten ausgebildeten Frauen und Mütter in Deutschland, viel Inspiration auf den vielen unterschiedlichen Blogs von interessantesten Frauen aus der The Contenct Society gewinnen könnten. Dabei lesen sie auf Deutsch als Fremdsprache, erweitern ihr Wortschatz und lernen unglaublich realen und interessanten Frauen dadurch kennen. Klingt das nicht einfach genial?

Endlich mein Fotoshooting

Ich habe mich mit dem Wunsch nach einem tollen, professionellen und dennoch persönlichen Fotoshooting seit Anfang des Jahres getragen. Im Juni hatte ich mich mit der Fotografin Magdalena Waismeier in Lindau in dem wunderschönen Lindenhofpark getroffen. Nicht umsonst steht es zu diesem traumhaften Ort die Beschreibung i m Internet: ein Stückchen Paradies am See. Dieser Ort war für mich fabelhaft und ideal, die ganze Umgebung hat hervorragend gepasst. Habe ich schon mal hier auf dem Blog verkündet, dass ich (grünen) Parks und Gärten liebe und diese immer auf meiner To-See Liste stehen?

Stell dir vor, es ist ein wunderschöner Junitag, die Sonne scheint, alles drumherum ist grün, ein leichter Wind, eine Leichtigkeit des Feiertags in der Luft, Du siehst sogar den Bodensee und Du kannst vor einem tollen Gebäude dich abfotografieren lassen. Als berufstätige Mutter schätze ich so sehr diese Momente, die vor allem nur mir gehören. Ich habe mich so besonders und privilegiert gefühlt. Weil ich Magdalena persönlich schon eine Weile kenne, mit ihr gerne unsere Muttersprache Polnisch spreche, war es für mich klar, dass ich die besten Voraussetzungen bereits habe. Außerdem bekomme ich immer so eine Spritze an Kreativität und Motivation, wenn ich mich mit Magdalena über die Welt de “Kreativität” austausche. Das Ergebnis des Fotoshootings ist toll geworden und es lässt sich vorwiegend hier auf meinem Blog und auf dem Instagramkanal sehen. Yuhhuuu!

Justyna im Paradies

Justyna im Paradies

Haben wir ein/e Freizeit(stress)?

Kunst- und Einradfahren

Am 1. Juni habe ich unsere Tochter Alicja (8 Jahre) zum Schnuppern beim Kunst- und Einradfahren Verein in Friedrichshafen begleitet. Vor einem Monat waren wir in derselben Festhalle beim gebrauchten Fahrradmarkt in Friedrichshafen. Da hat Alicja sich ein Einrad geschnappt und einige Runden mit diesem gedreht. Dabei hat uns eine nette Dame angesprochen und meinte, wir sollten zum Einradverein zum Schnuppern mit Alicja kommen – es werden motivierte Mädchen gesucht. Gesagt, getan.

Der Zufall wollte, dass ausgerechnet an unserem Schnuppertag, am 1. Juni, die Gewinnerin mit ihrem ersten Platz aus diesem Club vor Ort gefeiert hat. Ich fand den Zeitpunkt, um vorbeizukommen, sehr passend und vor allem praktisch. Wir haben nicht nur uns das Bild über das Training generell machen können, sondern konnten dabei aufmerksam beobachten, wie das Zusammen leben und sein unter den Vereinsmitgliedern aussieht.

Wenn Du nicht weißt, was für eine riesige Bedeutung ein Verein in Deutschland hat, lies unbedingt hier dazu mehr.

Playmobil Funpark in der Nähe Nürnberg

Unser Ziel für das Ende der Pfingstferien in Baden-Württemberg war klar. Wir wollen zum Freizeitpark, genauer zum Playmobil Funpark in der Nähe von Nürnberg. Dieser Ort ist ähnlich, wie das bekannte Legoland oder das Ravensburger Spieleland bei uns am Bodensee, genauer in Ravensburg. Ich dachte, dass wir mit diesem Ausflug sowohl Kinder als auch uns Eltern glücklich machen werden. Kinder sollten einen Tag lang viel Spaß und Bewegung im Playmobil Funpark haben. Wir sollten an dem anderen Tag ein Großstadtfeeling in Nürnberg Zentrum genießen. Ausgerechnet an diesen Tagen war gefühlt in der ganzen Bundesrepublik Deutschland die pure Hitze. So auch in der Nürnberg Region. Ich erinnere mich, dass es wirklich sehr heiß, fast stickig war. Dabei bin ich mir sicher, dass niemand wirklich freiwillig bei den Hitzetemperaturen das große Sightseeing mit den noch relativ kleinen Kindern macht. Sie waren im Zentrum der Stadt recht schnell gelangweilt und ich war überfordert. Seitdem ich nicht mehr in Stuttgart lebe (für mich schon ein Großstadt) und dank der Pandemie sehr ruhiges Leben führe, sind mir die Menschenmassen unheimlich. Am Ende haben wir unsere Schwimmanlage im Hotel sehr genossen und sind alle zufrieden nach Hause an den schönen ruhigen Bodensee zurückgekommen.

 

Was im Juni 2022 sonst noch los war

  • Ein traumhafter Wandertag in Österreich im Ort Klösterle in der schönen Region Arlberg. Ich bin wieder sehr motiviert und inspiriert und dankbar für das kleine Wanderbuch “Kinderwagen- & Tragetouren in Vorarlberg” – ich liebe diese besonders lohnende Wege und Ausflugsziele vom Baby bis zum Schulkind. Es ist wirklich praktisch, so ein Buch vom Wandaverlag zu haben. Du kannst nachschlagen und schauen, wo es möglich ist, in Deiner Umgebung einen schönen Ausflug mit kleinen Kindern zu machen. Es gibt sehr viele nützliche Informationen zum Einparken, zur Laufdauer, zum Einkehren (Essen Möglichkeiten) usw. Sehr empfehlenswert!

  • Leichtigkeit am Live Konzert von Alvaro Soler – einem halb deutschen und halb spanischen Sänger. Er ist für uns und alle meine internationalen Freunde und Bekannte auf jeden Fall das Symbol der neuen, weltoffenen und multilingualen Generation. Es war so schön zu sehen und zu hören, wie er ganz natürlich zwischen den drei Sprachen Deutsch, Spanisch und Englisch wechselt und dabei einfach authentisch beleibt. Außerdem war er so dankbar für die Konzertbesucher, für den Ort, das Wetter, für das Singen können. Einfach charmant.

Was ich im Juni 2022 gebloggt habe

Ausblick auf den Juli 2022

  • Bloggen, bloggen, bloggen – pragmatisch – ohne Technikfrustration
  • Boom Boom Blog Challenge zu Ende machen und viel Informatives mitnehmen
  • Meine Website anpassen, WordPress verstehen
  • Zielgruppe verstehen, Zielgruppe spezifische Sprache “trainieren”

Schön, dass Du da bist und mein Blog liest. Vielen Dank.

Justyna