Es ist wieder Zeit, einen Monatsrückblick zu wagen und zu schauen, was beruflich und insgesamt im Leben in einem Monat von mir passiert ist.

Weil ich grundsätzlich in einem bedeutungsvollen Moment im Leben mich befinde, schaue ich noch bewusster hin. Weil ich am 30. September mit den zitternden Händen, aber mit Klarheit, Entschlossenheit, starkem Wunsch und offenen Herzen meine Kündigung gesendet habe, wird der Oktober ein besonderer Monat von mir immer bleiben. Ich habe mich lange mit diesem Wunsch getragen und es ist passiert. Es ist immer noch nicht wirklich in meinem Kopf realisiert, aber ist zum Teil schon da.

Neben meinem Hauptthema der Kündigung von einem sicheren, anständig bezahlten angestellten, Teilzeit Job im sicheren Umfeld, sind einige Sachen um das Thema meiner (nebenberuflichen) Selbstständigkeit passiert. Jetzt bin ich offiziell auf dem Weg nach einem neuen, selbstbestimmten Leben und Arbeiten. Ich bin täglich näher, mein größtes Ziel zu verfolgen, die beste Version meiner Person und als Mutter zu sein. Von diesem Ziel profitiere nicht nur ich, sondern auch meine Mitmenschen.

Was ist alles konkret passiert?

 

Vision Board

 

Ich habe den Monat Oktober visionär unterwegs mit einem Visionboard Workshop angefangen. Mein Blog-Buddy und Business Mentorin zugleich, Marita Eckmann, hat virtuell den Workshop angeboten und ich wollte unbedingt dabei sein. Dabei habe ich keine Zeitschriften oder Bilder in Papierform parat gehabt. Ich bin ein intuitiver, spontaner und emotionaler und auf meine Art und Weise pragmatischer Mensch. Schnell war es mir klar, ich suche mir meine Vision Bilder online aus. Somit habe ich innerhalb der zwei Stunden ein virtuelles, digitales und sehr persönliches Vision Board erstellt. Zusätzlich habe ich meine Visionen, Wünsche, Träume mit der Gruppe von Marita geteilt, die ich nicht kannte. Das war ein Mut-Ausbruch, der in meiner Erinnerung länger bleibt.

Grundsätzlich weiß ich schon jetzt, dass ich mein Visionboard aktualisiert und lebendig halten möchte. Ich ändere mich, befinde mich in einer Transformation, eine Veränderung folgt momentan der nächsten. An den Visionen und Wünschen wird noch geschärft. So viel in Theorie 🙂

 

Podcastfolge mit mir

 

Ein aufregender Moment bzw. der Tag im Oktober war die Veröffentlichung der Podcastfolge, in der ich als Gast bei Robin „Auf Deutsch gesagt“ war. Dabei habe ich mich um die Teilnahme bei ihm in dem Podcast bereits im April beworben. Das Gespräch wurde im Juli aufgenommen und nun Mitte Oktober wurde es ausgestrahlt. Schon unglaublich, wie lange mein Wunsch bzw. Prozess gedauert hat. Dabei habe ich gefühlt Anfang des Jahres diesen Wunsch manifestiert und so viel über das Warten und mich gelernt.

Mein Wunsch ist immer noch, dass viele fortgeschrittene LernerInnen, die bei Robin die Podcastfolge hören, etwas für sich aus meiner Geschichte mitnehmen. Zweiter Wunsch ist, dass sie sich inspiriert fühlen, bei mir auf die Website zu kommen, mich kennenzulernen und im Idealfall zusammen mit mir zu arbeiten. Ich bin mir nämlich sehr sicher: Jede Person kann den Aufenthalt in Deutschland, egal aus welchem Anlass, gut vorbereiten und noch besser erleben. Das Wichtigste ist es dabei, sich auf die besseren Seiten und Möglichkeiten für das Land Deutschland und das Leben in Deutschland zu konzentrieren. Nach 20 Jahren meines Deutschland Abenteuers kann ich da eine Unterstützung leisten. Und daran möchte ich noch arbeiten, mein Angebot klarer kommunizieren und der Zielgruppe näher erklären.

 

Bewusstes Netzwerken

 

 

Es wird mir immer und mehr – wichtiger und klarer, wie gerne ich mich mit bestimmten Menschen persönlich und virtuell vernetzen möchte. Es liegt in meiner Hand, mit wem ich meine kostbare Lebenszeit verbringen will. Ich habe im Monat Oktober zwei bewusste Entscheidungen hierzu getroffen. Zwei verschiedene Frauen auf zwei verschiedenen Wegen ein wenig näher kennengelernt. Dazu habe ich bereits was geschrieben. Was ich aber sicherlich nicht erwähnt und dokumentieren konnte, war die Tatsache, dass ich in der Nähe von Lindau, Mitte Oktober, dank des Netzwerkes oder Austauschtreffens, noch ein paar Störche sehen konnte.

Ansonsten muss ich bei dieser Gelegenheit von einem inspirierenden Buch Café Augustin aus Lindau erwähnen. Erst wenn ich mich bewusst mit Anderen verabrede, kann ich solche schöne Plätze, Orte, Ecken entdecken und sie genießen. Es ist für mich i n meiner Selbstständigkeit essenziell, auf diese Art und Weise mein Leben zu genießen und durch die schönsten Cafés etc. zu bereichern.

 

 

Auftaktveranstaltung FrauenWirtschaftsTage 2022

 

Am 14. Oktober nahm ich in meiner Wahlstadt Friedrichshafen an der Auftaktveranstaltung teil: „Frauen Wirtschaftstage“ statt. Ich bin mit zwei lieben Frauen verabredet gewesen. Wir waren sehr auf den Vortrag von Birgit Lutz neugierig gewesen. Dieser war auch sehr interessant und ermutigend. Schon der Titel verrät etwas “Gut, dass Du dabei bist! Dann wissen wir, wer kocht”. Für mich hat es sich sehr gelohnt, die reale Geschichte von Frau Lutz als einzige Frau in einem Männerteam auf Skiern zum Nordpol zu hören. Sie hat etwas gewagt zu machen, was normalerweise viele nur von den Männern halten. Sie hat sich einfach getraut. Jetzt kann sie vor einem Publikum ihre Geschichte erzählen und mich und andere inspirieren.

Was ich aus dem Vortrag mitnehme, ist die Meinung, dass das Geschlecht auf Expeditionen keine Rolle spielt. Ich bin überzeugt, wie Frau Lutz – wir Frauen haben unsere spezifisch weiblichen Eigenschaften und diese verhelfen uns zum Erfolg.

 

 

Ich weiß nicht wie Du, aber ich gehe immer nach so einem inspirierenden Abend, Vortrag, Austausch „fliegend“ „Beflügelt“ nach Hause. Einerseits bin ich müde und leise, weil ich so viele Eindrücke habe. Andererseits fühle ich mich leicht und voller Tatendrang, mein Leben noch fester und entschiedener in die Hände zu nehmen. Mutiger werden. Inspiration für Andere sein.

Was aber noch möglich für mich an diesem Abend war, dass ich endlich die Frauen von der Frau und Beruf Ravensburg persönlich sprechen konnte. Es ist eine Gruppe von MitarbeiterInnen und ein Thema von ihnen ist, das Mentoring für Migrantinnen. Mein Mentoring Zertifikat erinnert mich an meine bereichernde Mentoring-Erfahrungen mit den Migrantinnen.

 

 

 

 

Was sonst noch im Oktober los war

 

  • Privat war es am 13. Oktober ein wichtiges Ereignis für mich. Unser zweites Kind, der Sohn Adam, hat seinen sechsten Geburtstag gefeiert. Seit langen habe ich mich einfach als eine tolle und entspannte Mutter gefühlt, die ihrem Kind, den Wunsch erfüllt hat, die Geburtstagsparty an einem Ort zu feiern, der sein Wunsch seit ein paar Monaten war. Wir haben wirklich Glück gehabt, unter der Woche in einem beliebten und meisten befüllten Indoor Spielplatz feiern zu dürfen.
  • Theater seit ungefähr 10 Jahren nur mit meinem Mann. Komödie mit dem Titel “Currywurst mit Pommes”. Die Theatergruppe Kreuz und Quer aus Markdorf musste ich unbedingt erleben, da unser lieber Nachbar Harald sehr aktiv dabei ist. Es war so schön!
  • Mädels-Ausflug nach Konstanz und Netzwerken in einer privaten Atmosphäre. Vor allem das morgige Joggen in nebligen Konstanz unbezahlbar! Ich möchte mehr und öfters davon!

 

 

Darüber habe ich im Oktober gebloggt

 

Businessrückblick September 2022

Ich war treu und habe mit Genuss selbst einen sehr intensiven Monat wie September verbloggt. Trotz meiner Verwunderung sind da einige gute, sogar optimale Sachen auf meinem Weg zur Selbstständigkeit, somit zum selbstbestimmten Leben und Arbeiten passiert.

Meine Fragen an Kunden

Wenn ich meinen Blogartikel mit den Fragen an meine Kundschaft lese, stelle ich fest, dass ich sehr anspruchsvoll bin. Aber, im realen Leben, wenn ich die Beziehung zu meinem potenziellen Kunden hergestellt habe, die zwischenmenschliche Chemie mehr als stimmt, bin ich denn gar nicht so streng und leicht im Umgang.

 

Wie war Dein Monat Oktober?

 

Schön, dass Du da bist und meinen Blog liest.

Deine Justyna