12 von 12 im November 2022: Familiensamstag

12 von 12 im November 2022: Familiensamstag

Am Samstag war der 12. November. Am 12. Tag jedes Monats bin ich gerne bewusster und achtsamer unterwegs. Das verdanke ich dem #12von12 Format und meiner tollen #Blogger Community. Dabei mache ich mehr Bilder mit dem Handy und verewige den Ablauf in einem Blogartikel.

Magst du mitkommen und kurz in meinem November-Samstag vorbeischauen?

 

 

November: nur grau und Nebel?

 

Der November ist da. Aber hey, der bekannte Nebel am Bodensee in Friedrichshafen doch nicht. Es fällt mir sehr schwer, aus dem Bett herauszukommen. Ich schaue aus dem Fenster raus. Diese Woche fing mit einem Todesfall in der Familie an. Somit ist meine Woche eine Achterbahn der Gefühle. Mein Leben geht aber doch weiter. Meine Familie und ich sind gesund und dürfen leben. Ich bin nun dankbar, dass ich die Gebäude gegenüber doch ohne Nebel sehen kann. Der arme November, der hat echt nicht leicht….

 

 

Schulkind

 

Als zweifache Mama habe ich am Samstag automatisch Kinder zu Hause und um mich herum. Meine Tochter Alicja (8) hat am kommenden Dienstag die Klassenarbeit im Deutsch. Es ist klar, ich werde mit ihr üben. Ich freue mich sehr, weil ich ihr sehr gerne helfe, die deutsche Grammatik besser zu verstehen. Sie mag genauso gut dieses Fach wie ich. Gerne spielen wir Schule bzw. LehrerInnen.

 

 

Gedicht

 

Alicja erinnert sich, dass sie auch noch ein Gedicht auswendig lernen sollte. Der Titel lautet „November“. Zufall? Es gibt doch keine Zufälle. Das Gedicht ist aber fröhlich. Sie gestikuliert und bewegt sich beim Vorsprechen. Sie gibt mir gerade so viel Kraft und Freude in dieser schwierigen Zeit. Wie findest du das Gedicht?

 

 

Kindergartenkind

 

Zwischendurch beschließen wir mit meinem Sohn Adam (6), dass wir wieder einiges aussortieren müssen. Er ist bereit, sich komplett vom Thema und Spielen mit „Paw Patrol“ zu trennen. Die lieben und immer hilfsbereiten Hündchen- Figuren und zwei riesigen Autos dazu fotografieren wir ab und stellen in e-Bay. Mit dem Geld will er sich etwas für seine neuen Vorlieben kaufen.

Dank dieses Blogartikels und den Paw Patrol Figuren habe ich einen interessanten Blog entdeckt und noch mehr über die Welt der Paw Patrol Hunden erfahren. An dem Blog arbeiten zwei Väter. Einfach klassem. Magst du bei dem Johnnyspapablog vorbeischauen? Ich halte das für ein Beispiel für die schöne Seite des Internets und des Bloggens.

 

 

Kurze Lektüre

 

Nach dem Mittagsessen dürfen die Kinder (nur) am Wochendäne mal die Tabletts und ein wenig „spielen“ oder wie sie die letzte Zeit selbst modern sagen: zocken. In der Zeit verschlinge ich nicht mal in 20 Minuten das kleine Buch von meiner Landsfrau Justyna Pogoda. Es geht um das Thema der Migration und sich in einem neuen Land zurechtzufinden. Sie wagt eine These zu stellen bzw. zu behaupten, dass viele Menschen migrieren, die unbewusst an ihrem eigenen Selbstwert arbeiten wollen. Der Titel ist nicht spektakulärer und trotzdem frage ich mich, ob ich mich als Miss Migrantin bezeichnen würde. Ich bin mir es mehr als wert, als glückliche Migrantin in Deutschland zu leben.

 

Me Time

Wir machen mit meinem Mann aus, dass ich am Samstag meine Portion “Sport” machen darf, er wiederum am nächsten Tag, also erst am Sonntag. Ich brauche dringend frische Luft, laufen, einfach mal kurz weg… Auf dem Friedhof werde ich sehr nachdenklich. Das Leben ist wirklich so vergänglich.

 

 

Natur in der Gegend

In der Natur tanke ich viel Kraft und Energie. Ich meide die engen Räume, Supermärkte, Menschenmengen, Gedrängel. Wenn ich die Natur betrachte, tief atme und mich umschaue, bin ich ruhig. Dafür, dass wir schon November haben, ist es, meiner Meinung nach, immer noch sehr grün.

 

Achtsamkeit

Auf meinem Spaziergang/Joggen-Weg Richtung Land und Felder und nicht Bodensee, laufe ich gerne an einem kleinen Bach vorbei. Heute halte ich ein paar Minuten inne. Ruhe und Stille. Mehr brauche ich grade nicht.

Weiter geht es an einer kleinen Kapelle vorbei, wo es links und rechts nur Apfelbäume wachsen. Es geht schon mal Richtung nach Hause und ich werde sogar ein wenig den Bodensee von Weiten sehen. Ich fühle mich wieder sehr privilegiert.

 

 

Alte Bekannte

Zu dem Programm gehört noch der Blick auf die Kühe und der Blick der Kühe auf mich vom Hof Schätzlesruh. Sie stehen am Rand des Weges und schauen uns Menschen immer so freundlich zu.

Tasse Kaffee

Für eine Tasse des guten kolumbianischen Kaffees meiner Freunde aus Oldenburg greife ich nach langer Zeit wieder zu der vergessenen Handkaffeemühle vom Herrn Grzegorz aus Polen. Ist sie nicht wunderschön? In meiner Lieblingsfarbe grün 🙂 Und es geht weiter mit dem Haushalt. Real Life halt.

 

 

Abendessen

Zusammen mit unserer guten Familien-Freundin Ana kochen wir die Linsen-Auberginen-Lasagne. Ana möchte schauen, wie ich mich mit dem Küchenhilfe-Gerät, dem bekannten Thermomix, zurechtkomme. Wir feiern ein wenig den Geburtstag meines Mannes, weil unter der Woche nicht viel Zeit dafür war. Es fühlt sich alles so gut und leicht an. Wir sitzen, essen, reden und trinken die ganze Flasche des spanischen Apfelweins aus…

 

 

 

 

Das war ein guter Tag. Danke fürs Vorbeischauen. Noch mehr „12 von 12“ kannst Du bei Caro von DRAUSSEN NUR KÄNNCHEN finden.

Kannst du dich noch erinnern, wie dein 12. Tag des Monats November, also der Samstag so war?

 

Danke, dass Du da bist und meinen Blog liest.

Deine Justyna

Businessrückblick September 2022

Businessrückblick September 2022

Der September war sehr intensiv und erkenntnisreich in Bezug auf den Aufbau meines Online-Business. Ich bin immer noch auf der Suche nach meiner Nische, ich bin immer noch dabei, mein Angebot zu schärfen. Es ist noch ein langer Weg, als eine Multipassionata zwischen zwei und drei Expertenthemen eine passende Mischung zu finden. Ich darf ja nicht vergessen, dass mein erster schönster und dennoch anspruchsvollster Job ist, die beste Version Mama zu sein. Da aber im September Schule mit der Kombination Kindergarten losgegangen ist, war der Monat sehr durch die familiäre und schulische Angelegenheiten geprägt.

September war für mich immer ein neuer Beginn. In Polen fängt jede Schule immer am 1. September an. Fast 20 Jahre war ich immer eingestellt, dass ich ab September neu anfangen kann. Und dabei ist der Herbst fast da. Ideal, es ist nicht zu kalt, feucht und nass. Ja, ich liebe den goldenen Herbst.

Im Business-Bereich, auf meinem Weg in die Selbstständigkeit, hier in Deutschland am schönen Bodensee, ist einiges passiert. Dies möchte ich hier teilen:

 

Virtuelle Netzwerkarbeit

 

Gleich zu Beginn habe ich an einem Abend am virtuellen Netzwerkabend bei Anne Schmid teilgenommen. Anne ist selbst Coach und liebt Netzwerken. Ihre Website ist Guter Zustand genannt. Ich habe auch Coaching Ausbildung und bin eine Netzwerk-Anfängerin. Dass es da so viele andere Newbies wie ich auf dem Markt in Deutschland, aber auch weltweit gibt, war für mich nicht vorstellbar. Es tut einfach gut, das jetzt zu wissen und Teil dieser Community zu sein. Diese Erkenntnis und Bewusstsein eröffnen mir die Augen und erzeugen gutes Gefühl, dass ich da nicht alleine mit meinem Vorhaben bin. Es tut immer gut, unter Gleichgesinnten, sich auszutauschen.

 

Virtuelles Netzwerken ist wichtig und bereitet mir Freude

Als Gast im Podcast

 

Ich hatte mich schon vor langer Zeit im Frühling um eine Folge bei dem Podcast Auf Deutsch Gesagt bei Robin beworben. Dabei habe ich 3 Minuten Audiodatei aufgenommen, warum ein Interview mit mir für andere fortgeschrittene Deutschlerner interessant wäre. Es war so was wie ein 3-minütiges Elevator Speech und ich habe nun bei diesem Gewinnspiel mit einem anderen Teilnehmer gewonnen. Meine Freude war riesig. Dann war ich ungeduldig und unruhig. Wie soll ich mich da präsentieren, zeigen, positionieren, wenn ich noch selber nicht ganz alles fix weiß. Meine größten Sorgen war mein Auftritt im Internet, also diese Website und mein Blog. Es ist alles so dilettantisch und improvisiert, dass ich froh war, die Folge erst im September aufnehmen zu dürfen.

Und es war eine tolle und mich bereichernde Erfahrung. Ich sage ja so viel dazu: wenn die Emotionen steigen (und diese waren sehr hochgestiegen), dann sinkt die Intelligenz. Vielleicht wird die Folge im Oktober veröffentlicht. Ich lasse Euch informieren.

 

#Websitetogo mit Steffi

 

Ich habe ja geschrieben, dass ich mit meiner Website Präsenz nicht wirklich zufrieden bin. Da es mir aber eine schöne, strukturierte und zu meinen Vorstellungen und mir passende Website wichtig ist, habe mich bei der Steffi Pingel gemeldet. Sie ist auch Teil des Sympatexter Teams und betreut das Thema WordPress. Ich mag ihre Art und wie sie ihre Website klar und aussagekräftig organisiert hat. Sie hat Templates und ein davon habe ich mir gekauft. Natürlich braucht das Thema viel Zeit und Geduld. Und von beiden habe ich momentan nicht.

Canva Spielereien mit dem Log

Canva Spielereien mit dem Logo – Alles für Online Business

 

Als Deutschlehrerin an der Volkshochschule Friedrichshafen

 

Sei Mitte September darf ich als Deutschlehrerin an der VHS Friedrichshafen den Deutschkurs für die Anfänger anbieten und unterrichten. Dabei stehe ich als Lehrerin wortwörtlich vor 15 erwachsenen ausländischen Menschen, AusländerInnen und Menschen, die ihr Leben in Deutschland beginnen. Die meisten sind im Durchschnitt seit 3 Monaten in Deutschland und sprechen kaum Deutsch. Ich spreche dafür in 1,5 Stunden zwischen Deutsch, Englisch, Spanisch und Polnisch alles quer gemischt.

Meine Erkenntnis dabei ist: Es macht mir unglaublich große Freude, es erfüllt mich ganz diese Tätigkeit. Diese Zeit fühlt sich richtig, sinnvoll und perfekt für mich. Ich fühle mich gebraucht. Dabei zeige ich den Menschen, wie sie am besten Deutsch lernen und vor allem den Alltag verstehen können.

Schreiben mit der Kreide macht mir Freude!

Mein Kindheitstraum wurde wahr: Ich darf “klassische” Lehrerin sein

Bloggen und SEO

 

Ich habe in diesem Monat ein “kreativer” Tief und habe dem Bloggen nicht viel Zeit gewidmet. Dennoch erzielte ich ein für meine Verhältnisse Blog- Erfolg. Bei dem Blogartikel “50 Fakten über mich” habe ich zum ersten Mal laut einem SEO Plugin ein grünes Licht bekommen – ich habe alles richtig in Bezug auf SEO gemacht. Und ich weiß jedes Mal ein wenig mehr dazu. Erklären könnte ich aber noch nicht wirklich ,wie es passiert ist 🙂

 

Grünes Licht beim SEO - Business Online Erfolg

Grünes Licht beim SEO – Business Online-Erfolg

 

Worüber ich im September gebloggt habe

Monatsrückblick August – in diesem Monatsrückblick geht es hauptsächlich um meinen sommerlichen Aufenthalt in Spanien. Ich bin mit meiner Familie am 5. August für drei Wochen weg von zu Hause gefahren und fasse hier diese Zeit, besten Momente, Orte, Augenblicke, Gefühle und zwei wichtige Erkenntnisse dieser Reise, zusammen.

Mein Deutsch ist nicht gut – die Angst vor dem Vorstellungsgespräch als AusländerIn: Es ist auch der gängigste Glaubenssatz, wenn es um die berufliche Integration und den Zugang zum Arbeitsmarkt in Deutschland geht. Grade wegen diesem Satz schränken sich selbst die meisten ausländischen Bewerberinnen auf dem deutschen Markt bei der Suche nach einem adäquaten Job ein. Egal, wie lange die meisten ausgebildeten Frauen bereits in Deutschland sind oder wie viele Jahre sie schon Deutsch lernen und Wortschatz erweitern, sind sie trotzdem sehr kritisch mit sich selbst und beruflich unglücklich. Ja, sie tragen so gerne und fast stolz diesen Glaubenssatz mit sich selbst. Da ich aber vor allem mit den ausländischen Akademikerinnen arbeite, beziehe ich mich vor allem auf diese Gruppe der ausländischen Bürger in Deutschland.

50 (Fun) Fakten über mich – Ich habe mich im April 2022 entschieden, bei Judith Peters @sympatexter in einer Blogger-Community, mein Business Vorhaben und mich, mithilfe des Blog-Schreibens, auszudrücken und mit der Welt zu teilen. Im Rahmen der #Rapidblogflow Challenge von Judith, habe ich die 50 Fakten oder Wissenswertes über mich geteilt.

 

 

Last, but not least Nummer

 

Ich habe in diesem Monat zwei verschiedene und sehr interessante Bekanntschaften mit Frauen gemacht. Es ist für mich nicht nur Netzwerkarbeit, Austausch und Zuneigung für diese beiden. Es ist für mich ein Zeichen, dass ich offen für neue und mir und meinem neuen Online-Business passenden Menschen anziehe. Wir haben uns zumindest jetzt in den Anfängen der Bekanntschaft so viel zu sagen und ich habe das Gefühl, es ist der Beginn von zwei schönen völlig unterschiedlichen Verbindungen. Verbindungen, die ich nicht mehr messen möchte.

Beate

Danke, Beate, dass Du in meinem Leben aufgetaucht bist. Ich freue mich auf unser Treffen Live und in Farbe. Ich fühle mich schon jetzt mit Dir sehr verbunden. Das Thema der spirituellen Entwicklung und alle Deine Themen, Aktivitäten, Wünsche und Pläne würde ich näher kennenlernen. Danke, dass Du da bist! Danke der lieben Magdalena, dass sie uns vernetzt hat.  Magdalena, unsere gemeinsame Freundin, ist übrigens die offizielle Fotografin und Meisterin meiner schönen, professionellen Bilder hier.

Tea

Danke, Tea, dass Du Dich auf eine virtuelle Bekanntschaft und den unverbindlichen Austausch mit mir eingelassen hast. Tea ist Beraterin für ausländische Pflegekräfte in Deutschland. Sie ist die erste Frau und Person, die ich kenne, die ihre Zielgruppe “AusländerInnen” benennt und dafür steht und sich für diese Menschen bereits einsetzt. Ich denke, wir haben so viel gemeinsam zusammen.

 

 

 

Was hat Dich in Deinem Business Monat September positiv überrascht?

 

Danke, dass Du da bist und meinen Blog liest.

Deine Justyna

 

 

 

50 (Fun) Fakten über mich

50 (Fun) Fakten über mich

Wenn Du schon ein paar Blogartikel von mir gelesen hast oder mir auf Instagram folgst, weißt Du, dass ich Bloggen lerne. Ich habe mich im April 2022 entschieden, bei Judith Peters @sympatexter in einer Blogger-Community, mein Business Vorhaben und mich, mithilfe des Blog-Schreibens, auszudrücken und mit der Welt zu teilen. Nun teile ich im Rahmen der #Rapidblogflow Challenge von Judith, die 50 Fakten oder Wissenswertes über mich und freue mich über Deine Kommentare.

  1. Ich bin in einer polnischen Stadt, Radom, geboren, ohne den Zugang bzw. ohne die Nähe zu den Bergen und Seen oder dem Meer.
  2. Ich habe alle meine Sommerferien bis zum 18. Lebensjahr, also die zwei Sommermonate, komplett auf dem Land wild und frei in der Natur bei meinen Großeltern verbracht. 
  3. Das Meer, den polnischen Ostsee in Polen, habe ich mit 17 zum ersten Mal schreiend und weinend vor Freude gesehen.
  4. Ich wollte als kleines Mädchen Krankenschwester werden, bis ich eines Tages den Geruch eines Krankenhauses nicht ertragen konnte. Der Traum war schnell vorbei.
  5. Ich hatte einen ersten Job mit 17 als Zeitung-Verteilerin und dazu ein gutes Taschengeld verdient. Vorgeschmack meiner finanziellen Unabhängigkeit!
  6. Mein erstes bewusstes freiwilliges Engagement war auch mit 17 Jahren. Ich besuchte mit meiner Freundin ein krankes (autistisches) Kind und empfand viel Empathie für es und dessen Familie.
  7. Ich habe meine 5 Hamster am Heiligen Abend frei laufen lassen, daraufhin haben sie die beste Tischdecke meiner Mutter gefressen und gleich gestorben. Wenig Fun, aber wahr.
  8. Mit 10 Jahren probierte ich zum ersten Mal ein paar glitzernde mitgebrachten Leggings aus Deutschland. Das war meine erste Begegnung mit der „westlichen“ Welt.
  9. Obwohl wir als Familie nicht viel Geld hatten, zahlten meine Eltern mir den privaten Englischunterricht und sogar einen Tanzkurs. Dafür bin ich ihnen bis heute sehr dankbar. 
  10. Nachdem ich wach bin, ziehe ich mich sofort an – ich mag gar nicht den ganzen Tag mit einem Schlafanzug herumlaufen.
  11. Ich bin die älteste Tochter von sechs Kindern. Habe zwei Schwestern und drei Brüder und einer starken Mutter, Helfer, Mutter-Theresa Syndrom 🙂
  12. Ich habe mein Abitur an einer allgemeinbildenden Schule gemacht, wo ich auch viele Musik begabten Mitschüler und zukünftigen Musiker getroffen habe. Seitdem sind die Musiker und Künstler für mich bedeutungsvoll und ständig präsent im Leben. 
  13. Meine Lieblingsband kommt aus meiner Heimatstadt Radom, spielt Rock und heißt IRA, was auf Latein „Zorn“ bedeutet. Die Band inspiriert sich sozialen und realitätsnahen Themen.
  14. Nach Abitur wollte ich entweder im Kindergarten arbeiten oder Deutsch-Lehrerin werden. Beide Ideen sind gescheitert, weil ich keinen Studienplatz in meiner Heimatstadt bekommen habe.
  15. Mit 19 im Januar 2001 fahre ich 14 Stunden mit dem Bus alleine nach Deutschland als Au-pair-Mädchen. Dabei bringe ich wortwörtlich nur eine Tasche, viel Neugier, Lernwillen, Mut und 1000 Träume mit.
  16. Es war sehr schwierige Zeit, das erste halbe Jahr in Deutschland, alleine ohne meine Familie in einer Großstadt wie damals für mich Stuttgart zu leben. Ich habe angefangen zu rauchen und ein wenig für meine Verhältnisse zu rebellieren. 
  17. Ich konnte mit meiner Gastfamilie nach dem Au-pair Aufenthalt weiterhin zusammen leben und ein Zimmer für eine Gegenleistung haben. Gott sei Dank habe ich mich sofort entschieden, auszuziehen und für mich alleine zu sorgen. Meine Gastfamilie hatte starken Bezug zur klassischen Musik, somit hatte ich wieder die Gelegenheit, die Musik sowie die Musiker besser zu verstehen.
  18. Geografie und Soziologie waren meine ersten Studienfächer in Deutschland – nach 3 Monaten habe ich aufgegeben. Ich entschied mich zuerst „genug“Geld in der Produktion zu verdienen und neu im Folgejahr anfangen zu studieren.
  19. Gleich zu Beginn meiner Selbstständigkeit im Leben in Stuttgart, ohne die Gastfamilie, lernte ich meinen heutigen Mann (Spanier) kennen. Seitdem sind wir zusammen.
  20. Ich hatte viele verschiedene studentische Neben-Jobs ausgeübt, um mich zu finanzieren. Ich war oft beim Putzen, Kinder betreuen, in der Produktion, bei vielen Events als Aushilfe. Dank des Jobs im Event und Office Management in einem Weiterbildungsinstitut mit sehr internationalem Angebot, LANGUACOM wusste ich, dass ich Berufspädagogik und Fremdsprachen studieren will.
  21. Ich war so sehr von dem Angebot der Fremdsprachen an der Uni Stuttgart begeistert und wollte am besten nur Fremdsprachen lernen. Ein Semester lang lernte ich Hebräisch und ein anderes Französisch.
  22. Ich war wie berauscht in dem Multi Kult Umfeld von internationalen Studenten. Ich wollte immer die Gerichte aus anderen Kulturen probieren und die Geschichten über die Länder, Leute und Kulturen hören. 
  23. Ich habe Englisch auf der englischen Kanalinsel Jersey erfrischt, wo die meisten Schilder, Anweisungen, Straßen, ausgerechnet auf Französisch geschrieben ist, aber die gesprochene Sprache Englisch ist.
  24. Mein bester Ferienjob als Studentin war bei dem Sommerkino in Ludwigsburg, wo ich viele anspruchsvolle und alternative Filme umsonst und draußen anschauen konnte.
  25. An der Uni Stuttgart besuchte ich ein Jahr lang Seminare über den Film, lernte die Filmtechnik und andere Filmbetrachtung kennen. Dabei habe ich Berufspädagogik und Deutsch als Fremdsprache studiert.
  26. Dank eines Filmseminars über den englischen Filmregisseur Ken Loach habe ich verstanden, wie sehr ich naturalistische Erzählweise, reale Geschichten und soziale Dramen liebe.
  27. Ich bin oft in Spanien, vor allem in Barcelona und Galicien. Ich liebe die Vielfalt und Diversität dieses Landes, die Kultur, Sprache sowie die Offenheit und Herzlichkeit der Menschen. Mehr dazu kannst Du in meinem Blogartikel hier nachlesen.
  28. Ich liebe den polnischen Nationalsport, nämlich, Pilze im Wald, sammeln, die mir mein Opa vor mehr als 30 Jahren beigebracht hat.  
  29. Meine größten Reiseerlebnisse (dank meiner international ausgelegten Stelle in Friedrichshafen) waren: widersprüchliches China und Shanghai, Rundreise auf einem Moped durch die Insel Taiwan und Brasilien zufällig zur Zeit des Karnevals.                                                                                                                                                                                                                                                                             

    Voller Lebensfreude und Energie in Taiwan. Mit meiner amerikanischen und taiwanesischen Freundinnen.

     

  30. Ich liebe Berge und Seen, ein See mitten in Bergen ist die beste Kombination. Ich würde gern eines Tages in Asturien, in Nordspanien, leben wollen, mit einem Bauernhof und Hühnern.
  31. Täglich jongliere ich zwischen vier Sprachen: Polnisch ist meine Muttersprache, Spanisch Familiensprache, Deutsch Umgebungssprache und Englisch Arbeitssprache.
  32. Ich werde sofort nachdenklich und sogar emotional, wenn ich ältere, kranke, behinderte Menschen (insbesondere) bei Zärtlichkeiten beobachten kann.
  33. Mein bisher ausgefallener Geburtstag verbrachte ich mit 25 Jahren im Prado Museum in Madrid. Als Studentin, umsonst 🙂
  34. Meine erste (und letzte) geschenkte Spiegelreflexkamera ist in Spanien, Granada in einen Brunnen in Alhambra, gefallen. Dank einer Plastikdose und dem Reis funktioniert sie aber einwandfrei bis heute.
  35. Da meine Schwester schlecht hört, wollte ich sogar gleich die Gebärdensprache lernen. Das Ziel nehme ich auf meine Wünsche/Bucket List mit auf.
  36. Ich brenne für die interkulturelle Verständigung. In meiner Magisterarbeit habe ich mich mit der deutschen, spanischen, tschechischen und amerikanischen Kultur auseinandergesetzt.
  37. In meiner ersten Elternzeit habe ich eine polnische Spielgruppe für Kinder aus Polen gegründet und viel Austausch mit den Müttern und Frauen im Familientreff erlebt.
  38. Ich schwärme für digitale und moderne Bildung, neue Technologien und trotzdem gleichzeitig für viel Analoges und Greifbares. Ich besitze mindestens 5 Notizbücher.
  39. Weil unsere Tochter ausgeliehene Harfe zu Hause hat und diese spielt, habe ich wieder den Kontakt zur klassischen Musik und einer tollen Musikerin, ihrer Lehrerin.
  40. Ich mag Bücher. Bücher haben. Kaufen. Lesen. Ich lese gern, vor allem Autobiografie oder über “realen” Menschen allgemein.
  41. Skifahren habe ich erst Ende 30 in Andorra, also in der Nähe von Barcelona gelernt. Mein Schwager hat es mir beigebracht, weil er meinte, dass ich sowie den „Schnee in Blut“ habe. 
  42. Mich begeistern Großstädte wie Berlin, Barcelona, Warschau und deren Architektur, wo in dem ganzen Chaos so viel Schönes, Menschliches, Spannendes und Kulturelles aufeinanderprallt. Ich nehme mir das, was ich aus der Großstadtnah brauche und verschwinde wieder in die Natur.
  43. Ich arbeite durchgehend in dem Weiterbildungs- und Trainingsbereich in der Automobilbranche. Privat hängt mein Herz mehr an den kleineren Start-ups, sozialen Einrichtungen und nachhaltigen Unternehmen.   
  44. Seitdem wir Kinder haben und wir jeweils nach Barcelona (Spanien) und Radom (Polen) ca. 1200 km mit dem Auto zu unseren Familien fahren, sitze ich oft hinter mit den Kindern und tobe mich kreativ aus und biete nur ein pures, lehrreiches Entertainment an.
  45. Ich kann meine Stimmungslage nicht verstecken, man sieht es mir SOFORT an.
  46. Ich bin leidenschaftliche Kaffeetrinkerin, obwohl ich bis zum 20. Lebensjahr den Geruch nicht ausstehen konnte. Mein kolumbianischer Lieblingskaffee kaufe ich nur bei La Molienda.
  47. Eine Wohnung oder ein Haus ohne grüne Zimmerpflanzen, Blumen und die grüne Farbe sind für mich keine Option.
  48. Ich habe 20 Jahre Brille getragen und seit meiner Leser OP im September 2021 fehlt mir dieser Teil meiner Identität.
  49. Ich bin unordentlich, liebe aber Ordnung und Minimalismus. Zu viele Dinge machen mich nervös und unruhig.
  50. Ich liebe Herausforderungen, schnelles Tempo, Abenteuer und Adrenalin. Deswegen mache ich bei dem Blogevent von Judith @sympatexter mit 🙂

 

 

Verrätst Du mir ein Fun Fact über Dich?

 

Danke, dass Du da bist und mein Blog liest.

Deine Justyna

Monatsrückblick August 2022: Dankbare Auszeit

Monatsrückblick August 2022: Dankbare Auszeit

In diesem Monatsrückblick geht es hauptsächlich um meinen sommerlichen Aufenthalt in Spanien. Ich bin mit meiner Familie am 5. August für drei Wochen weg von zu Hause gefahren und fasse hier diese Zeit, besten Momente, Orte, Augenblicke, Gefühle und zwei wichtige Erkenntnisse dieser Reise, zusammen.

Denn ich bin sehr dankbar für diese Auszeit.

Mein Aufenthalt in August 2022 in Spanien war ansonsten eine Inspiration für einen weiteren Blogartikel über dieses Land: “Warum ich grundsätzlich Spanien, insbesondere Galicien schätze” – den ich bereits hier verbloggt habe.

Spanien, wir fahren!

 

 

Die Fahrt mit dem Auto nach Spanien, genauer nach Galicien, ist sehr lange. Wir haben auf dem Weg ein mal in Frankreich und ein mal in Spanien übernachten wollen. Der Netflix mit der Möglichkeit, Filme mal auf Spanisch oder Polnisch und Deutsch zu schauen, ist eine sehr große Hilfe. Wir haben sehr laut gelacht, weil wir schon lange nicht mehr die bekannte Peppa Pig mit dem allwissenden Papa Pig angeschaut haben.

 

 

Spanien ist weniger von Seen, sondern vom Meer oder vom Ozean bekannt. Wir haben kurz vor der Ankunft, uns entschieden, einen kurzen Aufenthalt bei dem bekannten Lago de Sanabria zu machen. Wir haben lecker gegessen, gebadet und den Ausblick genossen. Der See war traumhaft schön, ruhig für die spanischen Verhältnisse, mit wenigen Besuchern und ideal für uns auf dem Weg zum Endziel.

 

Galicien, wir sind da!

Wir hatten einen wichtigen Termin am Samstag, daher haben wir uns mit der Reise sehr beeilt. Die Schwiegereltern haben nur mit einem Jahr Verspätung wegen des Corona ihre Goldene Hochzeit nachgefeiert. Zu dem Tag gehört viel leckeres Essen, vor allem die Meeresfrüchte und zum Trinken das bekannte Getränke Sidra, also die spanische Bezeichnung für den Apfelschaumwein. Das Fest war schön und wir haben gleich viele Gesichter auf ein Mal gesehen und uns nach langer Zeit wieder wahrgenommen.

Abgeschnitten von der Zivilisation!

 

Wir leben in Galicien, wortwörtlich, abgeschnitten von der Zivilisation, also am Ende der Welt. Galicien ist anonsten dank des santiagowegs bekannter und interessanter geworden.

Wir halten uns im Sommerhaus der Schwiegereltern in Cebreiro auf. In Cebreiro gibt es nicht mehr als zwanzig Häuser, keine Geschäfte und nur ein sogenannter Teleclub. Dieser Teleclub, also ein kleines Gebäude, bildet das Herz dieser Ortschaft. Es wird täglich im Sommer zwischen 16 und 21 Uhr geöffnet. Man kann sich ein Getränk und etwas zum Knabbern kaufen. Das war es aber alles. Es geht um die Begegnung zwischen den Anwohnern oder den Besuchern auch :-). Daneben spielen Kinder auf dem Spielplatz. Nicht mehr. Slow life. Großartig.

 

Wir können aus Cebreiro aus die idyllische Aussicht in Galicien, an der Grenze zu Portugal, genießen. Dieser Sommer war so heiß wie nie zuvor. Nicht mal die Nähe zu den Bergen oder dem Atlantik kühlte die Nächte oder den Morgen. Der Klimawandel ist auch am Ende der Welt angekommen.

Weißt Du, wie wir das täglich frisches Brot in Cebreiro kaufen? Jeden Tag kommt ins Haus, ohne zu klopfen, ein mobiler Verkäufer vorbei und lässt das Baguette entweder direkt oder vor dem Haus liegen. Modern und gleichzeitig persönlich und mit langer Tradition.

Fisch wird auch auf diese Art und Weise verkauft, aber die meisten von uns fahren dann doch raus, um frischen Fisch oder Meeresfrüchte einzukaufen.

 

Minimum ein Mal geht es auch auf dem Berg in La Franqueira, hoch zu der heiligen Maria. Die Legende besagt, dass vor vielen Jahren die heilige Maria dort zu sehen war. Cebreiro ist sehr stolz auf den bekannten und viel besuchte den Nachbarschaftsort.

 

Baden im Fluss

 

Der Fluss in Maceira, nicht weit von Cebreiro, ist sehr kalt. Kinder sind glücklich, weil dort der Badering für 5 € ausgeliehen werden kann. Was für Freude und Abkühlung in dieser spanischen Hitze! Wir haben diesen Ort zum ersten Mal gesehen und waren sehr positiv überrascht.

 

Großstadt, Vigo!

 

 

Minimum ein Mal gehen wir bewusst mit den Kindern ins Zentrum der Stadt Vigo.

Ein der Hautziele des Besuchs in Vigo ist die Buchhandlung “Libros para soñar” – auf Spanisch bedeutet “Bücher zum Träumen”. Der bekannte spanisch-galicische Verlag Kalandraka ist so zu sagen der Patronat dieses zauberhaften Ortes. Wir können uns nur im Urlaub mehr Zeit nehmen, spanische Kinderbücher direkt in die Hand zu nehmen, zu bewundern, zu riechen und viel zu viele davon auszusuchen.

Ich habe selbst angefangen, wieder von meiner eigenen multilingualen Kinderbuchhandlung zu träumen. Die sympathische Beraterin hat sich so offen und sympathisch mit mir unterhalten und mehr als freundlich zum Träumen eingeladen.

Das zweite Hauptziel in Vigo ist der Besuch im Laden von La Chinata. Es ist das grüne Unternehmen aus Extremadura, einer weiteren Region, in Spanien. Das Unternehmen Compañía Oleícola Siglo XXI, das sich im Norden der Provinz Cáceres befindet, pflegt eine hundertjährige Tradition in der Herstellung von extra nativen Olivenölen. La Chinata produziert so gut wie alles aus den Oliven, genauer, aus besten extra nativen Olivenölen.  Da ich grüne Farbe über alles liebe, Oliven als exotische und schön empfinde, bin ich da schnell verliebt. Seit Jahren habe ich die Idee, einen kleinen Laden im Sinne der La Chinata zu haben. Business, mit einer Geschichte, mit greifbarem Produkt, mit völliger Identifikation und Begeisterung.  Somit habe ich wieder angefangen, meinen weiteren Business-Traum lebendig vor Augen zu haben.

Wichtige Erkenntnis

Mein eigens zukünftiges Business, muss folgende Kriterien erfüllen wie Sinn, Geschichte, ein realer, greifbarer, schöner Produkt, meine persönliche 100 % Identifikation usw. Dabei möchte ich flexibel sein, mit meinem Business sowohl in Deutschland, Spanien und Polen einen Ort zum Arbeiten erschaffen. Mein Träumen nimmt grade kein Ende 🙂

 

Strand und Delfine in Cangas

Der Besuch bei Familie in Cangas war wunderschön. Nebenbei haben wir ein unbeschreibliches Highlight erlebt. Ganz spontan haben wir die andere Art der Delfine, die großer Tümmler, gesehen. Die Freude war riesig, alle waren aus dem Häuschen und haben keine Zeit zum Fotografieren, nur zum Staunen!

 

 

Entdeckungsreise durch Nordspanien

 

Wir haben nach fast zwei Wochen die Region Galicien verlassen und uns auf dem Weg nach Hause gemacht. Das Nordspanien ist so vielfältig, interessant und hat unglaublich viel zu entdecken. Wir haben die Region Kantabrien und Baskenland wieder näher kennengelernt.

Kantabrien: Naturpark in Cabaraceno

Ein paar Eindrücke aus dem sehr bekannten Naturpark in Cabarceno, wo ein Tag für die Kinder dort fix reserviert war. Viele Tiere auf unheimlich riesigen Grundstück leben so gut wie fast in der freien Natur. Viele waren gar nicht zu sehen, was an der hitzigen Temperatur lag. Sehr sehens- und empfehlenswert.

 

Liérganes in Kantabrien

Wir sind ganz zufällig oder spontan in Liérganes gelandet. Der Ort gehört aber zu schönsten in Spanien und hat uns sehr gefallen. Aber die Legende von dem Fischmann aus Liérganes hat vor allem die Kinder ziemlich emotional bewegt. Der Fischmensch von Liérganes war, nachdem er auf See verloren war, ein halb Mensch und halb Fisch geworden und nie wieder hat er ein normales Leben geführt … Super aufregend!

              

San Juan de Gaztelugatxe in Baskenland

Schöner Ausblick, das weite, blaue Meer, ein Traumwetter, ein hitziger Tag am Meer. Wir haben ein wenig Strand “gemacht”, viele Selfies geschossen und Junkfood gegessen.

Wäre da die unverständliche baskische Sprache nicht da, wäre die Region Baskenland fast mein Favorit in Spanien.

 

Guernica und Picasso in Baskenland

Wir haben noch in Deutschland einen Dokumentarfilm über den Ort Guernica im Fernseher auf Arte.TV gesehen. Die baskische Stadt wurde im spanischen Bürgerkrieg im März 1937 von deutschen und italienischen Bomben zerstört. Pablo Picassos gleichnamiges Gemälde steht symbolisch für Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung. Wir wollten beides sehen, die Stadt und das Gemälde. Ein Nachmittag für die Eltern halt.

Meine zweite Erkenntnis ist, dass ich, sowie auch mein Mann, sehr gerne Kunst mögen. Es ist schön, nach so vielen Jahren zusammen zu sein, sich wieder dran zu erinnern, welche Interesse wir als Paar noch vor den Kindern gemeinsam hatten.

 

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Vielen Dank, dass Du da bist und meinen Blog liest.

Deine Justyna

 

Wofür ich Deutschland, mein Einwanderungsland, schätze?

Wofür ich Deutschland, mein Einwanderungsland, schätze?

Ich habe eine Lebensvision, die mit dem Land Deutschland als Einwanderungsland, zusammenhängt. Ich wünsche mir, dass jede/r MigrantIn oder Personen mit der Migrationsgeschichte, mit dem Migrationsvorder- und Hintergrund, Ausländer usw. in Deutschland auch ihren/seinen Platz, eine gute Arbeitsstelle findet und sich somit nicht nur beruflich, aber grundsätzlich ein erfülltes Leben in diesem stabilen, sicheren, so weit entwickelten Land, aufbauen kann. Es ist wichtig, sich in einem fremden Land sehr früh und bewusst wie aktiv um die gute Integration zu kümmern.  Wie die Integration in Deutschland gelingen kann, kannst du gerne in meinem Artikel hier nachlesen.

Was sind meine Beweggründe? Nun ich bin eine von vielen MigrantInnen in der sogenannten deutschen Migrationsgesellschaft, in der ich für mich eine gute Balance zwischen einer anständig bezahlten und meinen Qualifikationen entsprechenden Arbeitsstelle und einem schönen, sicheren und erfüllten Leben, erschaffen habe.

Dieser Blogartikel ist eine weitere Liebeserklärung, nämlich an mein Einwanderungsland, Auswahlland und Wohnrotland, Deutschland. Danke Deutschland, dass ich ein Teil von Dir sein darf.

Meine persönlichen 7 Gründe, Deutschland, als meine Wahlheimat zu schätzen

Deutschland als mein Einwanderungsland, ist ein bedeutungsvoller Teil meiner Multikulturalität gleich neben meinem Heimatland Polen (meine verbloggte Liebeserklärung hier) und neben Spanien, insbesondere Galicien (mein Artikel hierzu).

 

1. Zuverlässigkeit

Die Deutschen und ich sind einfach zuverlässig. Wenn ich ein Wort gebe, halte ich es auch. Ist es nicht toll, sich auf Menschen wirklich verlassen zu können? Meine deutschen Mitmenschen sind einfach genial im Thema der Zuverlässigkeit. Außerdem lieben sie die Ordnung und planen unheimlich viel. Mit der Ordnung und dem vorausschauenden Planen habe ich noch nicht so gut drauf, aber ich bewundere diese Eigenschaft. Ich lerne seit zwanzig Jahren, wie ich mich besser organisieren kann und meinen Urlaub bereits im Januar in Kalender eintragen bzw. konkretisieren soll. Es ist eine Herausforderung für mich, so festzulegen, aber ich sehe und schätze die Vorteile dieses Denkens und Handelns. Hut ab!

 

2. Freiheit, Unabhängigkeit, Anonymität

 

Ich fühle mich so richtig in Deutschland wohl, weil eine meiner führenden Werte Freiheit und (finanzielle) Unabhängigkeit sind. Ich bewundere Deutschland und viele deutsche Menschen für ihre Liebe und ihren Drang, das Leben frei zu gestalten und unabhängig zu leben. Sich niemanden unterordnen zu lassen und den Schicksal in die Hand zu nehmen.

 

3. Wachstum und Fortschritt

 

Ich stehe für Lebenslanges Lernen, Weiterbildung, berufliche und persönliche Entwicklung. Seit zwanzig Jahren bin ich Zeuge vieler Entwicklungen in diesem Land. Ich habe Deutschland schon in meinem Heimatland für den Fortschritt – wirtschaftlich und menschlich, bewundert.  Deutschland war und ist für mich ein Symbol des Westens, des Wachstums und ich bin ein Teil davon. Ist es nicht schön, in einem so entwickelten und wachsenden Land leben zu dürfen?

Ich denke sonst an all die kompetenten, intelligenten, lernwilligen Menschen. An allen Erfindungen, Patente, Ideen…

Ich denke alle mir bis jetzt begegneten eher älteren, aber geistig sehr fitten Menschen. Da sind meine Nachbarn beide Rentner das beste Beispiel und deren Lebensart und Lebenstempo. Sie sind belesen, sie sind aktiv und bewegen sich viel, essen gesund und konsumieren bewusst.

 

4. Sicherheit

 

Seit meinem ersten Tag in Deutschland bis heute fühle ich mich sicher. Seit mehr als acht Jahren bin ich auch für Kinder verantwortlich und deren Sicherheit. Und diese ist mir in diesem Land geliefert. Es ist natürlich meine Einstellung, aber ich weiß, wie es ist, in anderen Ländern, mich unsicher und bedroht im 21. Jahrhundert zu fühlen.

Stuttgart im Jahr 2011-meine Ankunft am Stuttgarter Bahnhof. Selbst in der Nacht fühle ich mich sicher.

 

5. Objektive Sichtweise und Bewusstsein

 

Ich liebe Deutschland für viel Objektivität generell. Für mich zählen in dieser Kategorie die freien und “seriöse” Medien, Pressefreiheit, deutlich weniger “blöde” Werbung in den Medien oder draußen in den Städten. Für mich gehört hier auch das große Bewusstsein: über den Klimawandel, die Politik, die Gesundheit, die Ernährung;

 

6. Multikulturelle Gesellschaft 

 

Für mich gibt es in Deutschland sehr viel und genug viel Raum für die Toleranz der Andersartigkeit und Multikulturalität gegenüber.

Ich habe erst mit meinen 19 Jahren zu ersten Mal das Ausland betreten. Das war auch gleich mein Einwanderungsland Deutschland. Mental habe ich somit ein neues Universum entdeckt. Da tauchten plötzlich in meinem neuen Leben in Deutschland die andersdenkenden und aussehenden Menschen. Zum ersten Mal traf ich in Wirklichkeit Personen aus anderen Kulturkreisen, mit anderen Hautfarben und mit völlig anderer Religion, Sozialisation und Prägung als meine. Ja, ich denke, ich habe schon auch Kulturschock erlebt. Dieser Kulturschock heißt aber in meiner Variante nun 20 Jahre später – ich bin dankbar für die Fülle und Menge der Vielfalt. Heute schöpfe ich Kraft und Energie, sogar die Motivation für mein berufliches und privates Leben aus dieser bunten Mischung an meinen Mitmenschen.

Wir StadtteilnetzwerkerInnen in Friedrichshafen – Hilfe für Familien unterschiedlicher Herkunftskulturen. Zusammen in einer multikulturellen Gesellschaft. In gemeinsamen Einwanderungsland.

 

7. Kollektives Denken und Handeln

 

Obwohl es in allen Büchern über interkulturelle Unterschiede steht, Deutschland sei individualistisch geprägtes Land, finde ich grade hier in der Gesellschaft diese besondere Eigenschaft des kollektiven Denkens. Die Kollektivität: der Sinn, die Sorge, Beteiligung am allgemeinen Gut, das kollektive Denken an allgemeines Gut in der Gesellschaft.

Ich habe das Beispiel aus Polen oder Spanien: wirft jemand Papier auf die Straße und die Passanten sehen das, sie schauen dann meistens uninteressiert und laufen einfach weiter. Deutschen lieben Regeln und halten sich sehr gerne an sie. Sie helfen der Polizei und machen andere wie bei der Regel mit dem Papier werfen aufmerksam. Ich neige genauso, meine Menschen zu gerne, über deren Fehler zu belehren und lebe mein Gerechtigkeitsbewusstsein sehr aus. Aber ich mache das, weil ich kollektiv an uns, an die Menschheit und Gesellschaft denke.

 

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Das ist der vierte Artikel aus meiner Dankbarkeits- und Multikulturalitätsreihe. Ich habe an der Blogdekade-Challenge von dem Onlinekurs “The Content Society” aus der Blogger-Familie um Judith Peters im Internet als Sympatexter teilgenommen. Bitte schaue bei der Blog-Königin einfach vorbei und lass Dich über zum Bloggen, Online-Business und authentisch Sein inspirieren. Mehr hier: https://thecontentsociety.de/

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Danke, dass Du da bist und meinen Blog liest.

Deine Justyna

Wofür ich Polen, mein Herkunftsland, liebe

Wofür ich Polen, mein Herkunftsland, liebe

Ich bleibe nun in meinem Modus der Dankbarkeit (mein erster Artikel aus dieser Reihe kannst Du hier nachlesen) und schreibe meine erste Liebeserklärung an mein Herkunftsland Polen und wofür ich es schätze, sogar liebe.

Und ja, ich bin da gleich beim Artikel 3 im Rahmen der Blogdekade Challenge von dem Onlinekurs The Content Society aus der Blogger-Familie um Judith Peters im Internet als Sympatexter bekannt. Bitte schaue bei der Blog-Königin einfach vorbei und lass Dich über Bloggen, Online-Business und authentisch Sein im Netz inspirieren. Mehr dazu bitte hier: https://thecontentsociety.de/

Meine persönlichen 8 Gründe, Polen als Teil meiner Multikulturalität zu lieben:

1. Gastfreundlichkeit

In Polen ist der Gast der König. Es wird für den Besucher so gut wie alles besser gemacht.

Ich erinnere mich, dass ich mich sehr für unsere Besucher „anstrengen“ musste. Meine Eltern haben uns beigebracht, dass sich der Besuch bei uns mehr als gut fühlen sollte. Wenn schon jemand sich die Mühe gemacht hat, uns zu besuchen, gilt diesen Menschen das beste und Feinste anzubieten. Wir behandeln tatsächlich jeden sehr „speziell“. Wir haben selbst nicht viel zu Hause gehabt, aber wir haben den Besuch nicht wissen und spüren lassen.

Wenn ich jetzt nach all den Jahren in Deutschland nach Polen zu Besuch in meinem Elternhaus bin, fühle ich mich so besonders schön willkommen und behandelt.

Für mich machen vor allem die Menschen in Polen das Land aus. Meine eigensinnigen Landsleute zeichnet auch das spezielle Zwischenmenschliche aus. Es ist diese feine Leichtigkeit im Umgang miteinander, die ich in meinem Heimatland liebe.

Ich denke da oft an einen Wochenmarkt, wo ich theoretisch nur „einkaufen“ gehe, aber gleichzeitig das Treffen, das Plaudern, das Nachfragen oder sogar ein wenig Gerüchte und Klatschgeschichten erleben kann. Es ist diese Art des Small Talks, das nicht zu direkt, aber warm und herzlich ist und mir das gute Gefühl hinterlässt.

Der Gast ist König in Polen.

2. Polnische Familie

Wenn ich ein Bild von Polen vor Augen habe, sehe ich da einfach meine oder „die Familie“. Ein paar verwandte Menschen zusammen. Ich verbinde Polen sehr stark mit dem Bild der Familie. Für mich ist das Land Polen, das Land meiner Herkunftsfamilie. Meine Vorfahren alle kommen aus Polen. Ich bin selbst dort geboren und habe meine Kindheit dort komplett verbracht. Die Zeit mit der Familie hängt für mich mit dem gemeinsamen Essen zusammen. Ich denke da an alle die gewöhnlichen täglichen Mahlzeiten zu Hause in meiner Stadt Radom. Ich denke aber auch an die festlichen und großen Feierlichkeiten und mit vielem Essen und Trinken. Da ist es wieder dieses vieles zugleich. Polen ist katholisch, aber auch sehr trinkfest. Und dann passiert es. Bei dem gemeinsamen Essen und Trinken entwickelt sich das Gefühl des Zusammenhalts . Man sieht sich nicht oft, aber es verbindet uns alle doch dieses „etwas“. Vielleicht ist das nur das Blut, vielleicht ist da mehr als das und das Herkunftsland.

Nur ein Teil meiner polnischen Familie im Herkunftsland Polen.

3. Polnische Improvisation

Nichts zeichnet mein Heimatland in meinen Augen direkt in Polen sowie im Ausland mehr als die Vorliebe zur Improvisation aus. Ich bin fasziniert, wie viel meinen Landsleuten und mir diese Eigenschaft immer wieder verhilft. Es macht mich stolz, in vielen schwierigeren, ausgangslosen und herausfordernden Momenten doch die polnische improvisierte Art und Weise zu nutzen und eine Lösung zu suchen. Ich behaupte nicht, dass ich da immer eine Lösung finde. Aber der improvisierte Versuch, schon nach einer Lösung zu suchen, ist für mich Halberfolg und Freude pur.

Schon als Kind habe ich aus der Langweile heraus gelernt, für mich zu sorgen und mich kreativ, also aus nichts etwas zu machen, zu beschäftigen. Dabei habe ich auch unbewusst auch gelernt, Improvisation und Kreativität für meine Lage zu nutzen.

4. Offen gezeigte Gefühle und Emotionen

4.1. Lebensfreude

Ich schäme mich in Polen nicht, meine Gefühle offen zu zeigen, mich zu zeigen, wenn ich Freude empfinde. So sehr genieße ich in Polen, die offen gezeigte Gefühle der Freude, des Glücks, das laute Lachen zu erleben. Wenn wir Polen lachen, dann tun wir das meist sehr laut. Wir klatschen spontan, können vor Freude in die Luft hüpfen, ein kleines Tänzchen machen und sich einfach im Moment gehen lassen. Irgendwie können wir schnell in die Kind-Rolle zurückkehren, fast wieder in Pfützen springen, in der Öffentlichkeit laut reden oder mit Fremden scherzen. Und das wurde mir alles irgendwann mal im Laufe der Zeit immer wieder meistens in Deutschland peinlich.

Es wird mir mit diesem Artikel bewusst, wie falsch ich liege und wie sehr ich diese Eigenschaft schätze und doch vermisse und pflegen und offen leben möchte.

Ich möchte mich tagtäglich freuen, weil ich zum Beispiel in einem der sichersten, stabilsten und chancenreichsten Land der Welt leben darf. Aus diesem Grund kann ich mich schon richtig und offen freuen und dankbar sein.

Wenn ich das nächste Mal unerwartet ein Geschenk bekomme, dann zeige ich umso mehr meine Freude körperlich und verbal. Denn das bin Ich.

Meine fröhliche Seite beim Feiern in Polen.

4.2. Melancholie

Ich liebe Polen und polnische Landsleute für unsere Neigung zur Melancholie. Polen haben schon mehr als ein halbes Jahr nicht das beste Wetter und verbringen viel Zeit zu Hause. Da wird es nicht immer schmuddelig, sondern es wird nachdenklich und sinniert. Viele polnische Poeten waren durch die äußeren Bedingungen beeinflusst, ihre kreative und melancholische Seite auszuleben. Ich habe endlich gelernt zu akzeptieren, dass auch ich schon seit dem Jugendalter eine große Portion Melancholie mit mir schleppe. Es fühlt sich gut an, mit dieser Erkenntnis zu leben und sie anzuerkennen. Heute weiß ich, dass mich der polnische große Anteil der Melancholie, insbesondere im Kontext der polnischen Poesie, stark ausmacht.

Ich liebe es einfach, im Herbst und im Winter mich unter Decke, mit einer heißen Teetasse, mit einem Buch bzw. einem Poesieband auf dem Sofa zu beschäftigen.

5. Polnische (Mutter)Sprache

Natürlich liebe ich Polen wegen meiner Muttersprache. Sprache ist ein wichtiger Bestandteil meiner Herkunft und somit meiner Identität. Dank der polnischen Sprache verstehe ich grundsätzlich mein Land, die Kultur und die Menschen. Polnisch steht und bleibt für mich immer an der ersten Stelle. Ich nenne Polnisch oft meine Herzenssprache. Ich fühle und denke auf Polnisch. Mein Herz schlägt auf Polnisch, mein Kopf denkt immer noch größtenteils auf Polnisch.

Ich werde oft gefragt, auf welcher Sprache ich träume. Da ich selten träume, vergesse ich oft. Aber ich würde es sofort antworten, dass es auf Polnisch sein muss.

Wenn ich eine Wahl habe, ein Buch zu lesen, ist es in meinem Fall auch meistens die Vorliebe für polnische Bücher, polnische Schriftsteller also einfach für die polnische Sprache.

6. Unvorhersehbare

Ich liebe Polen und meine polnische Seite für das Bewusstsein bei einem besonderen Bereich. Es geht um den Raum für das Unvorhersehbare und den Glauben allgemein. Viele Polen glauben sehr stark an einen Gott, viele andere glauben an die Existenz einer Macht, Energie, Stärke. Aber die meisten glauben einfach. Es gibt einfach etwas viel Größeres als wir Menschen und dazu gehört der Respekt demgegenüber.

Für mich gehört auch in dieser Kategorie auch der Respekt vor Älteren. Ich wurde erzogen, dass ich jedem älteren Menschen, aber vor allem wirklich den ältesten den größeren Respekt demonstrieren soll. Man weiß ja nicht, wie lange dieser ältere Mensch noch auf dieser Erde sein darf. Also begegnet man ihm mit Würde und Respekt. Daher versuche ich den älteren mir in meiner Umgebung begegneten Menschen ein Grußwort und eine körperliche Vorbeugung zu demonstrieren.

Der “polnische” Glauben.

7. Zugleich

Ich glaube, ich kann diesen Grund nicht wirklich verbal beschreiben. Es muss erlebt und gefühlt werden. Polen ist eine Menschenart, die anders als Südeuropäer oder Westeuropäer ist. Es ist eine Mischung von beiden. Offen für Neues, hungrig auf die Entwicklung und den Fortschritt und gleichzeitig sehr traditionell, familiär, stolz und verwurzelt.

Polen ist wie Ich selbst vieles zugleich. Einerseits traditionsbewusst und andererseits wandelt es sich rasend schnell. Polen ist voller Überraschungen. Es steckt in diesem Land viel mehr. Es ist viel moderner und europäischer, als die meisten Menschen denken.

8. Polnisches Nationalsport – Pilzesammeln

Ein schönes Gefühl des Zusammenhalts in Polen erlebe ich noch bei unserem polnischen Nationalsport. Es ist das gemeinsame Sammeln der Pilze im Wald. Meine polnische Seele bewegt sich grundsätzlich sehr gerne, mag die Natur, vor allem den Wald, und hat sogar noch ein schönes Ziel. Viele Pilze zu sammeln und aus diesen danach etwas Leckeres vorzubereiten.

Glücklich nach dem Pilzesammeln in Polen

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Dieser Blogartikel ist eine verspätete Liebeserklärung an mein Herkunftsland Polen geworden. Danke Polen, dass ich mein Leben in Deiner Umgebung starten konnte.

Frage an Dich liebe/r Blogleser/in

Warst Du bereits in Polen? Kennst Du ein wenig Polen? Wofür könntest Du eventuell Polen schätzen?

Vielen Dank, dass Du da bist und mein Blog liest.

Deine Justyna