Monatsrückblick August 2022: Dankbare Auszeit

Monatsrückblick August 2022: Dankbare Auszeit

In diesem Monatsrückblick geht es hauptsächlich um meinen sommerlichen Aufenthalt in Spanien. Ich bin mit meiner Familie am 5. August für drei Wochen weg von zu Hause gefahren und fasse hier diese Zeit, besten Momente, Orte, Augenblicke, Gefühle und zwei wichtige Erkenntnisse dieser Reise, zusammen.

Denn ich bin sehr dankbar für diese Auszeit.

Mein Aufenthalt in August 2022 in Spanien war ansonsten eine Inspiration für einen weiteren Blogartikel über dieses Land: “Warum ich grundsätzlich Spanien, insbesondere Galicien schätze” – den ich bereits hier verbloggt habe.

Spanien, wir fahren!

 

 

Die Fahrt mit dem Auto nach Spanien, genauer nach Galicien, ist sehr lange. Wir haben auf dem Weg ein mal in Frankreich und ein mal in Spanien übernachten wollen. Der Netflix mit der Möglichkeit, Filme mal auf Spanisch oder Polnisch und Deutsch zu schauen, ist eine sehr große Hilfe. Wir haben sehr laut gelacht, weil wir schon lange nicht mehr die bekannte Peppa Pig mit dem allwissenden Papa Pig angeschaut haben.

 

 

Spanien ist weniger von Seen, sondern vom Meer oder vom Ozean bekannt. Wir haben kurz vor der Ankunft, uns entschieden, einen kurzen Aufenthalt bei dem bekannten Lago de Sanabria zu machen. Wir haben lecker gegessen, gebadet und den Ausblick genossen. Der See war traumhaft schön, ruhig für die spanischen Verhältnisse, mit wenigen Besuchern und ideal für uns auf dem Weg zum Endziel.

 

Galicien, wir sind da!

Wir hatten einen wichtigen Termin am Samstag, daher haben wir uns mit der Reise sehr beeilt. Die Schwiegereltern haben nur mit einem Jahr Verspätung wegen des Corona ihre Goldene Hochzeit nachgefeiert. Zu dem Tag gehört viel leckeres Essen, vor allem die Meeresfrüchte und zum Trinken das bekannte Getränke Sidra, also die spanische Bezeichnung für den Apfelschaumwein. Das Fest war schön und wir haben gleich viele Gesichter auf ein Mal gesehen und uns nach langer Zeit wieder wahrgenommen.

Abgeschnitten von der Zivilisation!

 

Wir leben in Galicien, wortwörtlich, abgeschnitten von der Zivilisation, also am Ende der Welt. Galicien ist anonsten dank des santiagowegs bekannter und interessanter geworden.

Wir halten uns im Sommerhaus der Schwiegereltern in Cebreiro auf. In Cebreiro gibt es nicht mehr als zwanzig Häuser, keine Geschäfte und nur ein sogenannter Teleclub. Dieser Teleclub, also ein kleines Gebäude, bildet das Herz dieser Ortschaft. Es wird täglich im Sommer zwischen 16 und 21 Uhr geöffnet. Man kann sich ein Getränk und etwas zum Knabbern kaufen. Das war es aber alles. Es geht um die Begegnung zwischen den Anwohnern oder den Besuchern auch :-). Daneben spielen Kinder auf dem Spielplatz. Nicht mehr. Slow life. Großartig.

 

Wir können aus Cebreiro aus die idyllische Aussicht in Galicien, an der Grenze zu Portugal, genießen. Dieser Sommer war so heiß wie nie zuvor. Nicht mal die Nähe zu den Bergen oder dem Atlantik kühlte die Nächte oder den Morgen. Der Klimawandel ist auch am Ende der Welt angekommen.

Weißt Du, wie wir das täglich frisches Brot in Cebreiro kaufen? Jeden Tag kommt ins Haus, ohne zu klopfen, ein mobiler Verkäufer vorbei und lässt das Baguette entweder direkt oder vor dem Haus liegen. Modern und gleichzeitig persönlich und mit langer Tradition.

Fisch wird auch auf diese Art und Weise verkauft, aber die meisten von uns fahren dann doch raus, um frischen Fisch oder Meeresfrüchte einzukaufen.

 

Minimum ein Mal geht es auch auf dem Berg in La Franqueira, hoch zu der heiligen Maria. Die Legende besagt, dass vor vielen Jahren die heilige Maria dort zu sehen war. Cebreiro ist sehr stolz auf den bekannten und viel besuchte den Nachbarschaftsort.

 

Baden im Fluss

 

Der Fluss in Maceira, nicht weit von Cebreiro, ist sehr kalt. Kinder sind glücklich, weil dort der Badering für 5 € ausgeliehen werden kann. Was für Freude und Abkühlung in dieser spanischen Hitze! Wir haben diesen Ort zum ersten Mal gesehen und waren sehr positiv überrascht.

 

Großstadt, Vigo!

 

 

Minimum ein Mal gehen wir bewusst mit den Kindern ins Zentrum der Stadt Vigo.

Ein der Hautziele des Besuchs in Vigo ist die Buchhandlung “Libros para soñar” – auf Spanisch bedeutet “Bücher zum Träumen”. Der bekannte spanisch-galicische Verlag Kalandraka ist so zu sagen der Patronat dieses zauberhaften Ortes. Wir können uns nur im Urlaub mehr Zeit nehmen, spanische Kinderbücher direkt in die Hand zu nehmen, zu bewundern, zu riechen und viel zu viele davon auszusuchen.

Ich habe selbst angefangen, wieder von meiner eigenen multilingualen Kinderbuchhandlung zu träumen. Die sympathische Beraterin hat sich so offen und sympathisch mit mir unterhalten und mehr als freundlich zum Träumen eingeladen.

Das zweite Hauptziel in Vigo ist der Besuch im Laden von La Chinata. Es ist das grüne Unternehmen aus Extremadura, einer weiteren Region, in Spanien. Das Unternehmen Compañía Oleícola Siglo XXI, das sich im Norden der Provinz Cáceres befindet, pflegt eine hundertjährige Tradition in der Herstellung von extra nativen Olivenölen. La Chinata produziert so gut wie alles aus den Oliven, genauer, aus besten extra nativen Olivenölen.  Da ich grüne Farbe über alles liebe, Oliven als exotische und schön empfinde, bin ich da schnell verliebt. Seit Jahren habe ich die Idee, einen kleinen Laden im Sinne der La Chinata zu haben. Business, mit einer Geschichte, mit greifbarem Produkt, mit völliger Identifikation und Begeisterung.  Somit habe ich wieder angefangen, meinen weiteren Business-Traum lebendig vor Augen zu haben.

Wichtige Erkenntnis

Mein eigens zukünftiges Business, muss folgende Kriterien erfüllen wie Sinn, Geschichte, ein realer, greifbarer, schöner Produkt, meine persönliche 100 % Identifikation usw. Dabei möchte ich flexibel sein, mit meinem Business sowohl in Deutschland, Spanien und Polen einen Ort zum Arbeiten erschaffen. Mein Träumen nimmt grade kein Ende 🙂

 

Strand und Delfine in Cangas

Der Besuch bei Familie in Cangas war wunderschön. Nebenbei haben wir ein unbeschreibliches Highlight erlebt. Ganz spontan haben wir die andere Art der Delfine, die großer Tümmler, gesehen. Die Freude war riesig, alle waren aus dem Häuschen und haben keine Zeit zum Fotografieren, nur zum Staunen!

 

 

Entdeckungsreise durch Nordspanien

 

Wir haben nach fast zwei Wochen die Region Galicien verlassen und uns auf dem Weg nach Hause gemacht. Das Nordspanien ist so vielfältig, interessant und hat unglaublich viel zu entdecken. Wir haben die Region Kantabrien und Baskenland wieder näher kennengelernt.

Kantabrien: Naturpark in Cabaraceno

Ein paar Eindrücke aus dem sehr bekannten Naturpark in Cabarceno, wo ein Tag für die Kinder dort fix reserviert war. Viele Tiere auf unheimlich riesigen Grundstück leben so gut wie fast in der freien Natur. Viele waren gar nicht zu sehen, was an der hitzigen Temperatur lag. Sehr sehens- und empfehlenswert.

 

Liérganes in Kantabrien

Wir sind ganz zufällig oder spontan in Liérganes gelandet. Der Ort gehört aber zu schönsten in Spanien und hat uns sehr gefallen. Aber die Legende von dem Fischmann aus Liérganes hat vor allem die Kinder ziemlich emotional bewegt. Der Fischmensch von Liérganes war, nachdem er auf See verloren war, ein halb Mensch und halb Fisch geworden und nie wieder hat er ein normales Leben geführt … Super aufregend!

              

San Juan de Gaztelugatxe in Baskenland

Schöner Ausblick, das weite, blaue Meer, ein Traumwetter, ein hitziger Tag am Meer. Wir haben ein wenig Strand “gemacht”, viele Selfies geschossen und Junkfood gegessen.

Wäre da die unverständliche baskische Sprache nicht da, wäre die Region Baskenland fast mein Favorit in Spanien.

 

Guernica und Picasso in Baskenland

Wir haben noch in Deutschland einen Dokumentarfilm über den Ort Guernica im Fernseher auf Arte.TV gesehen. Die baskische Stadt wurde im spanischen Bürgerkrieg im März 1937 von deutschen und italienischen Bomben zerstört. Pablo Picassos gleichnamiges Gemälde steht symbolisch für Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung. Wir wollten beides sehen, die Stadt und das Gemälde. Ein Nachmittag für die Eltern halt.

Meine zweite Erkenntnis ist, dass ich, sowie auch mein Mann, sehr gerne Kunst mögen. Es ist schön, nach so vielen Jahren zusammen zu sein, sich wieder dran zu erinnern, welche Interesse wir als Paar noch vor den Kindern gemeinsam hatten.

 

***

Vielen Dank, dass Du da bist und meinen Blog liest.

Deine Justyna

 

Montasrückblick Juli 2022. Aktiv im Sommer

Montasrückblick Juli 2022. Aktiv im Sommer

Der Juli war ein Monat, in dem für mich sehr viel passiert ist, sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben.

Im Monat Juli ist es wieder einiges passiert, sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben. Ich war aktiv in vielen Lebensbereichen und habe mich bemüht, eine Balance zwischen mehreren Baustellen im Leben zu finden.

Aktiv in Bergen

Gleich am ersten Wochenende waren wir als Familie zu viert zusammen mit unseren Nachbarn und deren Kindern in der Nachbarschaftsregion, Allgäu, wandern. Wir haben uns wieder für eine ziemlich leichte Kinderwanderung geeinigt, die auch in dem Wanderbuch vom Wandaverlag empfohlen wird. Ich habe ja schon mal erwähnt, dass ich mich sehr gerne von dem Wandern-Ratgeber für die Kinder geeignete Routen in den Bergen inspiriere. Meine Motivation als Scannerpersönlichkeit (LINK zu MARITA) hält gerade stark an und ich habe bereits ein paar Wanderideen parat. Der Sommer dauert ja noch ein wenig. Es hat mir unheimlich Freude bereitet, uns mit unseren englischsprachigen, internationalen Nachbarn intensiver zu sozialisieren und einfach gemeinsam einen Sonntag zu verbringen. Am Ende haben wir den Kindern euphorisch mitgeteilt, dass wir bei der Hitze wirklich fast 10 km geschafft haben.

Aktiv mental

Weiterhin war ich im Juli schnell bei einem Live im Instagram über Human Design und Passion-Business entschlossen, mehr über mein eigenes Human Design Profil zu erfahren. Gesagt, getan. Dabei war diese Entscheidung auch sehr typisch für den Manifestierenden Generator, der ich laut der Typologie bin. Es bedeutet, dass ich sehr schnell, sogar sofort, gleich im Laufe des Live Treffens, gespürt, gewusst und überzeugt war, eine erfahrene Human Design Coach in Anspruch zu nehmen. Mein Bauchgefühl, mein ganzer Körper und sogar die innere Stimme oder die Intuition haben mir sofort bei der Entscheidung geholfen. Ich musste nicht dabei über die Nacht schlafen und überlegen. Wenn es sich für mich als manifestierende Generator etwas gleich SEHR GUT anfühlt, ist es sehr sicher, dass ich richtig liege und dem Ganzen einfach nur vertrauen kann.

Die Erfahrung einer zweieinhalb stündigen Lesung auf meine Muttersprache Polnisch war grandios. So viel oder besser, alles, war so richtig und erleichternd zu hören, zu erfahren und als Bestätigung gehört und verinnerlicht zu haben. Mein Plan ist es nun, mich tiefer mit dem Thema auseinanderzusetzen. Ob ich als bereits erwähnte Scanner Persönlichkeit dabei bleibe, wird nur die Zeit zeigen.

 

Sozial und seelenverwandt

An einem anderen Wochenende hatte ich das Privileg, alleine zu einer Freundin mit dem Zug zu fahren. Einerseits hatte ich fast zwei Stunden im Zug einfach alleine zu sein, Menschen zu beobachten und einfach nachzudenken. Andererseits habe ich alleine die Zeit, mich ruhig und intensiv mit meiner Seelenverwandten zu unterhalten. Ich habe nämlich so viel Liebe für Maria und so viel verbindet mich mit ihr. In Göppingen habe ich so viel bekommen wie:

  • eine wunderschöne Zeit zu zweit
  • die Gastfreundlichkeit
  • die leckere italienische Pizza ihrer Eltern
  • einen Spaziergang über die Sonnenblumenfelder
  • viel Sonne
  • Aufmerksamkeit
  • interessiertes Zuhören
  • Verständnis

Was ich sonst noch zum ersten Mal erlebt habe, war der Besuch in einem Waldfriedhof. Ich habe die Chance gehabt, mir ein Bild über den Ort zu machen, wo ein verbrannter Körper im Wald die letzte Ruhe finden kann. Die persönliche Geschichte von Maria ist so traurig, dass ich sie nicht mal erwähnen möchte. Ich kann aber dank Maria einfacher und leichter über den Tod generell sprechen. Aber dank dieses Besuchs in Göppingen habe ich die Bestätigung für mich persönlich bekommen, dass ich als Wald-Fan auch Stand heute beerdigt sein möchte. Die Frage ist aber noch offen, in welchem Land außer Deutschland diese Alternative im Wald noch möglich ist. Als Scanner Persönlichkeit habe ich mir das Thema auf die To-do-Liste aufgeschrieben.

 

Sozial und leicht

An am gleichen Wochenende war es mir aber wichtig, rechtzeitig zurück nach Hause zu fahren und an dem Grillen mit unseren allen Nachbarn teilzuhaben. Ich bin wirklich auch für diese kleine Wohngemeinde sehr dankbar. Es sind über zwei Jahre her, als wir in diesem neuen Gebäude wohnen und uns sehr gut fühlen. Ausgerechnet auch an diesem Juli-Wochenende ging das Seehasenfest in Friedrichshafen fest. Ein Nachbar von uns hat stolz die Seehasen Fahnen an den Bäumen aufgehängt. Die Stimmung war einmalig und wieder richtig gut.

Aktiv in der Stadt

Das Seehasenfest in Friedrichshafen ist das wichtigste Fest im Jahr und deswegen wird in der Stadt richtig gefeiert. Die Stadt steht auf dem Kopf. Nach den zwei Jahren Pause war die Stimmung an dem Seehasen Sonntag auch grandios. Da findet ein Umzug statt, an dem alle SchülerInnen aus den Friedrichshafener Schulen mitlaufen müssen. Für unsere Zweitklässlerin war das erste aufregende Mal. Unser Sohn Ada mit knapp sechs Jahren mag bis jetzt die großen lauten Events nicht wirklich. Ich habe eine Leichtigkeit in Luft gespürt und mich treiben lassen. Die Stadt war bunt und fröhlich. Es fasziniert mich jedes Mal, wenn ich über den Aufwand und die Arbeit bei dem Dekorieren der Stadt nachdenke.

 

Aktiv am See

Zum Sommer gehört für mich außer den schönen grünen Bergen genauso der schöne gute Bodensee. Zum See gehört für uns mittlerweile einfach das Stand-up-Paddeln und platschen im mal kalten Mal wärmeren Wasser. Es war ein schöner Ausgleich zum aktiven Freizeitprogramm im Bergen. Es ist völlig anders, an einem heißen Tag am See zu sein. Es ist einfach schön.

Aktiv nebenberuflich

Im Juli hat die VHS also die Volkshochschule Friedrichshafen ihren 75. Jubiläum gefeiert. Da ich ab Herbst eine Lehrtätigkeit im Bereich Deutsch als Fremdsprache übernehmen darf, wurde ich zu diesem Event eingeladen. Dabei war ich richtig nostalgisch, wie lange ich bereits die VHS an sich kennen und schätzen gelernt habe. Als ich nach Deutschland kam, besuchte ich meinen allerersten Deutschkurs ausgerechnet an der Volkshochschule, damals in Stuttgart. Das war auch meine erste Begegnung mit dem mich bis heute faszinierenden Thema der Weiter-, Erwachsenenbildung und des lebenslangen Lernens.

Ich verbinde sehr viele Erinnerungen, Begegnungen ,Erfahrungen und Gefühle mit der Volkshochschule. In diesem Jahr bietet mir die Schule eine einmalige, völlig neue Erfahrung, die ich sehr gerne auf mich nehme. Es ist ein kleiner, feiner und bewusster Schritt in meine nebenberufliche Selbstständigkeit.

Dank dieser Veranstaltung habe ich den Kontakt zu zwei sehr interessanten Bildungsfrauen aus meinem Wohnraum, also aus dem Bodenseekreis aufgenommen und freue mich, diesen XXXXXX

Passiv aktiv

Eines Tages bekamen wir per Post das „Friedrichshafener Wanderbuch. Wanderungen und Spaziergänge in Friedrichshafen und Umgebung“ von Herrn Rainer Barth. Die Freude war noch größer, als wir das Bild unseren Kindern tatsächlich auf der Seite 219 entdeckt haben. Damals vor gut zwei Jahren im Frühling haben wir in der Nähe von Friedrichshafen in Kluftern an der Planetenweg-Wanderung mit den Kindern mitgemacht. Sowohl Kinder als auch wir Erwachsenen haben so viel aus dieser Wanderung gelernt und von dem Wanderführer erfahren. Mit diesem Buch und allen Routen gleich hier um die Ecke erhoffe ich mir, mich selbst wie auch meine Familie zur aktiven Lebensweise und der gemeinsamen Zeit draußen zu motivieren. Außerdem ist es ein schönes Gefühl, ein echtes Buch aus Papier mit den geschriebenen Worten vom Autor einfach in den Händen zu halten.

Beruflich aktiv

Nach über zwei Jahren Pandemie ändert sich auch bei mir im Unternehmen die Einstellungen zum kompletten Homeoffice Arbeiten. Ich sollte mich einstellen, ein bis zwei Male in der Woche wieder vor Ort im Büro arbeiten zu sollen. Für mich und meine kleine Familie war wie bis jetzt wirklich richtig gut diese selbstverantwortliche komplette online Arbeiten. Eine Veränderung fällt mir nun doch schwer und ich ertappe mich, wie lange ich mich mental dagegen wehre..

Was im Juli sonst noch los war:

  • Ende der außerschulischen Aktivitäten meiner Kinder; Abschiede, Danke Momente, Kleinigkeiten zum Bedanken, kleine Aufmerksamkeiten,
  • Me Time kurz, aber intensiv und anders: Yoga am See am früheren Morgen – Yoga ein fester Bestandteil in meinem Leben bzw. in meiner Woche
  • Kultur und Freizeit: mein Lieblingsfest am Bodensee, oder genauer in Friedrichshafen, das Kulturufer und das Probieren nach so vielen Jahren der Zuckerwatte
  • Bloggen macht mir Spaß und Freude. Technik und WordPress weniger. Ich lasse mich nicht unterkriegen. Ich schreibe und drücke mich, meine Meinung, meine Ideen und Tipps, Tricks und Hinweise aus. Es tut alles gut. Nur manchmal denke ich, dass

Schön, dass Du da bist und mein Blog liest. Vielen Dank.

Justyna

12 von 12 im Juli 2022. Alltag.

12 von 12 im Juli 2022. Alltag.

Am 12. Tag jedes Monats mache ich bei der traditionellen Aktion 12 von 12 mit und teile mit Euch die Eindrücke von meinem Tag in 12 Bildern. Ein normaler Tag einer berufstätigen Mutter, mit zwei Kindern, einer Katze und einem Traum, Mentoring für Migrantinnen sichtbarer, greifbarer und nützlicher zu machen.

 

 

Herzlich willkommen zu meinem 12. Tag im Monat Juli im Jahr 2022. Schaue in meinen Alltag rein:

 

Der Dienstag ist ein Schul- und Kindergartentag. Beim Abschied den Kindern bewundere ich noch die kindliche Kunst und Kreativität vor dem Eingang.

 

 

Unsere schöne (fast komplett) Heilige Birma Katze namens Cappuccino läuft auch gleich mit aus dem Haus raus.

 

 

Seit langem war ich nicht vor Ort im Büro und fahre genüsslich hin – zu meiner Überraschung habe ich keine Tastatur dabei und nach zwei Socializing Terminen fahre ich wieder heim 🙂

 

Aus dem Gebäude im Büro sehe ich die Kulisse der Stadt Friedrichshafen. Die Stadt bereitet sich auf das Seehasenfest vor und das Riesenrad gehört da automatisch dazu.

 

Das Kennzeichnen des Seehasenfestes ist der Seehase auf dem grün-weißen Hintergrund. Viele stolze Häfler-Autofahrer haben bereits ihre Fähnchen befestigt. Ein wahrer Ausnahmezustand!

 


Draußen sind es fast 30 Grad und weil ich wieder im Homeoffice arbeiten kann, sitze ich mit meinen Lieblingsbaumwollsocken. Schon schräg, oder?

 

Während mein Sohn Adam beim Taekwondo Training trainiert, laufe ich einfach los. Ich habe da einen wichtigen Grund zum Feiern. Es ist ein kleiner Schritt in die neue berufliche Zukunft für mich.

 

Der Grund zum Feiern: ich darf an der Volkshochschule VHS in Friedrichshafen meine erste Lehrtätigkeit für das Fach “Deutsch als Fremdsprache” ausüben.

 

Mein Spaziergang bei der Hitze geht über die Felder.

 

Eine weitere Überraschung – im Juli sehe ich den reifenden Vogelbeerbaum – für mich definitiv ein Symbol für den Herbst! Die schönen dunkel orangenen Farben in der Sonne sind ein Genuss fürs Auge!

 

Zu Bodensee gehören auch viele Apfelbäume.

 

Während meines Spaziergangs ernähre ich meine Seele mit den Bildern des Sommers.

 

 

Am Ende meines Spaziergangs sehe ich auf dem Balkon von dem lieben Nachbarn noch mal die Seehasenfest-Flagge und lande wieder in der Realität. In ein paar Tagen kommt der Seehase zu den Kindern und es wird gefeiert. Schon etwas besonders in der Stadt Friedrichshafen.

Monatsrückblick Juni 2022. Abwechslung

Monatsrückblick Juni 2022. Abwechslung

Juni heißt für mich Sommer. Womit verbinde ich den Sommerbeginn? Mit allen schönen und abwechslungsreichen Dingen wie: frische Erdbeeren, Kirschen, Obstbäume, blühende Blumen, erstes Seebaden, Wandern und Schwitzen, Picknickdecke, viel Eis… Insgesamt war dieser Monat richtig sommerlich, ziemlich abwechslungsreich und intensiv. Ich bin dankbar für alles, was ich erleben und lernen durfte.

Bloggen und noch mal bloggen

Neben der Rückkehr an den Arbeitsplatz im Konzern steht an der ersten Stelle für mich das Thema mein Blog und das Bloggen an sich. Es hat sich nicht geändert, warum ich bloggen will – darüber habe ich bereits den kurzen und knackigen Blogartikel geschrieben.

Ich habe im Juni angefangen, im Rahmen der #BoomBoomBlogChallenge2022 von Judith @sympatexter an meinem Blog strukturiert zu arbeiten. Ja, es hilft mir unglaublich, einen inhaltlichen und zeitlichen Rahmen zu haben, an dem ich mich orientieren kann. Allein würde ich mich verlieren. Als Scanner Persönlichkeit tauche ich Zeit lang in dem einen Thema ein, dann aber schaue ich mich schnell wieder nach einer neuen Herausforderung um. Das gemeinsame Streben nach den (gemeinsamen) Zielen gibt mir Kraft, letztendlich nicht aufzugeben und mir für das Projekt “Bloggen” deutlich mehr Zeit zu geben und mehr Geduld mitzubringen.

Mittlerweile denke ich, dass auch meine vermutliche fixe Zielgruppe, die internationalen, ausländischen, ambitionierten ausgebildeten Frauen und Mütter in Deutschland, viel Inspiration auf den vielen unterschiedlichen Blogs von interessantesten Frauen aus der The Contenct Society gewinnen könnten. Dabei lesen sie auf Deutsch als Fremdsprache, erweitern ihr Wortschatz und lernen unglaublich realen und interessanten Frauen dadurch kennen. Klingt das nicht einfach genial?

Endlich mein Fotoshooting

Ich habe mich mit dem Wunsch nach einem tollen, professionellen und dennoch persönlichen Fotoshooting seit Anfang des Jahres getragen. Im Juni hatte ich mich mit der Fotografin Magdalena Waismeier in Lindau in dem wunderschönen Lindenhofpark getroffen. Nicht umsonst steht es zu diesem traumhaften Ort die Beschreibung i m Internet: ein Stückchen Paradies am See. Dieser Ort war für mich fabelhaft und ideal, die ganze Umgebung hat hervorragend gepasst. Habe ich schon mal hier auf dem Blog verkündet, dass ich (grünen) Parks und Gärten liebe und diese immer auf meiner To-See Liste stehen?

Stell dir vor, es ist ein wunderschöner Junitag, die Sonne scheint, alles drumherum ist grün, ein leichter Wind, eine Leichtigkeit des Feiertags in der Luft, Du siehst sogar den Bodensee und Du kannst vor einem tollen Gebäude dich abfotografieren lassen. Als berufstätige Mutter schätze ich so sehr diese Momente, die vor allem nur mir gehören. Ich habe mich so besonders und privilegiert gefühlt. Weil ich Magdalena persönlich schon eine Weile kenne, mit ihr gerne unsere Muttersprache Polnisch spreche, war es für mich klar, dass ich die besten Voraussetzungen bereits habe. Außerdem bekomme ich immer so eine Spritze an Kreativität und Motivation, wenn ich mich mit Magdalena über die Welt de “Kreativität” austausche. Das Ergebnis des Fotoshootings ist toll geworden und es lässt sich vorwiegend hier auf meinem Blog und auf dem Instagramkanal sehen. Yuhhuuu!

Justyna im Paradies

Justyna im Paradies

Haben wir ein/e Freizeit(stress)?

Kunst- und Einradfahren

Am 1. Juni habe ich unsere Tochter Alicja (8 Jahre) zum Schnuppern beim Kunst- und Einradfahren Verein in Friedrichshafen begleitet. Vor einem Monat waren wir in derselben Festhalle beim gebrauchten Fahrradmarkt in Friedrichshafen. Da hat Alicja sich ein Einrad geschnappt und einige Runden mit diesem gedreht. Dabei hat uns eine nette Dame angesprochen und meinte, wir sollten zum Einradverein zum Schnuppern mit Alicja kommen – es werden motivierte Mädchen gesucht. Gesagt, getan.

Der Zufall wollte, dass ausgerechnet an unserem Schnuppertag, am 1. Juni, die Gewinnerin mit ihrem ersten Platz aus diesem Club vor Ort gefeiert hat. Ich fand den Zeitpunkt, um vorbeizukommen, sehr passend und vor allem praktisch. Wir haben nicht nur uns das Bild über das Training generell machen können, sondern konnten dabei aufmerksam beobachten, wie das Zusammen leben und sein unter den Vereinsmitgliedern aussieht.

Wenn Du nicht weißt, was für eine riesige Bedeutung ein Verein in Deutschland hat, lies unbedingt hier dazu mehr.

Playmobil Funpark in der Nähe Nürnberg

Unser Ziel für das Ende der Pfingstferien in Baden-Württemberg war klar. Wir wollen zum Freizeitpark, genauer zum Playmobil Funpark in der Nähe von Nürnberg. Dieser Ort ist ähnlich, wie das bekannte Legoland oder das Ravensburger Spieleland bei uns am Bodensee, genauer in Ravensburg. Ich dachte, dass wir mit diesem Ausflug sowohl Kinder als auch uns Eltern glücklich machen werden. Kinder sollten einen Tag lang viel Spaß und Bewegung im Playmobil Funpark haben. Wir sollten an dem anderen Tag ein Großstadtfeeling in Nürnberg Zentrum genießen. Ausgerechnet an diesen Tagen war gefühlt in der ganzen Bundesrepublik Deutschland die pure Hitze. So auch in der Nürnberg Region. Ich erinnere mich, dass es wirklich sehr heiß, fast stickig war. Dabei bin ich mir sicher, dass niemand wirklich freiwillig bei den Hitzetemperaturen das große Sightseeing mit den noch relativ kleinen Kindern macht. Sie waren im Zentrum der Stadt recht schnell gelangweilt und ich war überfordert. Seitdem ich nicht mehr in Stuttgart lebe (für mich schon ein Großstadt) und dank der Pandemie sehr ruhiges Leben führe, sind mir die Menschenmassen unheimlich. Am Ende haben wir unsere Schwimmanlage im Hotel sehr genossen und sind alle zufrieden nach Hause an den schönen ruhigen Bodensee zurückgekommen.

 

Was im Juni 2022 sonst noch los war

  • Ein traumhafter Wandertag in Österreich im Ort Klösterle in der schönen Region Arlberg. Ich bin wieder sehr motiviert und inspiriert und dankbar für das kleine Wanderbuch “Kinderwagen- & Tragetouren in Vorarlberg” – ich liebe diese besonders lohnende Wege und Ausflugsziele vom Baby bis zum Schulkind. Es ist wirklich praktisch, so ein Buch vom Wandaverlag zu haben. Du kannst nachschlagen und schauen, wo es möglich ist, in Deiner Umgebung einen schönen Ausflug mit kleinen Kindern zu machen. Es gibt sehr viele nützliche Informationen zum Einparken, zur Laufdauer, zum Einkehren (Essen Möglichkeiten) usw. Sehr empfehlenswert!

  • Leichtigkeit am Live Konzert von Alvaro Soler – einem halb deutschen und halb spanischen Sänger. Er ist für uns und alle meine internationalen Freunde und Bekannte auf jeden Fall das Symbol der neuen, weltoffenen und multilingualen Generation. Es war so schön zu sehen und zu hören, wie er ganz natürlich zwischen den drei Sprachen Deutsch, Spanisch und Englisch wechselt und dabei einfach authentisch beleibt. Außerdem war er so dankbar für die Konzertbesucher, für den Ort, das Wetter, für das Singen können. Einfach charmant.

Was ich im Juni 2022 gebloggt habe

Ausblick auf den Juli 2022

  • Bloggen, bloggen, bloggen – pragmatisch – ohne Technikfrustration
  • Boom Boom Blog Challenge zu Ende machen und viel Informatives mitnehmen
  • Meine Website anpassen, WordPress verstehen
  • Zielgruppe verstehen, Zielgruppe spezifische Sprache “trainieren”

Schön, dass Du da bist und mein Blog liest. Vielen Dank.

Justyna

Monatsrückblick Mai 2022. Neuanfang.

Monatsrückblick Mai 2022. Neuanfang.

Der Monat Mai war für mich schon immer ein besonderer Monat. Hinter diesem Mai, Mai 2022, verbirgt sich für mich ein neuer Anfang, ein neues Kapitel, eine neue Tür geht auf. Der Frühling ist bereits da, die frische Energie und der Willen etwas zu bewegen sind nicht zu stoppen. Ich habe grundsätzlich so viele schöne Erinnerungen in dieser Jahreszeit, wie ich auch in meinem letzten sehr emotionalen Post festgestellt habe. Vieles und Bedeutendes ist in meinem Leben um den Monat Mai passiert. Auch in diesem Jahr 2022 hat im Mai nichts gefehlt, es war sogar der beste Monat bis jetzt in diesem Jahr. Und ich schaue gerne auf diesen zurück.

 

Wieder Wandern

 

Am 1. Mai gehen wir als Familie endlich wieder “wandern”. Also wirklich, wirklich wandern war das sicherlich nicht, aber gefühlt nach zwei Jahren wollte ich unbedingt wieder unsere Familientradition beleben und am Wochenende in die Berge fahren. Wir wohnen so privilegiert, in Deutschland an der österreichischen und schweizerischen Grenze, so nah an den “Bergen” – Katzensprung ins Allgäu und in die Vorarlberg Region in Österreich. Ein Traum. Und das Dasein in der bergischen Natur, was und ist für mich mehr schön. Wandern mit den Kindern heißt nichts anderes als einfach laufen bzw. mit Tricks Hauptsache weiter aufwärts bewegen. Es zählt die frische Lust, der Ausblick und sogenannte Tapetenwechsel.

Grün ist meine Lieblingsfarbe.

Spielbus

Da ich zwei noch kleine Kinder habe, verbringe ich nach wie vor viel Zeit an den Nachmittagen auf dem Spielplatz oder einfach in der Natur. Im Mai war bei uns in der Gegend der Spielbus. Der Spielbus ist das mobile Spielhaus und fährt in den Sommermonaten Spielplätze in und um Friedrichshafen an. Also im wahrsten Sinne des Wortes kommt da ein Bus von der Stadt angefahren und bietet an den paar Nachmittagen viele schöne Aktivitäten und Möglichkeiten der kreativen Natur an. Das Highlight war es für meine Kinder, die Möglichkeit, selbst das Stockbrot Masse vorzubereiten und das Brot an dem Feuer direkt zu “backen”. Für mich wiederum das schönste war es, wieder mal Steine zu bemalen. Ich liebe Steine und werde (versprochen) eines Tages hier ein Post über meine Beziehung zu den Steinen schreiben. Ansonsten war es für mich eine logische Folge, meinen bemalten Stein am See, also am Bodensee an einer Schlange aus vielen Steinen liegenzulassen. Nach kurzer Recherche zum Thema bemalte Steine Schlangen habe ich sofort kapiert, dass es sich sehr viele Menschen weltweit mit den Steinen gerne beschäftigen und sich genauso für das Thema begeistern wie ich. Wenn Du mehr Bildern mit den bemalten Steinen bei uns am Bodensee sehen willst, klicke hier rein: https://www.instagram.com/bunte_steine_am_see/

Meine bemalten Steine



Rückkehr zur Arbeit

Ich nehme an dem Teambuilding Workshop im Rahmen der Wiedereingliederung bei meinem Arbeitgeber teil. Es ist für mich eine Chance und eine Möglichkeit, einfach direkt ins neue Team dazuzukommen. Über drei Tage geplant, findet der Workshop in meiner Stadt Friedrichshafen statt; viele meine neuen, internationalen KollegInnen müssen gezielt hierher anreisen. Es fühlt sich alles so aufregend an, nach mehr als einem Jahr Pause von der Arbeit. Ich habe aber sofort ein gutes Gefühl – ein neues Team, eine neue Vorgesetzte, ein neuer Bereich, ein neues Glück. Ab Mai darf ich dann offiziell in das neu gegründete Agile Projekt Pool und mich mehr mit dem Thema Agilität bzw. Agiles Projektmanagement beschäftigen. Dabei bin ich ein Teil des sehr großen und wirklich sehr internationalen Teams. Ich muss , glaube ich, keinem wirklich erklären, was für ein Kakao ich im Kopf hatte. Viele, ganz schön viele neue Impulse, Begriffe, Worte, Abkürzungen; die Arbeitssprache ist dieses Mal tatsächlich ausschließlich Englisch. Englisch ist nach Polnisch, Deutsch und Spanisch für mich die vierte Sprache, für die ich noch in meinem Gehirn Platz habe. Selbst die allen Vornamen der Workshopteilnehmer sich zu merken, war es richtig sportlich. Das war wirklich ein Gehirntraining. Was ich sofort mitgenommen habe, waren die Team- oder Arbeitsregeln, die für das Team zur Orientierung und Identifizierung erarbeitet worden sind. Eine große, neue Tür geht für mich mit der Wiedereingliederung und dem neuen Job in dem agilen Pool nach der Krankheit auf. Und ich fühle mich ziemlich gut in der neuen Umgebung.

Kleiner Einblick in die Teamarbeit.

Coaching

An einem Wochenende darf ich wieder viele Stunden am Rechner sitzen und meine virtuelle Coaching-Ausbildung bei den KINGMAKERS aus Warschau auf Polnisch, meiner Muttersprache, fortsetzen. Ich sollte mir dieses Mal mehr Gedanken machen und mich kreativ ausdrücken, was für ein Coach bzw. Coachart ich bereits bin und was für ein Coach ich zukünftig sein möchte. Worauf sollte und möchte ich als Coach verzichten? Wie geht es meinen KundInnen und mir während der Coaching-Sitzung und insbesondere mit selbst nach dem Coaching? Wir waren frei zu entscheiden, wie wir den anderen von uns erzählen und die Darstellung konzipieren. Ich habe aus den bunten Zeitschriften vieles ausgeschnitten und damit gezeigt, wie ich mir den Moment oder das Gefühl nach dem Coaching mit mir für den Kunden und mich vorstelle und natürlich jedes Mal wünschte. Grad bei diesem Thema geht auch eine große, weitere Tür auf – die Coaching-Räume sind für mich sehr bequem und ich brauche somit eine Abwechslung zu meinem regulären “Brotjob” im Konzern.

Coaching Beziehung und Ich nach dem Coaching
Coaching Beziehung und Ich nach dem Coaching

 

Zeichnen

Ich nehme das Handy mal bewusst in die Hand und widme meine Zeit auf Instagram meinem Blog Buddy, der lieben Marita. Wir tauschen uns grundsätzlich zuerst über unsere Blog-Pläne und Ziele aus. Ich habe bereits alle Podcastfolgen von ihr und ihrer Komplizin gehört. Aber ich hatte Lust, mehr von ihr zu erfahren. Und ich bin fündig. Da entdecke ich ihre Vorliebe fürs Zeichen und bin hin und weg. Sie inspiriert mich mit ihren Zeichnungen so weit, dass ich mir endlich die kleine Kiste mit Künstlerfarben von Schmincke kaufe und mit dem Zeichnen sofort loslege. Es tut gut, mich auf meine Art und Weise kreativ auszutoben.

 

Challenge im Rahmen des Bloggen

 

#BoomBoomBlog 2022 Challenge von Judith @sympatexter: Ich schreibe eine Woche lang an dem Thema “Wie ich wurde, was ich bin. Mein Weg zur leidenschaftlichen Arbeitsmentorin mit dem Migrationsvordergrund”. Eine Blog-Challenge, die zur wirklich emotionalen Achterbahn wurde. Ich bin grade in den emotionalen und persönlichen Themen zu meiner Vergangenheit gründlich geübt. Seit zwei Jahren schaue ich und analysiere vorwiegend mein Leben. Es muss an meinem 40-sten Lebensjahr liegen. Langsam wird es mir aber von der Analyse genug. Der Monat Mai hat mir verholfen, den Wiedereinstieg ins alltägliche Leben und Erleben zu meistern.

Mein Beitragsbild zum Blogpost “Wie ich wurde, was ich bin”.

 

Ausblick

Ich freue mich auf den Monat Juni, auf den Sommer und auf die allen Zielen, die ich mir vorgenommen und realisiert habe, wie viel Zeit alles rund ums Bloggen braucht. Bei den Zielen bin ich grade bei dem letzten Monatsrückblick April gedanklich, wenn Du diesen lesen möchtest, klick hier: https://justynaczubak.com/monatsrueckblick-april-2022/

Gott sei Dank kann ich über meine unrealistischen Vorstellungen zum Bloggen und mich als frische Bloggerin selbst herzlich lachen.

 

Schön, dass Du da bist und mein Blog liest. Vielen Dank.

Justyna

12 von 12 im Mai 2022

12 von 12 im Mai 2022

Morgen im Bett mit Marita 🙂

Es ist 5:00 Uhr und ich bin bereits wach im Bett. Klar, ich bin schon ein “Morgen-Mensch”, ich stehe auch gerne morgens auf, also zu Hause bin ich zusammen mit meinem Sohn (5 Jahre) die Morgen Delegation. Meine Tochter (8 Jahre) und mein Mann sind auf “unserer Sprache” die zwei Eulen… Aber um 5:00 Uhr stehe ich auch nie wirklich auf, weil mein Sohn so leicht hörig ist und sofort hinter mir aufgestanden wäre….Nun, ich habe sofort gemerkt, irgendwas stimmt es mit mir nicht. Mein Halsbereich tut weh, schlimmer als gestern. Also hat mir alles, was ich gestern gegen die Schmerzen unternommen habe, nix/null/zero/nada geholfen. Der erste Gedanke ist – wie kann ich sonst diese ruhige, friedliche Zeit noch vor dem Aufstehen, bewusster und nach der kurzen Meditation nutzen? Weil ich bereits auf meinem Handy die Podcastfolgen zum Hören geladen habe, hatte ich die Idee, diese dann endlich abzuhören. Es ist ein neuer Podcast Kanal. Hinter dem Podcast stehen zwei Frauen und sprechen über Selbständigkeit. Eine davon habe ich sogar persönlich bei dem The Content Society Life Treffen in Stuttgart kennengelernt und gleich mit ihr verblieben, dass wir uns besser und näher kennenlernen wollen. Marita ist mir sofort auf mehrere Arten und Weise positiv aufgefallen. Vor allem optisch: ich mag einfach Frauen, die Brille tragen (ich habe welche 20 Jahre getragen und ich vermisse immer noch diesen Teil von mir). Ich mag Frauen, die durch “irgendwas” auffallen. Marita hatte in Stuttgart einen “rosa” Blazer und fiel schon durch diese Farbe mir zumindest schnell auf. Wir sind direkt ins Gespräch, noch vor dem Beginn der Auftaktveranstaltung, gekommen. Am Ende der Veranstaltung haben wir beide den Wunsch gehabt, uns als Buddy im Rahmen der The Content Society Challenge gegenseitig zu unterstützen. Und ich kenne so gut dieses Gefühl, wenn das Gespräch einfach fließend ist und die Chemie stimmt… So war es auch, zumindest für mich, mit Marita die paar Minuten während des Tages in Stuttgart zu reden.

Die Neuentdeckung in der Podcast-Welt. Empfehlenswert!

Ausgerechnet am letzten Montag haben wir uns beide mit Marita als neue Buddy Partner dann auch online getroffen und ich habe von Marita die Bestätigung bekommen, dass ihr mit mir in Stuttgart sehr ähnlich ergangen ist. Ach, wie schön ist das bitte alles 🙂 Seit Montag habe ich mir auch vorgenommen, endlich ihren Podcast  zu hören und mir eine Meinung zu machen bzw. abzugleichen, wie ich sie direkt mit mir im Gespräch und Austausch wahrnehme und wie sie mir im Podcast rüberkommt. Und wisst ihr was, es hat wieder alles gestimmt. Sie überzeugt mich, mit ihrer authentischen, ehrlichen, echten Art. Sie und ihre Podcast-Komplizin sprechen so offen und real von dem Thema “Selbständigkeit”, dass es nicht mehr geht. Sie lachen und sie zeigen, dass es wie immer auch bei der Selbständigkeit nicht alles nur glänzt. Aber sie vertreten nach wie vor die Meinung, sich bewusst für die Selbständigkeit und nicht für das Angestelltenverhältnis entschieden zu haben. Ich habe in diesem Zug der “Begeisterung” gleich 3 Podcast Folgen von den beiden auf ein mal gehört. Ich werde es zukünftig einfach weiter machen. Und empfehlen einfach jedem, der sich für das Thema der Selbständigekit bereits interesiert. Aber zuerst musste ich aufstehen. Schließlich bin ich eine Familienmanagerin, also Mutter von zwei, die mich bis zum Moment aus dem Haus auszugehen, noch gerne brauchen…

Arztbesuch

Es ist 8:15 und ich sitze bereits geduldig in meiner Arztpraxis.
Ich bin mit riesigen Halsschmerzen aufgewacht, als ob es eine Kugel in meinem Hals über die Nacht gewachsen wäre. Da weiss ich, dass ich Hilfe brauche und dass mein Tag ein wenig anders aussehen wird, als ich mir “geplant” habe.
Nun wusste ich seit paar Tagen, dass ich heute bewusster meinen Tag dokumentieren möchte – schließlich bin ich doch offiziell eine Bloggerin und dazu gehört, am 12. Tag jedes Monats den Tag “zu fotografieren” und sich einfach im Alltag, aus anderen Perspektive, letztendlich nahbarer zu zeigen. Das Format liegt mir bereits so nah, obwohl ich erst vor einem Monat damit angefangen habe. Ich habe ja jetzt genug Zeit, im Wartebereich beim Arzt über das Bloggen und das Leben nachzudenken.

Ich warte und warte…

Viele Gedanken über Bloggen, Coaching und Gesundheit

Das Abenteuer mit dem Bloggen hat erst aber mal angefangen und ich fühle mich wie “Fisch im Wasser”. Woran liegt es?-  frage ich mich laut in meinem Kopf, nicht laut in der Praxis. Ich bin doch eine komplette Anfängerin, mit dem Schreiben. Aber mit dem Lesen nicht. Ich habe immer wieder gerne ausgerechnet Blogs gelesen und erst dann noch geschaut, ob die oder derjenige noch irgendwo in Social Media zu sehen ist. Dank Judith @sympatexter und ihren Blog Artikel über Bloggen habe ich auch schon jede Menge erfahren. Vor allem fand ich erleuchtend den Blogtext über verschiedene Blogger bzw. bloggende Menschenarten. Dabei habe ich sofort mich mit einem identifizieren können. Nämlich mit dem dynamischen Blogger. Ja, ich bin grade jetzt zu Beginn meines Bloggen-Abenteuers definitiv eine dynamische Bloggerin. Es hat mich fasziniert, dass Judith so zutreffend diese Kategorie beschrieben hat. Mit dieser Art kann ich mich jetzt zu Beginn meiner Bloggen-Geschichte identifizieren. Natürlich bin ich mir bewusster, dass ich mich eventuell zu einem anderen Typen hin-entwickeln kann. Oder ich stelle mir vor, dass ich mit einem oder anderen Artikel mehr an der Strategie oder an der Expertise üben kann….Aber jetzt zuerst bleibe ich “dynamisch” 🙂

Es ist 8:45 Uhr und ich warte immer noch auf meine Reihe, die Ärztin persönlich sprechen zu können.
Langsam werde ich unruhig, ungeduldig und unzufrieden.

Um 9:00 Uhr beginnt der erste von drei meiner Coaching-Ausbildung Tage. Diese Ausbildung habe ich am Tag des Kriegsausbruchs in der Ukraine angefangen. Das ist meine erste Ausbildung aus Polen, aus meinem Heimatland und auf meiner Muttersprache. Ich werde nie vergessen, das komische, mulmige Gefühl, als wir alle virtuell uns erst mal auf diese neue Coaching-Erfahrung gefreut haben und gleichzeitig von den Kriegsinformationen erschüttert waren.
Die Vertreter der Kingmakers Institution https://kingmakers.academy/  mit dem Coaching Angebot arbeiten aus Warschau aus. Die Entfernung von polnischer Hauptstadt bis zur ukrainischen Grenze ist ganz nicht weit.

Nun, heute ist es 12. Mai. Der Krieg hat nicht aufgehört. Das Leben geht weiter. Meine Coaching-Ausbildung soll auch weiter gehen. Außerdem geht es auch gleichzeitig um meine Rückkehr nach langen Krankheit zur regulären Arbeit im angestellten Verhältnis. In Deutschland spricht man da von einer Wiedereingliederung in das Berufsleben.
Ich sitze hier in der Arztpraxis mit einem körperlichen Schmerzen, aber ich bin nach mehr als zwei Jahren froh, die schlimmen mentalen Angelegenheiten größtenteils hinter mir zu lassen. Ich bin bereit, wieder im Unternehmen zu arbeiten. Darüber bin ich noch nicht bereit, mit jedem und überall zu sprechen. Eines Tages möchte ich aber einen Blogartikel nur diesen einem Thema zu widmen.

Es ist 9:00 Uhr. Ich habe bereits Bescheid gegeben, dass ich zu spät zu meiner virtuellen Coaching-Ausbildung komme. Nach dem Gespräch mit der Ärztin erhoffe ich mir, noch ein Wunderarztmittel in der Apotheke zu kaufen. Das wird alles noch dauern… Habe ich aber nicht vorher geschrieben, dass ich geduldig sitze und warte? Langsam werde ich echt ungeduldig.

In unserer Arztpraxis hängt in jedem Zimmer ein anderes Bild – Kunst am Morgen.

 

Es ist ja witzig, ich dachte, ich habe nur “Halsschmerzen” und habe mich gestern liebevoll um mich gekümmert, in dem ich Ingwertee getrunken habe, Honig geleckt habe, etwas gegen Reiz im Hals geschluckt habe… Aber ich habe ja eine Entzündung der Lymphknoten. Gut zu wissen. Es ändert schon ein wenig die Perspektive 🙂

In der Apotheke werde ich total lieb behandelt und sogar noch beschenkt – die Apothekerin fragt mich zum Schluss das typische, ob ich gerne eine Tüte, eine kleine Handkreme und – Achtung – eine Binenblumen-Saatmischung möchte, damit ich die Bienen auf meinen Balkon anlocken kann. Da war ich sofort von der Idee so angetan und von der Freundlichkeit des Personals.

 

Ich freue mich, die Blumen für die Bienen vorzubereiten.

Coaching

Um 10:10 Uhr stoße ich noch verspätet zum virtuellen Training, um eine Coaching-Ausbildung fortzusetzen. Dank ein paar Schmerztabletten werde ich schon versuchen, motiviert und aufmerksam dabei zu bleiben und so viel wie möglich (typisch ich) mitzunehmen. Es sind grade unsere letzten drei Tage in der virtuellen Präsenz angekommen. Ich finde es sehr faszinierend, dass ich in Süddeutschland vor dem Computer sitzen kann und mit den Menschen aus Warschau oder Polen insgesamt zusammen lernen und praktizieren kann. Ich hatte bereits bis zur Kaffeepause die erste wichtige Erkenntnis. Wir wurden gefragt, welches Kriterium aus mehreren (gesammelten) mir das wichtigste ist, um eine gute bzw. beste Coach zu werden? Bei mir war es sofort der Gedanke da, ich soll nun wirklich regulär “coachen”, also trainieren und lernen, reflektieren, Schlussfolgerungen und Erkenntnisse ziehen. Nur durch die Praxis kann ich lernen, nur mit der Regelmäßigkeit. Im Laufe dieser Übung und im Austausch mit einer Mitschülerin habe ich aber erkannt, dass es ein anderes Kriterium noch wichtiger ist, dass es noch viel wichtiger ist, zuerst mal bewusster und direkter nach dem gewünschten Zielkunden zu suchen. Erst wenn ich den fast “Ideal-Kunden” habe, kann ich mit ihm/ihr eine regelmäßige Beziehung und den wiederkehrenden “Austausch” suchen.

Die Prospekte aus Polen, von den Kingmakers sind gekommen.

 

Mein Schreibtisch fühlt sich im Laufe des Tages auf. Noch 7 Minuten, um kurz Energie zu tanken, aufzustehen vor allem.

 

Mittagspause

Mein Kopf und vor allem mein Halsbereich, also die Lymphknoten, tun sehr weh. Ich quäle mich vor dem Computer und freue mich riesig auf die Mittagspause. Heute werde ich nicht kochen. In dieser einen freien Stunden werde ich einen kurzen Spaziergang um die Häuser machen und mir was zum Essen von der Theke holen. Ich habe so ein Glück und fühle mich privilegiert, ziemlich nah vom Stadtzentrum zu wohnen, aber gleich direkt neben einem Bauernhof. Grade im Frühling ist es nur grün weit und breit zu sehen. Und ich sage ja immer, die Natur und die frische Luft ist meine beste Akkuladestelle.

Beim Einkaufen denke ich an das Gespräch mit meinen Kindern von gestern. Sie sind nämlich alleine einkaufen gegangen, weil sie Eis wollten. Nur zur Information: wir wohnen 2 Minuten von einem kleinen Supermarkt entfernt. Die beiden kamen leider mit den leeren Händen zurück, weil das Kind Nr. 2, Adam, (5 Jahre) ein Eis mit dem Friedenszeichen haben wollte. Dieses Eis gab es aber nicht. Er ist unglaublich, dass er bereits mit dem gebrochenen Deutsch mir versucht hatte zu erklären, die Form, die Farben und das Zeichen. Adam hat nämlich Schwierigkeiten zwischen den drei Sprachen, die bei uns “normal” sind. Meine Tochter Alicja wiederum, Kind Nr. 1 (8 Jahre) ist sogenanntes Vorzeige-Kind, was die Mehrsprachigkeit angeht. Sie kann exzellent, mir auf Polnisch antworten, dem Papa auf Spanisch und in der Umgebung dann auf Deutsch. Eines Tages werde ich so gerne über unsere Form der Mehrsprachigkeit bloggen bzw. schreiben.

Das Wort des Tages: das Eis mit dem Friedenszeichen.

Nachmittag

Ich sitze weiterhin am Schreibtisch. Das Wetter draußen ist herrlich. 15 Minuten sollen mir für eine kurze Kaffeepause reichen und ich sehe einfach zu, wie die Kinder, also die meinen und zwei weitere Eis mit dem Friedenszeichen genießen. Wir sind auf dem Balkon.

Ich will unbedingt noch kurz raus, in die Natur und in die frische Luft. Irgendwie bin ich jetzt fast wie süchtig danach, herauszugehen. Da fällt mir auf, der Zeppelin fliegt wieder fleißig über den Himmel und gehört somit wieder in das Bild der Bodensee Umgebung. Ach, ich bin so dankbar dafür, wo ich leben und arbeiten darf. Nämlich da, wo andere Urlaub machen.

Das Zeichen und wichtiges Element der Stadt: der Zeppelin. Es ist so normal und trotzdem jedes Mal aufregend, ihn zu sehen.

 

Ich habe von der Weise, den Farben, Blumen, Insekten nicht genug…

 

Das ist die Wiese gegenüber dem Haus, wo wir wohnen und gehört dem großen Bauernhof.

 

Sieht man mir eigentlich an, dass ich eine Entzündung der Lymphknoten habe? Nicht wirklich 🙂

 

Meine Kinder beschenken mich täglich mit Blumen, Steinen und Stöcken.

 

Der Tag war lang, der Tag war schön. Ich bin froh, wieder mitgemacht zu haben!

Schön, dass Du da bist und mein Blog liest. Vielen Dank.

Justyna