Meine Turning-Points auf dem Weg zur leidenschaftlichen Mentorin in Deutschland.

Nicht nur ich habe und brauche ich Vorbilder, die ich bewundern, denen ich nacheifern kann und wie die ich sein möchte. Es gibt viel, was mich an einem Vorbild faszinieren kann: Worte, Taten, Talente, Charisma, Eigenschaften, Erfolge, Werte.

Vorbilder sind so wichtig – sie motivieren und inspirieren. Sie geben Halt, ohne dass man jeden Tag mit ihnen sprechen muss. Ein Vorbild ist für mich nicht jemand, der oder die besonders weit in ihrer „Karriere“ ist – ein Vorbild sind all die Menschen, die ihren Weg gehen und andere motivieren es ebenfalls zu tun. Vorbilder sind nicht perfekt, im Gegenteil, sie sind unperfekt.

Ich brauche diese Musterbeispiele der Menschlichkeit: Vorbilder beflügeln mich, ihrem Beispiel zu folgen, motivieren und inspirieren zu eigenen Leistungen. Sie dienen mir bis heute als Anspruch, selbst ein Vorbild für andere zu sein. Ich teile mit Dir meine realitätsnahen Vorbilder und MentorInnen, die verschiedenen Rollen in meinem bisherigen Leben gespielt haben.  Sie haben Einfluss genommen, wie ich wurde, was ich bin. Außerdem bin ich mir sicher, dass ich Dich mit diesem Post zum Nachdenken bringe. Du bist sehr wahrscheinlich auch ein Vorbild für jemanden da draußen, sehr wahrscheinlich ohne davon zu wissen.

 

Der November im Jahr 1981, Radom, Polen: meine Mama

Ich komme noch im leicht kommunistisch angehauchten Polenzur Welt und lebe meine weitere 19 Jahre als älteste von sechs Kindern mit meinen Eltern in Radom, einer mittelgroßen Stadt, im zentralen Polen. Tagtäglich trage ich viel Verantwortung für jüngere Geschwister und muss mich beispielhaft “benehmen”und auf andere ständig aufpassen – dabei werde ich automatisch zum Vorbild. Mein erstes Vorbild und somit meine erste Mentorin ist meine Mutter. Eine starke, mutige und unabhängige Frau, die vom Land in die “Stadt” schafft. Sie arbeitet und verdient ihr Geld in einer Bank, dabei erholt sie sich am besten im Garten und baut Gemüse an. Ich habe schon als Kind hautnah gesehen, wie die Vereinbarung zwischen dem Job und der Familie in der Realität aussieht. Von meiner Mama habe ich die Tendenz zu Multitasking übernommen. Sie hat mir den einen Satz tausendmal wiederholt: “Justyna, zähle im Leben hauptsächlich auf Dich selbst”.

Meine Mutter mag eindeutig nicht fotografiert werden. Aber Bilder anschauen umso mehr.

 

Der Sommer im Jahr 1993, Stromiec, Polen: Agnieszka, meine Patentante

Ich bin schon 12 Jahre jung und verbringe meine Sommerferien wieder auf dem Land bei meinen Großeltern und Tanten. Meine Patentante ist meine zweite Mentorin, der ich viele Geheimnisse und Intimitäten anvertraue. Sie ist die erste Selbstständige in meinem Familienkreis, die ich kenne, die mithilfe meiner Großeltern und Schwestern ihr eigens Business aufmacht. Obwohl sie nicht studiert hatte, schafft sie bis heute Arbeitsaufträge, mit ihrer Selbstständigkeit zu bekommen und nebenbei damit Geld zu verdienen. Dabei hat sie immer betont, dass sie nicht für andere, sondern für sich selbst arbeiten möchte. Ich bewundere ihre Entscheidungsstärke und klare Vorstellung von Arbeit. Von ihr habe ich oft den Satz gehört: “Ohne Fleiß kein Preis“.

Meine Patentante fotografiert mich mit dem Teil der Geschwistern/ Cousins.

Der Sommer im Jahr 2000, Radom, Polen:  Agnieszka, Nachhilfelehrerin für Deutsch

Ich bin 18 und verbringe zum ersten Mal die Sommerferien nicht auf dem Land, sondern zu Hause in Radom. Ich habe zwar Abitur bestanden, aber habe keinen festen Studienplatz ab Oktober gefunden. Es geht um meine Zukunft und die wichtigen Entscheidungen fürs Leben. Meine dritte polnische Mentorin, meine Nachhilfelehrerin für Deutsch, ist eine starke, unabhängige, abenteuerlustige und offene Frau. Bei ihr lerne ich nicht nur deutsche Grammatik und Orthografie. Sie erzählt mir von Deutschland, dem Land der vielen Möglichkeiten. Dabei unterstützt sie meine Entscheidung, für ein paar Monate als Au-pair-Mädchen nach Deutschland zu gehen und die Pause zum Deutsch verbessern. Sie war die Erste, die mir das weite Ferne so nah und schmackhaft machte.

 

Der 21. Januar 2001, Ankunft in Deutschland, Stuttgart: Claudia, meine Gastmama

Ein kalter, schneereicher Wintertag. Ich komme nach der 24 Stunden Busfahrt in Stuttgart an. Meine erste Auslandsreise alleine, mit einer Tasche und vieler Träume. Meine erste Bezugsperson in Deutschland, die Gastfrau Claudia, holt mich mit ihrer Tochter Alina am Hauptbahnhof Stuttgart ab. Sie ist die erste starke, unabhängige und kämpferische deutsche selbstständige Frau, die ich treffe und sofort bewundere. Vielmehr ist sie gebildet, intelligent, selbstbewusst, willensstark und komplett emanzipiert. Bis heute versucht sie in der Kulturbranche ihr Bestes zu geben bzw. mit ihrem Kulturkalender Baden-Württemberg letztendlich zu überleben. Im Laufe meines Au-pair-Mädchens Aufenthalt habe ich viel gelernt, vor allem aber, was die Ausdauer im Alltag, im Beruf und für mich persönlich alleine im Ausland heißt. Ich habe vor allem gelernt, wie eine Frau wirklich auf niemanden angewiesen sein muss.

 

Der 3. Oktober 2001, der Tag der Deutschen Einheit, Stuttgart: Tao und Lito

 

An diesem Feiertag ziehe ich in ein 12qm großes Studentenzimmer auf dem Uni-Campus in Stuttgart ein. Der Beginn meiner Freiheit und völliger Unabhängigkeit beginnt. Nebenbei lerne ich, die Küche mit anderen internationalen, größtenteils chinesischen Studenten zu teilen. Ein älterer, sehr ruhiger und offener Student, der heißt Tao, wird mein Freund und Mentor für die nächsten 7 Jahre. Er erzählt mir von der Großstadt Shanghai und bringt mir die chinesische Kultur näher bei. Ich erzähle ihm von Polen und Katholizismus. Wir leben und lieben die interkulturelle Öffnung jeden Tag. Ein paar Wochen später bereichert unsere Freundschaft ein weiter internationaler Student, Lito. Sein echter Name lautet Manuel Luis Sangiao Lorenzo. Er ist ein Spanier, stellt sich aber als Gallego, also der Galizier, der in Barcelona geboren worden ist. Er wird zu meinem Freund und irgendwann zu meinem Mann. Mittlerweile ist er auch der Vater unserer Kinder. Zusammen mit Tao sind wir ein bekannter Multikulti Trio auf dem Uni-Campus. Von diesem Herbst bzw. Winter 2001 bin ich ein absoluter Fan der fremden Kulturen und Ländern. Als Folge begann ich als Buddy die frisch angereisten internationalen Studenten beim Ankommen an der Uni Stuttgart zu unterstützen und Zeit lang zu begleiten. 

Tao, ich und Lito. Wir waren unzertrennlich.

 

Der Winter 2002, Stuttgart: Pablo Torrico und Jaqueline Burgoa

 

Als frisch immatrikulierte Studentin an der Universität Stuttgart bin ich von dem Uni-Leben und Uni-Tempo bzw. der Uni-Sprache überfordert. Das Geld muss ich nebenbei verdienen und ich finde gleich einen interessanten ersten Job im Weiterbildungsinstitut Languacom im Event Management Bereich.  Da lerne ich die LANGUACOM Gründer, ein Ehepaar aus Bolivien, Pablo Torrico und Jaqueline Burgoa. Die beiden sind ein sehr gebildetes, intelligentes, unabhängiges Business Paar in Anzügen. Beide verfügen über mehrere Fremdsprachen Kenntnisse, Top Uni Abschlüsse, interkulturelle Kompetenz und Offenheit sowie viele Ambitionen. Sie sind nicht nur meine Vorgesetzten, sondern die ersten internationalen Vorbilder aus der Weiterbildungsszene in Deutschland. Dank den beiden begreife ich sofort den großen Stellenwert der Weiter- und Erwachsenenbildung in Deutschland. Diese Bekanntschaft und intensive berufliche sowie private Beziehung bringt mich dazu, das neue Studienfach, nämlich die Berufspädagogik an der Universität Stuttgart zu studieren.

 

Der Winter 2003, Barcelona, Spanien: Manuel Luis Sangiao Lorenzo mit Marisol

 

Seitdem ich mit Lito zusammen bin, sind wir regelmäßig bei den Schwiegereltern in Barcelona. Ich höre mit offenem Mund deren Lebensgeschichte, primär die harten Anfänge in einer Großstadt. Sie sind mehr als 1000 km weit aus der Heimat, Galizien, nach Katalonien emigriert auf der Suche nach dem “Brotjob”. Mein Schwiegervater macht sich Ende 70-er Jahre schnell selbstständig und ist mit seinem Handwerk viele Jahre sehr “erfolgreich”. Es imponiert mir sehr, was er sich, wie er sagt, als ein einfacher Junge mit “eigenen Händen” aufgebaut hat. Dabei ist er ein perfektes Abbild der harten und ständigen Arbeit. Leider arbeitet er so viel, dass er vergisst, sich um sich selbst und seine Gesundheit, Hobbys oder Freunden zu kümmern. Heute lebt er in Ruhestand und versucht das Beste aus seiner freien Zeit zu machen. Wie oft ärgert er sich über die Langweile und das Gefühl der Unnutzbar zu sein….  Dank ihm bin ich sehr sensibilisiert und vorsichtig, genug Freizeit und Pause nach der Arbeit einzulegen und Hobbys einzugehen. 

 

Der Frühling 2005, über den Wolken zwischen Stuttgart und Barcelona: Adrianna und Juan

Während des Flugs zu den Schwiegereltern nach Barcelona lernen wir mit Lito ein polnisch-kolumbianisches Ehepaar kennen.  Adarianna Trzeszczkowska-Trujillo und Juan Trujillo sind wie wir ein multikulti Paar und haben wie wir ihre Pläne und Träume. Sie haben kolumbianischen Kaffee zuerst nur für Freunde und Bekannte mitgebracht, dann wurde es zu einem Familienprojekt. Adrianna und Juan importieren Kaffee von der eigenen Familienplantage in Kolumbien. Mittlerweile betreiben die beiden in Oldenburg ihre eigene Kaffeerösterei „La Molienda“ und machen sich damit für fairen Kaffeehandel stark. Adrianna ist eine von meinen besten Freundinnen, die ich habe und ist auch ein großes Vorbild. Sie lebt ihre Berufung und Leidenschaft für den Kaffee aus. Es fasziniert mich bis heute, wie authentisch sie sich mit dem Produkt, also mit dem Kaffee an sich, der Geschichte vom Kaffeeanbau und der Rösterei identifiziert. Sie versucht, auch wie ich, die Arbeit und ihre Multikulti Familie in Deutschland unter einen Hut zu bringen. Seitdem ich sie kenne, frage ich sie über ihr nachhaltiges Business und anstehende Themen und Pläne aus. Dank ihr verstehe ich, dass die Selbstständigkeit nicht nur wortwörtlich “selbst und ständig” bedeute, sondern ein Marathon und kein Sprint ist.

Juan und Adrianna in Oldenburg.

 

Ich und Adrianna, Ada 🙂

 

Beide Familien beim Ausflug.

 

Der Frühling 2006, die Kanalinsel Jersey: Miranda Kelleher

 

Ich lebe das Motto lebenslanges Lernen aus und setze mir ein weiteres Ziel, nämlich, unbedingt meine Englischkenntnisse zu verbessern. Unmengen an Ehrgeiz und kreative Lösungswege werden zu meinen Begleitern. Ich komme auf die geniale Idee, wieder als Au-pair-Mädchen zu verreisen, um Englisch zu erfrischen. Ich bin halt da noch eine “arme, polnische” Studentin, die keine finanzielle Unterstützung bekommt und über die Runden kommen muss. Meine Intuition hilft mir, auf der Kanalinsel Jersey bei der englischen Familie, Fuß zu fassen und sehr intensiv sechs Monate dort zu leben. Englisch fließender zu sprechen, ist nur ein Nebeneffekt dieser Reise. Vielmehr denke ich über meinem Tellerrad hinaus, erweitere mein Horizont, bewundere meine zweite Gastfrau Miranda Kelleher und ihr Lebens- und Arbeitsstil. Sie ist selbst das Bild einer interkulturellen, offenen und modernen Frau. Als Französisch-Lehrerin auf der englischen Insel geht sie für vier Wochen ohne die drei kleinen Kinder nach Afrika, um ein Herzensprojekt zu verwirklichen. Von ihr lerne ich, mehr auf meine Bedürfnisse und mich zu hören.

 

Ich und Lito haben die Kanalinsel Jersey mit einem Moped bereist.

 

Auf der Insel habe ich Iwona kennengelernt, mit der ich bis heute befreundet bin. Sie kommt ursprünglich aus Polen, ganz nah an meiner Heimatstadt.

 

Der Oktober 2008, Stuttgart: Susanne Leithner

 

Im Rahmen des studiumsbegleitenden Arbeitsplatzes bei der Daimler AG habe ich die Gelegenheit gehabt, zwei Jahre Diversity Management Büro mit einer charismatischen Frau, Susanne Leithner, zu teilen. Sie war meine direkte Vorgesetzte und eine unglaubliche Mentorin – unabhängig, selbstbewusst, unternehmungslustig, offen, kreativ, international geprägt, halb Amerikanerin, zielstrebig, ambitioniert und am Ende des Tages die Mutter von zwei Kindern. Jetzt Nachhinein denke ich, dass sie die beste Version der Scanner Persönlichkeit ist, die bestens ihre Vielseitigkeit in Business eingesetzt bzw. demonstriert. Was ich von ihr mitgenommen habe, war die enorme Lebenslust und die reale Veränderungsbereitschaft. Sie hat sich noch zu meiner Zeit bewusst von dem Konzern verabschiedet, um sich eigenes Business aufzubauen.

 

Ich habe genossen, TANDEM Mentoring Ansprechpartnerin zu sein und Frauen mit der Potenzialentwicklung zu fördern.

 

Mit meiner Mentorin, Susanne, waren wir ein eingespieltes Team.

 

Der Winter 2010, Stuttgart: Sabine Klebes

 

Ich bin nach den zwei intensiven Jahren bei der Daimler AG auf der Jobsuche und stelle fest, ich habe mir den Bewerbungsprozess in Deutschland einfacher vorgestellt. Dabei habe ich viele Bewerbungen gesendet und gehofft, ich finde schneller endlich einen festen Stellenplatz im Bereich der Weiterbildung oder der Personalentwicklung. Dabei wusste ich nicht viel von der Bewerbungsstrategie, dem Selbstmarketing und der Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch. Ich erinnere mich nicht, wie oder wer mir geholfen hat, das Karriere Coaching in Anspruch zu nehmen. Aber ich bin sehr dankbar, das erste Mal die hervorragende Erfahrung mit der Coachin, Frau Sabine Klebes gemacht zu haben. Sie war die Erste, der ich komplett im Coaching Prozess anvertraut habe und sie aus mir das Beste herausgekitzelt habe. Nach dem Gespräch mit ihr hat es mit dem Jobangebot bei der ZF Friedrichshafen AG im Bereich der internationalen Personalentwicklung leichter geklappt. Erst nach meiner eigenen Coaching-Erfahrung glaube ich bedingungslos an die Macht und den Mehrwert dieses Instruments.

 

Der Mai 2013, Friedrichshafen: Damian Goldvarg

 

Im Laufe meiner Arbeit in der internationalen Personalentwicklung bei der ZF Friedrichshafen AG bin ich bei der Auswahl der externen Trainer beteiligt und suche ich mir diejenigen aus, mit denen ich mir eine Zusammenarbeit vorstellen kann und die zu dem Unternehmen sowie der Zielgruppe wie auch dem Trainingsvorhaben passen. Mit einem internationalen Trainer bzw. einem multilingualen Coach aus Argentinien können wir auf Spanisch sprechen und verstehen uns auf Anhieb sehr gut. Die Bekanntschaft wird über die Jahre freundschaftlich gepflegt. Damian Goldvarg lebt seit Jahren in den USA mit seinem Partner und reist um die Welt, mit der Mission, das Coaching bzw. den Coaching-Mehrwert näherzubringen. Er gibt mir ein unglaublich tolles und konstruktives Feedback, was meine Person, Arbeit und mein “gesamtes Paket” angeht. Dank Damian beginne ich meine erste (virtuelle) internationale Coaching-Ausbildung, die hauptsächlich an der Zeitverschiebung schnell scheitert. Trotzdem verdanke ich ihm, dass er mir die Türe bzw. die Augen für das Thema Coaching geöffnet hat und das Gefühl vermittelt hat, es ist OK, Fehler zu machen bzw. Fehlentscheidungen zu treffen.

 

Der Juni 2020, Friedrichshafen/Radom: Marian Czubak, Victoria Steinhausser und Julia Rang

Während der schlimmen Pandemiephase stirbt mein Vater am 04. Juni 2020 in Radom. Die Grenze in Polen macht pünktlich zu seiner Beerdigung noch auf und wir fahren, um Abschied zu nehmen. Ich bin da beruflich bereits in Kurzarbeit, ausgelaugt, leide an depressiven Stimmungen und finde keinen inneren Frieden. In dieser sehr schmerzvollen Zeit sind mir meine ungarische allgemeine Ärztin und meine Psychotherapeutin dringende Stütze. Ich denke oft an meinen verstorbenen Vater, der mir etwas Wichtiges oft gesagt hat, ohne groß zu erklären. Erst jetzt nach zwei Jahren nach seinem Tod sowie meiner Heilung dank der Therapie verstehe ich seine Worte: Justyna, sei immer einfach Du selbst. Endlich kapiere ich auch, die Hilfe anzunehmen, Pause zu machen, Druck und Perfektionismus abzulegen, Ansprüche zu reduzieren, mich um mich selbst und meine (mentale) Gesundheit zu kümmern, Prioritäten zu überdenken, neu anzufangen, dankbarer für alles zu sein. EINFACH zu leben. Ich selbst zu sein. Beruflich wie Privat.

 

Fazit

 

Heute bin ich selbst zu einer leidenschaftlichen Mentorin mit dem MigrationsVORDERGRUND geworden. Mich treibt das “Teilen” von meinem Wissen und der Erfahrung im weiten Sinne mit Menschen um mich herum.

Ich teile mein (nicht nur fachliches) Wissen beruflich sowie privat:

  • mit den unterschiedlichen Zielgruppen, davon mit den internationalen zugewanderten Personen in Deutschland
  • in den Communities von Freunden, Familien, Eltern, Müttern, Vereinsmitgliedern…
  • mit meinen Kindern, tagtäglich

Ich möchte weiterhin Impulse aus dem (neu) erworbenen Wissen in die Welt bringen, in die Breite streuen bzw. adäquat der Zielgruppe übersetzen. Am besten direkt im Mentoring an die internationalen, offenen, lernwilligen Menschen in Deutschland näher und greifbar bringen. Somit nehme ich Einfluss bei der persönlichen Entwicklung der jeweiligen Person. Somit übe ich mich weiterhin tagtäglich in der Agilität und verfüge über mehrere Rollen, die ich ständig wechsle. In der Zukunft muss auch ich selbst noch gewandter den Wechsel zwischen den mehreren Seiten bespielen können. Aber, ich habe ja viele Vorbilder und MentorInnen. Und ich habe ja noch Zeit 🙂

 

Schön, dass Du da bist und mein Blog liest. Vielen Dank.

Justyna