Der Monat Mai war für mich schon immer ein besonderer Monat. Hinter diesem Mai, Mai 2022, verbirgt sich für mich ein neuer Anfang, ein neues Kapitel, eine neue Tür geht auf. Der Frühling ist bereits da, die frische Energie und der Willen etwas zu bewegen sind nicht zu stoppen. Ich habe grundsätzlich so viele schöne Erinnerungen in dieser Jahreszeit, wie ich auch in meinem letzten sehr emotionalen Post festgestellt habe. Vieles und Bedeutendes ist in meinem Leben um den Monat Mai passiert. Auch in diesem Jahr 2022 hat im Mai nichts gefehlt, es war sogar der beste Monat bis jetzt in diesem Jahr. Und ich schaue gerne auf diesen zurück.

 

Wieder Wandern

 

Am 1. Mai gehen wir als Familie endlich wieder “wandern”. Also wirklich, wirklich wandern war das sicherlich nicht, aber gefühlt nach zwei Jahren wollte ich unbedingt wieder unsere Familientradition beleben und am Wochenende in die Berge fahren. Wir wohnen so privilegiert, in Deutschland an der österreichischen und schweizerischen Grenze, so nah an den “Bergen” – Katzensprung ins Allgäu und in die Vorarlberg Region in Österreich. Ein Traum. Und das Dasein in der bergischen Natur, was und ist für mich mehr schön. Wandern mit den Kindern heißt nichts anderes als einfach laufen bzw. mit Tricks Hauptsache weiter aufwärts bewegen. Es zählt die frische Lust, der Ausblick und sogenannte Tapetenwechsel.

Grün ist meine Lieblingsfarbe.

Spielbus

Da ich zwei noch kleine Kinder habe, verbringe ich nach wie vor viel Zeit an den Nachmittagen auf dem Spielplatz oder einfach in der Natur. Im Mai war bei uns in der Gegend der Spielbus. Der Spielbus ist das mobile Spielhaus und fährt in den Sommermonaten Spielplätze in und um Friedrichshafen an. Also im wahrsten Sinne des Wortes kommt da ein Bus von der Stadt angefahren und bietet an den paar Nachmittagen viele schöne Aktivitäten und Möglichkeiten der kreativen Natur an. Das Highlight war es für meine Kinder, die Möglichkeit, selbst das Stockbrot Masse vorzubereiten und das Brot an dem Feuer direkt zu “backen”. Für mich wiederum das schönste war es, wieder mal Steine zu bemalen. Ich liebe Steine und werde (versprochen) eines Tages hier ein Post über meine Beziehung zu den Steinen schreiben. Ansonsten war es für mich eine logische Folge, meinen bemalten Stein am See, also am Bodensee an einer Schlange aus vielen Steinen liegenzulassen. Nach kurzer Recherche zum Thema bemalte Steine Schlangen habe ich sofort kapiert, dass es sich sehr viele Menschen weltweit mit den Steinen gerne beschäftigen und sich genauso für das Thema begeistern wie ich. Wenn Du mehr Bildern mit den bemalten Steinen bei uns am Bodensee sehen willst, klicke hier rein: https://www.instagram.com/bunte_steine_am_see/

Meine bemalten Steine



Rückkehr zur Arbeit

Ich nehme an dem Teambuilding Workshop im Rahmen der Wiedereingliederung bei meinem Arbeitgeber teil. Es ist für mich eine Chance und eine Möglichkeit, einfach direkt ins neue Team dazuzukommen. Über drei Tage geplant, findet der Workshop in meiner Stadt Friedrichshafen statt; viele meine neuen, internationalen KollegInnen müssen gezielt hierher anreisen. Es fühlt sich alles so aufregend an, nach mehr als einem Jahr Pause von der Arbeit. Ich habe aber sofort ein gutes Gefühl – ein neues Team, eine neue Vorgesetzte, ein neuer Bereich, ein neues Glück. Ab Mai darf ich dann offiziell in das neu gegründete Agile Projekt Pool und mich mehr mit dem Thema Agilität bzw. Agiles Projektmanagement beschäftigen. Dabei bin ich ein Teil des sehr großen und wirklich sehr internationalen Teams. Ich muss , glaube ich, keinem wirklich erklären, was für ein Kakao ich im Kopf hatte. Viele, ganz schön viele neue Impulse, Begriffe, Worte, Abkürzungen; die Arbeitssprache ist dieses Mal tatsächlich ausschließlich Englisch. Englisch ist nach Polnisch, Deutsch und Spanisch für mich die vierte Sprache, für die ich noch in meinem Gehirn Platz habe. Selbst die allen Vornamen der Workshopteilnehmer sich zu merken, war es richtig sportlich. Das war wirklich ein Gehirntraining. Was ich sofort mitgenommen habe, waren die Team- oder Arbeitsregeln, die für das Team zur Orientierung und Identifizierung erarbeitet worden sind. Eine große, neue Tür geht für mich mit der Wiedereingliederung und dem neuen Job in dem agilen Pool nach der Krankheit auf. Und ich fühle mich ziemlich gut in der neuen Umgebung.

Kleiner Einblick in die Teamarbeit.

Coaching

An einem Wochenende darf ich wieder viele Stunden am Rechner sitzen und meine virtuelle Coaching-Ausbildung bei den KINGMAKERS aus Warschau auf Polnisch, meiner Muttersprache, fortsetzen. Ich sollte mir dieses Mal mehr Gedanken machen und mich kreativ ausdrücken, was für ein Coach bzw. Coachart ich bereits bin und was für ein Coach ich zukünftig sein möchte. Worauf sollte und möchte ich als Coach verzichten? Wie geht es meinen KundInnen und mir während der Coaching-Sitzung und insbesondere mit selbst nach dem Coaching? Wir waren frei zu entscheiden, wie wir den anderen von uns erzählen und die Darstellung konzipieren. Ich habe aus den bunten Zeitschriften vieles ausgeschnitten und damit gezeigt, wie ich mir den Moment oder das Gefühl nach dem Coaching mit mir für den Kunden und mich vorstelle und natürlich jedes Mal wünschte. Grad bei diesem Thema geht auch eine große, weitere Tür auf – die Coaching-Räume sind für mich sehr bequem und ich brauche somit eine Abwechslung zu meinem regulären “Brotjob” im Konzern.

Coaching Beziehung und Ich nach dem Coaching
Coaching Beziehung und Ich nach dem Coaching

 

Zeichnen

Ich nehme das Handy mal bewusst in die Hand und widme meine Zeit auf Instagram meinem Blog Buddy, der lieben Marita. Wir tauschen uns grundsätzlich zuerst über unsere Blog-Pläne und Ziele aus. Ich habe bereits alle Podcastfolgen von ihr und ihrer Komplizin gehört. Aber ich hatte Lust, mehr von ihr zu erfahren. Und ich bin fündig. Da entdecke ich ihre Vorliebe fürs Zeichen und bin hin und weg. Sie inspiriert mich mit ihren Zeichnungen so weit, dass ich mir endlich die kleine Kiste mit Künstlerfarben von Schmincke kaufe und mit dem Zeichnen sofort loslege. Es tut gut, mich auf meine Art und Weise kreativ auszutoben.

 

Challenge im Rahmen des Bloggen

 

#BoomBoomBlog 2022 Challenge von Judith @sympatexter: Ich schreibe eine Woche lang an dem Thema “Wie ich wurde, was ich bin. Mein Weg zur leidenschaftlichen Arbeitsmentorin mit dem Migrationsvordergrund”. Eine Blog-Challenge, die zur wirklich emotionalen Achterbahn wurde. Ich bin grade in den emotionalen und persönlichen Themen zu meiner Vergangenheit gründlich geübt. Seit zwei Jahren schaue ich und analysiere vorwiegend mein Leben. Es muss an meinem 40-sten Lebensjahr liegen. Langsam wird es mir aber von der Analyse genug. Der Monat Mai hat mir verholfen, den Wiedereinstieg ins alltägliche Leben und Erleben zu meistern.

Mein Beitragsbild zum Blogpost “Wie ich wurde, was ich bin”.

 

Ausblick

Ich freue mich auf den Monat Juni, auf den Sommer und auf die allen Zielen, die ich mir vorgenommen und realisiert habe, wie viel Zeit alles rund ums Bloggen braucht. Bei den Zielen bin ich grade bei dem letzten Monatsrückblick April gedanklich, wenn Du diesen lesen möchtest, klick hier: https://justynaczubak.com/monatsrueckblick-april-2022/

Gott sei Dank kann ich über meine unrealistischen Vorstellungen zum Bloggen und mich als frische Bloggerin selbst herzlich lachen.

 

Schön, dass Du da bist und mein Blog liest. Vielen Dank.

Justyna