Business-Rückblick März 2026 als selbständige Sprachcoach

Die Märztage waren für mich geprägt von inspirierenden Begegnungen, neuen Projekten und dem starken Gefühl, genau am richtigen Platz zu seinDer März hat mich auf vielen Ebenen daran erinnert, warum ich tue, was ich tue: Ich liebe Sprache, ich liebe Entwicklung und ich liebe es, Menschen in ihrem Wachstum zu begleiten. Ob im Sprachcoaching, im Mentoring oder in echten Begegnungen im Alltag – überall dort, wo Menschen lernen, sich weiterentwickeln und neue Wege gehen, spüre ich Sinn.

Gerade dieser Monat hat mir noch einmal gezeigt, wie kraftvoll es ist, wenn Sprache nicht nur gelernt, sondern direkt im echten Leben angewendet wird. Wenn ich Menschen auf diesem Weg begleiten und ihnen einen echten Mehrwert bieten kann, erfüllt mich das sehr.


NetzWerkstatt in Ravensburg

„Netzwerken ist wie Zinseszins – warum Netzwerken so wertvoll ist und 3 Tipps, damit’s leichter geht“

 

Im März bin ich ganz bewusst mehr offline unterwegs gewesen und habe lokale Veranstaltungen besucht. Obwohl ich online arbeite, war es mir in diesem Monat besonders wichtig, wieder mehr unter Menschen zu sein, Gleichgesinnte persönlich zu treffen und bewusster zu netzwerken.

Am 3. März 2026 fand in Ravensburg der Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe statt: die NetzWerkstatt mit Evelyn Großmann.

Die Idee hinter diesem Format gefällt mir sehr: Impulse, Austausch und Vernetzung. Ein Abend für Frauen, die Lust haben, andere kennenzulernen, neue Perspektiven zu gewinnen und sich beruflich wie persönlich weiterzuentwickeln.

Die NetzWerkstatt richtet sich an Unternehmerinnen, Gründerinnen und berufstätige Frauen, die Gespräche auf Augenhöhe schätzen und den Austausch mit Gleichgesinnten suchen. Sie bietet Raum für relevante berufliche Themen, persönliche Weiterentwicklung und neue Kontakte. Gerade diese Mischung aus fachlichem Input und echter Begegnung macht das Format für mich besonders wertvoll.

Der Auftaktvortrag stand unter dem Titel:
„Netzwerken ist wie Zinseszins – warum Netzwerken so wertvoll ist und 3 Tipps, damit’s leichter geht“

Evelyn Großmann zeigte darin, was Netzwerken wirklich bedeutet, warum es gerade für Frauen im Berufsleben ein wichtiger Erfolgsfaktor ist und wie es im Alltag leichter und wirksamer gelingen kann. Besonders schön fand ich, dass es nicht nur um Theorie ging, sondern auch um konkrete, sofort umsetzbare Impulse.

Anschließend ging es direkt in die Praxis: In einer angeleiteten Netzwerkaktion kamen die Teilnehmerinnen unkompliziert miteinander ins Gespräch. In wechselnden Runden konnten erste Kontakte geknüpft und neue Verbindungen aufgebaut werden. Bei kleinen Snacks und Getränken blieb danach genug Zeit, Gespräche zu vertiefen und das Netzwerken ganz natürlich weiterzuführen.

Was ich daraus für mich und mein Business besonders mitgenommen habe, war eine wichtige Erkenntnis – und gleichzeitig eine Art Hausaufgabe: Mein Pitch darf und soll sich immer am jeweiligen Publikum orientieren. Je nachdem, mit wem ich spreche, braucht es andere Worte, andere Schwerpunkte und manchmal auch eine andere Tiefe. Genau darin liegt die Kunst, sich klar zu zeigen und gleichzeitig wirklich verstanden zu werden.


Offizieller Start eines neuen Sprachcoaching-Pakets

Am 4. März habe ich außerdem offiziell mit einem neuen Sprachcoaching-Paket im Sinne des Neurolanguage Coachings begonnen.

Besonders spannend ist in diesem Fall das Ausgangsniveau des Kunden. Mein Coachee befindet sich noch nicht sicher auf A2-Niveau, und genau deshalb widme ich die erste Stunde ganz bewusst diesem Thema. Bevor man sinnvoll aufbauen kann, braucht es Klarheit: Wo steht die Person wirklich? Welche Grundlagen sind stabil? Welche Lücken blockieren den nächsten Entwicklungsschritt?

Genau hier zeigt sich für mich, wie wichtig ein individueller und gehirnfreundlicher Ansatz ist. Es geht nicht darum, möglichst schnell möglichst viel Stoff „durchzunehmen“, sondern darum, Sprache sinnvoll aufzubauen, Sicherheit zu entwickeln und nachhaltiges Lernen zu ermöglichen.

Und ja – ich feiere mich dafür auch ein Stück weit.

Es ist ein wirklich schönes Gefühl, wenn jemand mein Angebot online entdeckt, es als wertvoll, hilfreich und relevant empfindet und sich entscheidet, genau dieses Angebot für die eigenen Lern-, Karriere- und Lebensziele zu buchen. Dahinter steckt für mich nicht einfach nur eine Buchung, sondern Vertrauen. Und dieses Vertrauen bedeutet mir viel.

 „Deutsch to go“ in Friedrichshafen

„Deutsch to Go“ ist ein Sprachprojekt der Stadt Friedrichshafen.
Bei diesem Projekt treffen sich Deutschlernende und Ehrenamtliche, um gemeinsam Deutsch zu sprechen. Das Lernen ist praktisch und locker, weil die Menschen sich im Alltag unterhalten, zusammen spazieren gehen und neue Kontakte knüpfen. So hilft das Projekt nicht nur beim Deutschlernen, sondern auch bei Integration, Begegnung und Gemeinschaft. Es ist offen für Menschen mit verschiedenen Sprachniveaus und auch für Familien.

Zum ersten Mal habe ich an dem Sprachprojekt „Deutsch to go“ in Friedrichshafen teilgenommen. Das Konzept ist einfach und gleichzeitig unglaublich wirkungsvoll: Während eines etwa 45-minütigen Spaziergangs mit meinem Hund sprechen wir gemeinsam Deutsch.

Diesmal war ich mit einem jungen Mann aus Kairo unterwegs, der erst vor Kurzem nach Deutschland gekommen ist. Seine Deutschkenntnisse sind bereits auf einem guten Niveau – er hat das B2-Zertifikat am Goethe-Institut erworben. Jetzt geht es für ihn vor allem um die Feinheiten der Sprache: mehr Sicherheit im Ausdruck, mehr Präzision und mehr Natürlichkeit.

Sein Ziel ist klar: Er möchte hier eine Ausbildung beginnen und sein Deutsch auf C1-Niveau weiterentwickeln.

Genau solche Begegnungen liebe ich. Ich verbringe unglaublich gern Zeit mit motivierten, ambitionierten und zielstrebigen Menschen, die etwas erreichen wollen. Besonders schön finde ich es, wenn Sprache dabei nicht nur gelernt, sondern direkt im echten Leben angewendet wird. Wenn ich Menschen auf diesem Weg begleiten und ihnen einen echten Mehrwert bieten kann, erfüllt mich das sehr.

 

Interkulturelles Fastenbrechen bei „Deutsch to Go“

Ein ganz besonderer Moment in meinem März war das interkulturelle Fastenbrechen bei „Deutsch to Go“. Unter dem Ramadan-Motto „Gemeinsam an einem Tisch“ kamen im „Treff bei Marie“ über 30 Menschen zusammen – Deutschlernende, Ehrenamtliche, Familien und Kinder. Es war ein Abend voller Wärme, Offenheit und echter Begegnung, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Besonders schön war für mich zu erleben, wie viel Gemeinschaft in diesem Abend spürbar wurde. Weil die Runde so groß war, wurden drei Tische vorbereitet, an denen kleinere Gruppen zusammenkamen. Genau dadurch entstand eine persönliche Atmosphäre: Es wurde gemeinsam gegessen, gelacht, erzählt und zugehört. Mit viel Liebe zum Detail hatten die Teilnehmenden traditionelle Speisen vorbereitet und die Tische liebevoll gedeckt. Man konnte deutlich spüren, dass es hier um weit mehr ging als um ein gemeinsames Essen.

Berührt hat mich auch, wie sichtbar an diesem Abend wurde, was „Deutsch to Go“ wirklich bedeutet. Sprache wurde nicht nur gelernt, sondern gelebt. Menschen begegneten sich auf Augenhöhe, aus Fremden wurden Gesprächspartner, Nachbarn und manchmal sogar Freunde. Ein besonders bewegender Moment war die Rede von Ridvan Erdem, einem der ersten Teilnehmenden des Projekts, der heute als Sozialpädagoge arbeitet. Er erzählte, wie sehr ihn „Deutsch to Go“ nicht nur beim Deutschlernen, sondern auch auf seinem beruflichen Weg unterstützt hat. Solche Momente zeigen für mich, welche Kraft in echter Begegnung steckt.

Auch kleine Gesten machten diesen Abend besonders. Die humorvolle „Zahnmiete“, kleine Geschenke nach dem Essen, sorgte bei allen für ein Lächeln. Gleichzeitig war der Abend auch ein Zeichen von Wertschätzung: Die Teilnehmenden bedankten sich mit einem Blumenstrauß bei Simone Hartel, der Initiatorin und Leiterin von „Deutsch to Go“. Für mich hat dieser Abend sehr deutlich gezeigt, dass Integration, Sprachpraxis und Gemeinschaft nicht abstrakt entstehen, sondern dort, wo Menschen sich wirklich begegnen. Genau deshalb war dieses Fastenbrechen für mich nicht nur schön, sondern unvergesslich.

Deutsch-to-Go-Fastenbrechen-Internet-Foto-Stadt-Friedrichshafen
Deutsch-to-Go-Fastenbrechen-Internet-Foto-Stadt-Friedrichshafen

Mentoring Programm für Migrantinnen – Frau und Beruf

Am 4. März startete außerdem wieder ein Mentoring-Programm, und ich freue mich sehr, erneut als Mentorin dabei zu sein.

Organisiert wird das Programm von Frau und Beruf in Ravensburg, einem regionalen Beratungsnetzwerk für Frauen rund um Themen wie Wiedereinstieg, berufliche Orientierung, Bewerbung, Karriereentwicklung und Gründung.

Für mich ist dieses Netzwerk eine wichtige Anlaufstelle für Frauen, die beruflich weiterkommen, sich neu orientieren oder sichtbarer werden möchten. Dort geht es nicht nur um Jobsuche, sondern auch um Austausch, Entwicklung, Vernetzung und konkrete nächste Schritte.

Für mich ist Mentoring weit mehr als Begleitung. Es bedeutet, Menschen in ihrer Entwicklung zu stärken, sie mit guten Fragen zum Nachdenken anzuregen, Orientierung zu geben und sie ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten. Genau darin liegt für mich echter Mehrwert.

Besonders am Herzen liegt mir, auf solche Angebote aufmerksam zu machen. Noch immer wissen viele Frauen – gerade internationale Frauen, Migrantinnen und Akademikerinnen – nicht, welche Unterstützung es bereits gibt. Oft gibt es Unsicherheit, Zögern oder Skepsis. Dabei können genau solche Netzwerke Türen öffnen, Mut machen und neue Perspektiven schaffen.

Ich möchte deshalb alle ambitionierten, engagierten, kompetenten und lernwilligen Frauen ermutigen, sich solche Beratungs- und Mentoringangebote anzuschauen. Nur Mut. Es lohnt sich.

Mir ist in diesem Zusammenhang auch wichtig zu sagen, dass Angebote wie „Frau und Beruf“ je nach Bundesland unterschiedlich organisiert sind und teilweise anders heißen. Wer nicht in Baden-Württemberg lebt, findet ähnliche Unterstützung oft auch über regionale Beratungsstellen, Mentoringprogramme, Netzwerke für Unternehmerinnen oder Angebote zum beruflichen Wiedereinstieg für Frauen.

 

10-jähriges Jubiläum des mentoring Programms für Migrantinnen
10-jähriges Jubiläum des mentoring Programms für Migrantinnen

 

Mentoring Programm für Migrantinnen in Ravensburg. Ich und meine Mentee waren beim

Was im März 2026 sonst noch los war

 

  • Begegnung mit Sabine Jung-Baß: Sie moderiert und begleitet das Mentoring-Programm mit, was ich als sehr bereichernd erlebe. Sabine ist für mich eine starke, markante Frau und Coach am Bodensee. Sie steht für Klarheit, Präsenz und Mut – und genau das beeindruckt mich. Ich liebe mutige Frauen, die sichtbar sind, ihren Weg gehen und dabei andere inspirieren.
  • Zum ersten Mal auf der IBO in Friedrichshafen: In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal die IBO besucht. Die Messe findet vom 18. bis 22. März 2026 in Friedrichshafen statt und bietet viele Themenwelten und Programmpunkte.
Wie eine Touristin war ich zum ersten Mal auf der ziemlich bekannten Messe in der Stadt Friedrichshafen, IBO.
  • Sport und Spaß indoor entdeckt: Ebenfalls zum ersten Mal habe ich Call of Fun in Friedrichshafen entdeckt – eine lustige Möglichkeit, Bewegung und Spaß indoor zu verbinden. Auf der offiziellen Website wird das Angebot als Lasertag-Location in Friedrichshafen beschrieben.
Sport, Spaß und Adrenalin: mein erster Besuch bei Call of Fun in Friedrichshafen
  • Erste Inliner-Runden in diesem Jahr: Ich habe in diesem Jahr zum ersten Mal wieder meine Inliner herausgeholt und bin ein paar Runden gefahren. Was für ein Spass.
Ich bin zum ersten Mal im Jahr 2026 in Jeans Inliner gefahren – spontan und mit viel Spaß.
  • Workout direkt am Bodensee: Ein persönliches Highlight war für mich der Start eines Workouts direkt am Bodensee, bei mir um die Ecke im Strandbad. Solange dieser Bereich noch ruhig ist und die Saison noch nicht richtig begonnen hat, möchte ich dort den Blick aufs Wasser und die Bewegung ganz bewusst genießen.
Workout direkt am Bodensee: Bewegung mit Seeblick im Strandbad Friedrichshafen
Ich liebe Live-Musik – und manchmal schreibt das Leben einfach die schönsten kleinen Geschichten: Nach fast sechs Jahren habe ich Katy bei einer Veranstaltung wiedergetroffen, und sie lud mich zu diesem Konzert ein.

 

  • Der Bodensee bei mir um die Ecke in Friedrichshafen – im März war ich sehr oft am Bodensee unterwegs – mit meinem Hund oder beim Joggen. Dabei durfte ich den See in ganz unterschiedlichen Varianten und Stimmungen erleben. Diese Nähe zur Natur und diese besondere Kulisse direkt vor der Haustür empfinde ich als echtes Privileg.
Der Bodensee bei mir um die Ecke in Friedrichshafen – ein echtes Privileg.

 

Was ich im März 2026 gebloggt habe

Ausblick auf den April 2026

  • Mentoring-Programm: Eine weitere starke Impuls-Session nur für die Mentorinnen steht an. Gleichzeitig treffe ich aber an demselben Abend meine Mentee.
  • Live-Webinar zum Gründungszuschuss: Ich habe einen Platz im Webinar von Frau und Beruf bekommen und freue mich auf neuen Input.
  • Zeit zu zweit: Am letzten Aprilwochenende sind die Kinder auf einer Hütte – und wir hoffentlich mal wieder zu zweit.

 

Mein Fazit

Der März steht für mich symbolisch für Frühling, Aufbruch und Neubeginn. Und genauso hat sich dieser Monat auch angefühlt: wie ein inneres Erwachen, wie eine Bestätigung.

Er hat mich wieder einmal daran erinnert, warum ich tue, was ich tue: Ich liebe Sprache. Ich liebe Entwicklung. Und ich liebe es, Menschen in ihrem Wachstum zu begleiten – sei es im Sprachcoaching, im Mentoring oder im echten Austausch mit engagierten, offenen und mutigen Menschen.

Im März ging außerdem eine längere Zusammenarbeit mit einer besonderen, mir nahen, internationalen und sehr ambitionierten Akademikerin und Migrantin zu Ende. Auch solche Abschlüsse gehören dazu. Sie machen sichtbar, wie viel Weg bereits gemeinsam gegangen wurde – und wie sehr Entwicklung immer auch Beziehung ist.

Wenn ich auf diesen Monat zurückblicke, sehe ich vor allem eines: echte Begegnung. Und genau darin lag für mich im März die größte Kraft.

 

Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, diesen Text zu lesen.

Justyna