Wer ich bin und Wie ich arbeite?

Ich bin Brückenbauerin für internationale Talente

Vor 24 Jahren kam ich aus Polen nach Deutschland – ohne Netzwerk, ohne Sprache, ohne System. Heute begleite ich internationale Fach- und Führungskräfte genau auf diesem Weg. Weil ich ihn kenne. Von innen.

Ich bin 2001 aus Polen nach Deutschland gekommen. Mit einem Studienplatz, einer Reisetasche – und dem festen Willen, anzukommen. Nicht nur geografisch. Sondern wirklich.

Ich habe Berufspädagogik und Germanistik an der Universität Stuttgart studiert – und von Anfang an spürte ich, was Sprache bedeutet. Nicht nur als Kommunikationsmittel, sondern als Schlüssel. Zu Chancen. Zu Vertrauen. Zu Karriere.

„Ich wusste: Wer in Deutschland wirklich ankommen will, braucht mehr als Grammatik. Er braucht eine Stimme – in den Momenten, die zählen.“

Parallel zum Studium betreute ich ausländische Studierende an der Universität Stuttgart und absolvierte Trainings in interkultureller Kommunikation. Die Lücke zwischen fachlicher Kompetenz und sprachlicher Sichtbarkeit – ich sah sie damals schon. Und sie ließ mich nicht los.

Nach dem Studium absolvierte ich mein Praktikum bei Behr GmbH & Co. KG in Stuttgart – im Bereich Weiterbildung, Training und internationale Personalentwicklung.

 

Dann kam Daimler AG, Global Diversity Office – und alles wurde größer. Ich trainierte und beriet nationale und internationale weibliche Fach- und Führungskräfte. Ich führte interkulturelle Trainings durch. Ich entwickelte Impuls-Sessions für Führungskräfte aus aller Welt.

In dieser Zeit schrieb ich meine Masterarbeit: „Diversity Management als Management Development Tool im 21. Jahrhundert“ – bei Daimler AG, an der Steinbeis Universität Berlin. Note: 1,9. Meine These damals: Klassische Führungskompetenz reicht nicht mehr. Es braucht interkulturelle Tiefe, Persönlichkeitsentwicklung – und Sprache.

„Ich habe nicht Diversity gelehrt. Ich habe es gelebt – in jedem Raum, in jedem Training, mit jedem Menschen.“

Über elf Jahre lang war ich internationale Personalentwicklerin bei ZF Friedrichshafen AG – einem der größten Technologiekonzerne der Welt, mit über 157.000 Mitarbeitern in 31 Ländern.

Ich habe globale Leadership-Programme konzipiert und begleitet. Ich war in der Abteilung Global Leaders & Talent Scouting, später im Agile Project Pool – Talent & Organization. Ich trainierte, coachte, mentorte. Ich entwickelte Kommunikationskonzepte für globale HR-Organisationen. Ich benchmarkte Trends im Leadership Development.

Und ich beobachtete, Meeting für Meeting, Programm für Programm, dasselbe Muster: Internationale Fachkräfte, brillant auf Englisch. In der Pause, beim Feierabendbier, beim Abendessen – still. Genau dort, wo Karrieren entschieden werden.

„Beförderungen passieren nicht im Meeting auf Englisch. Sie passieren im Flurgespräch auf Deutsch. Das habe ich tausendmal gesehen.“

ZF schrieb in meinem Arbeitszeugnis: „Ausgeprägte Fähigkeit Menschen zu begeistern, zu beraten und ihnen Reflexionsmöglichkeiten zu geben, um weiter zu wachsen.“ Das ist bis heute mein Anspruch.

Nach über zwei Jahrzehnten in der Führungskräfteentwicklung war die Frage nicht mehr ob ich etwas Eigenes aufbauen würde – sondern wann.

Ich absolvierte die Ausbildung zur Neurolanguage Coach® bei Efficient Language Coaching – dem weltweit anerkannten Programm von Rachel Paling, akkreditiert durch die International Coach Federation. Neurolanguage Coaching verbindet Neurowissenschaften, emotionale Intelligenz und professionelles Coaching zu einem Ansatz, der Sprachenlernen fundamental verändert.

Kein Lehrbuch. Keine Grammatikübungen. Keine Niveaustufen. Stattdessen: Ihr realer Alltag, Ihre echten Karrieresituationen, Ihr persönliches Ziel. Und meine 24 Jahre Erfahrung – als Migrantin, als HR-Expertin, als Coach.

„Ich bringe nicht Deutsch bei. Ich helfe Menschen, ihre deutsche Stimme zu finden – die Stimme, die ihrer Kompetenz gerecht wird.“